YFU Switzerland

El Oriente YFU Reise

Drückende Hitze, feuchte Kleidung, überall Grün, der Geruch nach feuchter Natur, Regen, knallende Sonne, bunte Blüten, traumhafte Landschaft, egal wohin man schaut, Affen, Insekten…..

Mittwochabend am 13.11 ging es los ab in den Jungel ach ne eigentlich noch nicht, wir übernachteten erst mal eine Nacht in Quito. Die Ankunft dort war super genial, wie man einfach von all den Austauschschülern begrüsst wurde, die man ja schon kannte.

Allerdings, war keine einzige Betreuungsperson dort im Hotel. Nur kurz kam die aus dem Büro von Quito, um uns zu begrüssen. Die Betreuungspersonen kamen dann erst am nächsten Morgen, als wir in den Car einstiegen um los zu fahren. Nach 5-6 Stunden Fahrt, die ich super verbracht habe mit Dinke aus Holland. Kamen wir dann beim „rio napo“ an, das ist ein sehr grosser Fluss im Urwald. Das Wetter hatte sich schon so richtig verändert, nun war es warm und schwül, das beste Wetter wie ich finde, wobei da sehr viele nicht mit mir überein stimmten.

Dort stiegen wir so auf lange Boote ein, die uns zum Hotel „casa Suiza“ fuhren.

Nach dem Zimmerbezug, ging es dann ans Essen, ein riesiges Buffet mit Suppe, 3-4 verschiedenen Hauptspeisen und verschiedenes Fleisch, Salate, und Dessert, der immer aus Früchten und verschiedenen Kuchen bestand. Jops ich habe ein wenig zu gelegt an Gewicht, was ja nicht verwunderlich ist bei diesem Essen.

Den ganzen Nachmittag verbrachten wir dann im Pool, und am Abend feierten wir dann den Geburtstag eines Deutschen Jungens. Natürlich so richtig Ecuadorianisch, mit den 17 Gürtelschläge auf den Hinterteil, da er 17 wurde. Das einzige was fehlte, war der Kuchen, den man ihm ins Gesicht hätte drücken dürfen.

Am nächsten Tag gingen wir dann auf eine „Wanderung“ im Jungel. Ein Spaziergang in Gummistiefel während 2-3h. Danach fuhren wir mit Flossen den Fluss entlang zurück zum Hotel. Nach einem ausgiebigen Essen, verbrachten wir den Nachmittag wieder im Pool.

 

Nach einer langen Nacht, die ich hauptsächlich mit schwatzen und wenig Schlaf verbracht hatte, gingen wir in einen kleinen Zoo, wo es kranke und schwache Tiere hat, die nicht fähig sind in der Wildnis zu überleben. Die Führung war auf Englisch, aber unser Führer kam aus der Schweiz und hatte eine Zoo Zürich Hose an. Danach schwammen wir auf so Gummiringen zurück zum Hotel, das war mit Abstand das Beste brachte uns allen aber ein Sonnenbrand.

 

Am späten Nachmittag schauten wir uns ein kleines Schmetterlings Haus an im Dorf, das neben dem Hotel liegt. dabei entdecktten wir auch eine spzielle Frucht super fein, aber den Namen habe ich schon wieder vergessen.

 

Als ich merkte, dass wir am nächsten Morgen schon wieder nach Hause gingen, war ich ein wenig enttäuscht, da ich mir erhofft hatte von dieser Reise, denn ausser diesen 3 kleinen Ausflügen, waren wir eigentlich nur im Hotel, was ich sehr schade fand.

Auch die Betretung war nicht so das wahre. Wir hatten drei Betreuungspersonen dabei. Wobei es die überhaupt nicht gekümmert hat was wir machten. Auch haben sie uns nie für irgendein Treffen zusammen gerufen. Man bekam manchmal am Morgen knapp mit was wir machen werden, und was wir anziehen müssen. Meistens hatte man es aber von irgendwelchen anderen Austauschschülern erfahren.

Sonntagabends zurück im Hotel in Quito herrschte ein riesen Chaos, da wir ohne Betreuung waren, und wir uns das Abendessen selber organisieren mussten wie auch die Reise nach Hause. Was zum Schluss dann trotzdem geklappt hat. Aber es war so, das die einen schon am Abend gingen, obwohl es eigentlich die Meinung gewesen wäre, dass alle bis Montag bleiben. So hatte es dann auch Personen, die die Heimreise am nächsten Tag alleine antreten mussten. Was ich sehr erstaunlich finde, dass man uns Austauschschülern die meiste Zeit nichts zu traut, und du darfst nichts alleine machen. Aber an diesem Abend waren wir in Quito (die zweit gefährlichste Stadt) auf uns alleine gestellt, und die Reise zum Busterminal und dort den richtigen Bus zu den jeweiligen Städten zu finden, mussten wir auch selber machen.

Nach einer sehr kurzen Nacht, die wir zu dritt in einem Bett verbracht hatten, weil keiner mehr Lust hatte auf zu stehen, machten Laura und ich mich am Morgen mit dem Bus zu einem Busterminal auf. Eigentlich hätte uns das Privat Taxi von unserer Koordinatorin abholen kommen sollen, da Mimi aber schon am Abend gegangen war, so hätten wir je 7.50.- zahlen müssen mit dem Taxi und das wollten wir nicht. Und zu dem wollten wir auch schauen, ob wir alleine mit dem Bus nach Hause kommen. Hätten wir gefragt, wäre es uns nicht erlaubt worden mit dem Bus nach Hause zu gehen. Allerdings habe ich nun mit dem Bus sehr viel gespart ich habe nur -.75 gezahlt. Naja alle Ecuadorianischen Jugendliche sagen, sie würden nie alleine von uns bis nach Quito mit dem Bus gehen und umgekehrt, sie würden sich verfahren und hätten zu viel Angst. Was ich nicht verstehe, da in Quito das Hauptterminal gut ausgeschildert ist, und sonst kann man sich durchfragen. Als ich dann so um 10 Uhr zu Hause ankam, fiel ich nochmals bis um halb 12 ins Bett um dann zur Schule zu gehen.