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El dia de los Difundos/Muertes = Tag der Toten

Hier existiert zwar Halloween auch, aber um ehrlich zu sein, ausser ein paar wenige Fotos auf Facebook habe ich sonst nichts von Halloween mit gekriegt.

Allerdings feiert man hier am 2. November „dia de los Difuntos“ also man beginnt eigentlich nicht erst am 2. November und hört auch noch nicht an diesem Tag wieder auf. Man feiert fast eine ganze Woche.

 

Erklärung:

Es ist ein Tag, der sehr stark das kulturelle des Landes wiederspiegelt, ein Tag, an dem an die verstorbenen Leute gedacht wird. Seine Herkunft kommt von heidnischen Ritualen, wobei mir das sehr speziell vorkommt, da hier jeder zweite Christ ist.

Heute wird es allerdings nicht mehr als heidnisches Ritual betrachtet, sondern viel als mehr eine Gewohnheit, von Traditionen der indigenen Kulturen und katholischen Riten.

Man bereitet vor dem 2.November die <Colada Morada> zu wie auch die <Guaguas de pan> wird wie „wauwau de pan“ ausgesprochen.

Die Colada Morada ist ein dickflüssiger Früchtesirup, auf der Base von schwarzem Maismehl, welches den Ursprung in vielen indigenen Ritualen hat und von der Andenregion kommt. In der Colada hat es Früchte, wie Blueberrys, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeere, Ananas, Sternfrucht, Orange dazu verschiedene Gewürze und ganz viel Zimt.

Die Guaguas den Pan sehen aus wie Gritibänze ohne Arme und Beine. Man nennt es auch „Brotbaby“ Es gibt alle möglichen Arten von diesen „Brotbabies“ mit Käsefüllung, Nutella, Schokolade, Früchten, Konfitüre. Dazu kommt eine Zuckerverzierung in verschiedenen Farben oben drauf. Sie werden auch als <Busse Brot> angeschaut, an vielen Orten tauscht man dieses Brot unter Familien aus, und in den ländlichen Regionen wird es als Opfer eines Rituales für die Wiedervereinigung verstorbener Vorfahren angesehen.

Und das beste dazu, durch das, das der Teig aus Weizenmehl besteht, vermutet man das die Herkunft des Guagua de Pan aus Europa kommt.

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Letzten Freitag in der Schule hatten wir die zwei letzten Stunden nur für die Colada Morada. Einige Eltern haben für uns diese Colada und das Brot zubereitet, bevor wir aber trinken und essen durften, erklärte uns die Mutter eines Mitschülers, was überhaupt die Bedeutung davon ist. Sie machte dies, dass sich die Schüler wieder daran zurück erinnern, und auch dass ich überhaupt weiss was es ist.

1452025_601121779948723_227260667_nDiese Colada in der Schule, war die beste, die ich bis jetzt getrunken habe von diesen 6 oder 7 verschiedenen, die ich probiert habe, diese in der Schule war mit so richtig viel Zimt. Nach dieser Erklärung, konnten wir das Glas Colado abholen wie auch das Brot,  nach dem ich meine Colada getrunken hatte, teilte ich mit einer Freundin die Colada eines Freundes , da er diese nicht gerne hat. Da wir aber noch nicht genug davon hatten, fragten wir noch für ein weiteres mal.

Danach schmerzte mir allerdings der Bauch und die Zunge, dies ging aber sehr schnell wieder vorüber. Und dazu fragten mich alle in meiner Klasse, ob ich das vorher schon gegessen habe, und ob ich es gerne habe.

Die Colada ist für mich so richtig speziell und etwas richtig feines, ich werde sie ganz sicher mal machen, wenn ich dann wieder in der Schweiz bin. Das Guagua de pan ist super fein, allerdings nichts spezielles, da unser Zopf, den wir jeden Sonntag essen ziemlich ähnlich ist vom Geschmack.