YFU Switzerland

Mein neues Leben in der neuen Familie

Nun bin ich schon eine ganze Woche bei meiner neuen Familie, seit sechs Wochen überhaupt bei einer Gastfamilie uns seit sechs ein halb Wochen hier in Ecuador.

Mir geht es schon viel besser in meiner neuen Familie, worüber ich echt froh bin. Mein leben hier hat sich seit da ziemlich verändert, mein Tagesablauf, meine Essensgewohnheiten, aber auch meine Gefühle.

Morgens bin ich mit meiner Gastschwester alleine zu Hause, da die Mutter meistens schon um halb 6 Uhr zur Arbeit geht, sie arbeitet am Flughafen. Der Vater geht dann um halb 7 aus dem Haus und die zwei Jungs werden dann um 7 Uhr vom Schulbus abgeholt.

Wir schlafen hier immer mit offener Tür, allgemein sieht hier die ganze Privatsphäre anders aus. Am Morgen werden wir dann vom Vater verabschiedet mit Küsschen auf die Backe und ciao mi hija (Tochter), danach dösen meine Gastschwester und ich noch ein wenig weiter. Nach dem aufstehen beenden wir noch unsere Hausaufgaben, falls wir nicht alles am Abend vor her geschafft haben. Danach geht es dann Frühstücken, uns duschen und für die Schule umziehen. Mein Frühstück besteht hier nicht mehr aus einem frischen Fruchtsaft, einer Schale voller Früchten und Brot, sondern aus einer Schokoladenmilch oder einem Bananenshake, je nach dem was es hat, und Brot.

Wir gehen montags, mittwochs und freitags schon um halb 11 Uhr zur Schule, wo wir dann 3-mal die Woche 1h Taekwondo praktizieren. An den anderen zwei morgen machen wir ein wenig Sprachschule. Das hiesst sie hilft mir im Spanisch und ich bringe ihr ein wenig Deutsch bei, da sie sehr interessiert an Sprachen ist und sogar deutsche Verwandte hat, die sie aber nicht kennt. Wenn wir im Taekwondo waren, essen wir in der Schule, wobei wir dann meistens zu spät zur Formation kommen. In der Schule kann man ein Mittagessen für sage und schreibe einen Dollar 50 bekommen. Es handelt sich dabei meistens um eine Portion Reis, mit Fleisch, Gemüse, Pommes und einem Glas Saft.

Die Schule folgt dann wie immer. Die fehlenden Lehrer sind zwar immer noch nicht gekommen. Darum haben wir immer noch um fünf Uhr Schule aus anstatt um 18:30.

Ach ja habe ich euch schon erzählt, dass wir, die neuen Schüler, einen Englisch Einstufungstest machen mussten, um unser Niveau zu bestimmen, da sie drei Niveaus haben. Trotz dass ich von 100 fragen nur 77 richtig hatte, wurde ich ohne die mündliche Prüfung, die die andern machen mussten ins Advanced eingeteilt. Die Lehrerin hatte zwar meine schlechte Englischnote gesehen, die ich in der Schweiz hatte.  Aber ich sagte ihr, dass das Niveau viel höher sei bei uns. Sie meinte nur, „aber du verstehst mich und du kannst auch sprechen. Ich glaube es ist nicht nötig mit dir die mündliche Prüfung zu machen, es ist klar dass du im Advanced bist.“ Mal schauen, wann es dann die Niveaus wieder gibt, da es im Moment noch nicht möglich ist, da die Lehrer fehlen.

Die Schule verläuft sonst ziemlich gleich, ausser dass wir nun wirklich Schule haben. Auch wenn sie überhaupt nicht gleich ist, wie in der Schweiz, aber darüber werde ich sicher nochmals schreiben.

Wenn wir dann von der Schule nachhause kommen, essen wir erst mal Abendessen. Leider nicht als ganze Familie, da jeder dann ist, wann er nach Hause kommt.

Die Abende verbringen wir dann, in dem wir entweder noch einkaufen gehen, Filme schauen,  unsere Hausaufgaben erledigen, oder auch noch in einen Hauskreis mit den Eltern mit gehen. Auch spiele ich viel mit Isaac der auch gato(Katze) genannt wird, da er so richtige Katzenaugen hat und Katzen liebt, wie auch mit Sebastian, der nur Sebas genannt wird irgendwelche spiele. Diesen Wochenende habe ich ihnen Ciao Sepp und Tellerwäscherlis (a… löchle) bei gebracht. Im Gegenzug haben sie mir dann zwei Spiele beigebracht. Oder ich spiele häng man mit dem kleinen. Auch in dieser Familie wird sehr viel Filme geschaut. Allerdings sind es hier schöne Filme und nicht so viele schreckliche Filme wie in der andern Familie, auch wegen den Kindern.

 

An den Wochenenden wird viel unternommen. Meistens auch mit der grösseren Familie. Vor allem mit meinem Gastgrossvater uns seiner Freundin oder auch mit den Onkels und Cousins.

Wir gehen ins Schwimmbad oder in ein Shoppingcenter gehen zu den Grosseltern im Garten Fussball spielen. Und Sonntag geht’s in die Kirche und danach unternehmen wir wieder etwas. Wie immer gehört das auswärts essen am Wochenende auch hier dazu.