YFU Switzerland

Es läuft etwas

Wow…Es ist viel passiert seit dem letzten Eintrag. Nichts wirklich aufregendes, sondern einfach nur Alltägliche Dinge. Ich war in der Schule und habe endlich meinen Stundenplan. Ich glaube ich werde es geniessen nur 6 Stunden Schule zuhaben. Es wird aber einbisschen schwierig zwischen den Stunden. Wir haben nur 6 Minuten Pause und wie alles hier ist das Schulhaus riesig und ich bin ziemlich gut im verlaufen. Ich belege US History, American Literature, Spanish, Algebra 2, Visual communication ( ein Kunstkurs) und Current global issues.  Zusätzlich werde ich wahrscheinlich ein Teachercadet sein. Es ist so etwas wie ein Gehilfe für den Lehrer, natürlich werde ich im fach Deutsch helfen. Nach der Schule werde ich Golftraining haben bis im November, dann wechseln die Sportarten und ich werde versuchen ins Basketballteam zu kommen. Die Schule beginnt übrigens nächsten Dienstag ( Montag ist Labor day, Tag der Arbeiter).

Sie haben mich erwischt. Ich bin total begeistert vom Golf spielen. Es glaubt mir keiner, dass ich noch nie Golf gespielt habe. Anscheindend bin ich gar nicht sooo schlecht. In diesem Kontext ist mir aufgefallen, dass es stimmt, dass Amerikaner gerne angeben. Meine Gasteltern haben damit angefangen. “ Sie kommt aus der Schweiz und spricht drei Sprachen fliessend“ “ Sie spielt erst seit einer Woche, aber sie schlägt den Ball schon so weit.“ Ungefähr jeder der uns begegnet ist, weiss das jetzt;)

Hier sind alle ziemlich beschäftigt meine Gasteltern arbeiten, meine Gastschwester tanzt vier Stunden am Tag  zwölf verschiedene Tanzarten ( Hip-Hop, Jazz, Ballet und so weiter). Also bin ich mit dem Hund alleine zu Hause. Der Hund:)) Ich wollte schon immer einen grossen Hund und jetzt hab ich ihn;) Alaskan Malamute. Die kräftigere und grössere Version des Huskys.  Gut erzogen und pflegeleicht;) Sie führt sich selber aus. Meine Gastfamilie hat sie mit einem speziellen Halsband ausgestattet, dass sie, nicht elektroschockt, aber es hindert sie daran zu weit zulaufen.

Das Problem, dass sich ergibt wenn alle weg sind ist , dass ich niergens hin kann. Hier bin ich ohne Auto aufgeschmissen. Die Schule ist nicht weit, aber ich darf nicht mit dem Fahrrad hin, da die Strasse zu gefährlich ist. Ich bin auf einen Fahrer angewiesen. Das Kino und die Mall sind eine 30 Minute Autofahrt entfernt und in die Stadt kann ich auch nicht alleine.

Das Haus und der Garten sind riesig. Jeden Donnerstag kommt eine Putzfrau, die alles sauber macht. Doch um den Garten kümmert sich mein Gastvater. Das ist hier ein bisschen anders als in der Schweiz. Ich habe noch keinen einzigen ungepflegten Garten gesehen. Der Rasen wird mindestens einmal die Woche gemäht. Perfekte nach englischer Art.

Im Momment unternehme ich viel mit Granma. Wir spielen Golf, gehen zum Pool und gestern waren wir im Fitnesscenter. Wassergymnastik. Das coolste daran, wir fuhren mit dem roten Corvette-Cabriot meines Granpa’s;))))

So, jetzt wisst ihr wie es so läuft bei mir. Heute fahre ich mit meinem Gastvater in den Norden von Michigan. Er hat dort ein Golfturnier und ich werde dabei meine anderen Gastgrosseltern kennen lernen.

Also machts gut ich muss noch mein Zimmer aufräumen  sonst wird die Putzfrau nicht glücklich sein und mein Zimmer immer noch schmutzig wenn ich wider komme;)