YFU Switzerland

WOW…..die Hälfte ist schon durch

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Nachbar Haus

Nachbar Haus

Mein Logo:)

Mein Logo:)

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Meine Garderobe:)

Meine Garderobe:)

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Sehr sehr sehr lange ist es her seit dem letzten Beitrag. Der Grund dafür ist, dass mein Laptop, denn ich kurz vor meinem Abflug gekauft habe plötzlich nicht mehr funkionierte. Keine Ahnung wieso, aber auf jeden Fall funktioniert er jetzt plötzlich wieder:)

Okay beginnen wir mit Basketball:) Wir haben die ersten 3 Spiele gewonnen, dann 2 verloren. Danach haben die Liga Spiele angefangen. 3 Gewonnen, 2 verloren. In all den spielen habe ich 4 Mal gespielt. Nicht sehr oft und nicht sehr lange, aber das war zu erwarten:) Um ganz ehrlich zu sein wollte ich in manchen Spielen gar nicht spielen. Es ging zu und her wie auf dem Schlachtfeld. Die Schiedsrichter sind übrigens keinen Deut besser, als die in der Schweiz:) Die meisten könnten eine Brille gebrauchen;) Es macht mir immer noch unglaublich Spass und ich werde besser und besser. Mittlerweille kan ich mit den meisten Spielerinnen mithalten:)) Unsere Manschaft ist sehr talentiert und ist sehr gut. Das einzige Problem das wir haben ist, dass wir nicht immer so spielen wie wir könnten. Aber wenn wir das nächste Spiel gewinnen sind wir Liga erste:)) Also drüchkt uns die Daumen am Freitag!

Weihnachten ist schon eine Weile her, aber ich erzähle euch trotzdem davon. In der Adventszeit war ich mit einer Freundin in Rochester einer Stdt hier in der Nähe. Alle Häuser hatten eine coole Beleuchtung und es gab einen Weihnachtsmarkt. Natürlich nicht vergleichbar mit dem in der Schweiz. Trotzdem war es sehr schön. Am Ende vom Tag sind wir, dann noch in unserem Quartier herumgefahren, da es einen Lichterwettbewerb gab. Wer die schönsten Lichter am Haus hatte bekam 200 Dollar. Die Jury waren alle die in unserem Quatier leben.

Am Heiligabend kamen alle Verwandten von meiner Gastmutter zu uns. Es gab Salat und Lasagne. Es ist aber ganz anders als bei uns. Um acht oder neun gingen alle schon wieder nach Hause. Ein Bisschen komisch. An Weihnachten standen wir so um 10 Uhr auf  und packten die Geschenke aus. Ich habe einen Schal, ein Pyjama, einen Pullover, ein Parfüm, Schoggi und vieles mehr gekriegt:) Danach fühlte sich der Tag eigentlich wie jeder andere an. Nichts spezielles mehr. Das war ein bisschen entäuschend, da man in den Filmen ja immer die riesen Fester sieht. Leider hatten wir auch keine weisse Weihnachten. Jetzt schneit es dafür. Aber es war ein schönes Weihnachten. Am 26. Dezember sind wir in aller frühe mit dem Auto losgefahren Richtung Süden:) FLORIDA:))) Es war genial. Während Michigan im Minus bereich war hatten wir in Florida um die 26 Grad;) Wir sind in einem Ort gewesen der The Villages heisst. Wenn ihr nicht selber dort gewesen seit werdet ihr wahrscheinlich nicht glauben was ich euch erzähle. Diese Stadt hat um die 100’000 Einwohner. Das komische daran ist, dass all diese Leute ältere Leute sind die ihren Winter in der wärme verbringen.  Es ist aber nicht einfach irgend eine Stadt. Die Leute fahren in Golfcarts herum. Sie fahren mit ihnen Einkaufen. Stellt euch das vor. Eine so grosse Stadt mit Golfcarts auf den Strassen. Sie haben Karate Clubs, Boxen, Tanzen, Malen, Fussball und vieles mehr. Jeden Tag ist etwas anderes los.Wie immer ist die lieblings Beschäftigung natürlich Golf zu spielen. Für die Leute die dort leben, also die eine Bürgerschaft besitzen ist alles gratis. Kinder sind nicht tolleriert als Bürger, als Besucher ja, aber sie dürfen nicht dort leben. Pro Haus sind nur 2 Bürger erlaubt. Sehr viele Regeln, wie immer. Auf jeden fall haben wir dort bei meinen Gastgrosseltern gelebt. Sie haben eine Bürgerschaft und wir waren ihre Besucher. Das Haus war toll. Es hatte einen Pool im Garten und auch einen Wirlepool. Unser Tag war also gefüllt mit Golf spielen, schwimmen und spielen;) Sehr gemütlich und es hat sich gelohnt 18 Stunden im Auto zu verbringen. Wir fuhren durch Michigan, Ohio, Kentucky, Tennessee, Georgia und Florida. Wir verbrachten auch Silvester in Florida. Das war sehr unspektakulär. Wir hatten chinestisches Essen, schauten the Hobbit und dann schauten wir den ball drop. Es gab keinen Champagner nicht einmal für die Erwachsenen. Und eine um 12:30 waren schon fast alle im Bett. Nicht sehr aufregend. Zwei Tage später machten wir uns wieder auf den Langen Rückweg. Zurück in Michigan hatten wir einen Kälteschock.

In der Schule läuft alles super. Das Semester hat gerade geendet. In der letzten Woch hatten wir Semesterpfüfungen. Ich hatte nur Mathe und Geschichte. In Mathe hatte ich 54 Punkte von 54. Könnt ihr, dass glauben?!? Ausgerechnet ich, die in den Letzten zwei Jahren knapp genügend war, wenn überhaubt.  Auf jeden Fall bin ich sehr zufrieden mit meinen Noten. Ausserdem habe ich erfahren das 3 meiner Arbeiten aus Pottery und 3 meiner Arbeiten aus Visual communication, ausgewählt wurden in der Kunstschau am Ende des Jahres präsentiert zu werden. In jedem Fach werden dann ein erst, zweit und dritt Platzierter von Kunstlehrern aus anderen Schulen ausgewählt. Ich freue mich schon drauf, es wird sicher sehr interessant. Es gibt viele talentierte Schüler an meiner Schule.

Mein Stundenplan für nächstes Semester hat sich nicht sehr veränderet. Ausser das ich in der ersten Stunde jetzt Zeichnen und Malen habe und in der Fünften eine komische wo man lernt wie man Dinge repariert. Die fünfte Stunde wollte ich nicht, aber es war nichts anderes mehr verfügbar.

Nächste Woche ist wieder eine Spiritweek. Ich weiss nicht was wir die ganze Woche Tragen, aber am Montag ist Pyjama Tag:))) Und wir beenden die Woche mit einem weiteren Ball:)

Tschüss und bis bald:)

Basketball, Thanksgiving und Kunsterftolg

Hallo ihr alle lang ist’s her seit dem letzten Mal;/

Seit dem ist wieder viel passiert:)

Fangen wir mit Basketball an:

Das ganze hat schon in der Schweiz angefangen. Der einzige Sport den ich unbedingt spielen wollte war Basketball. Ich hatte/ habe sehr viel Respekt vor den Mädchen die hier Basketball spielen und sie sind wirklich wirklich gut. Also als die Golf Saison vorbei war ging ich zu einem so genannten open Gym. Man geht hin und spielt einfach ein Bisschen Basketball. Gesetzlich ist es in Michigan verboten ein echtes Training zu haben wenn die Saison offiziell noch nicht angefangen hat. Schon dort habe ich gemerkt, dass es wirklich nicht einfach wird für mich es ins Team zu schaffen. Nach der open Gym Woche hatten wir eine Conditioning Woche die war auch nicht obligatorisch aber natürlich bin ich jeden Tag hin gegangen da ich unbedingt ins Team wollt. Liebe Leute diese eine Woche hat mich gelernt, dass es absolut keinen Grund für Schüler in der Schweiz gibt zu jammern. Denn so wie dieses Konditionstraining war so ungefähr stelle ich mir das Militär vor. Für mich war es absolut schrecklich und trotzdem bin ich froh, dass ich durchgehalten habe. Nur um euch einen Eindruck zu geben wie es war. Nach den ersten 20 Minuten vom Training war ich der Ohnmacht nahe. Ohne Witz. Wir hatten einen so genannten Fitnesstest. 10 Mal die Basketballfeld Länge rennen und das unter einer Minute, dann eine Minute Pause und dann noch Mal und noch Mal. Also es bestand aus rennen, rennen und noch mal rennen unterbrochen von Liegestützen und Rumpfbeugen. In einem Training haben wir 150 Rumpfbeugen gemacht. Naja ich bin sehr froh, dass das jetzt durch istJ Nach der Konditionswoche kamen die Tryouts. Montag, Dienstag und Mittwoch die fühlten sich eigentlich an wie ein normales Training mit dem Unterschied das man benotet wurde in Schnelligkeit und Ballhandling. Ich hatte bei beidem nicht die kleinste Chance( immer bedacht im Vergleich zu den anderen Spielern). Dem entsprechend habe ich nicht damit gerechnet dass ich es ins Team schaffe. Aber ich habe es geschafft!!!! Sogar ins beste der Schule. Das allerdings nur, weil ich zu alt war für das zweitbeste. Also auf jeden Fall habe ich es ins Team geschafft, weil der Trainer meine Einstellung gefallen hat und nicht wegen meinem Können. Dem entsprechend werde ich auch nicht allzu viel spielen dürfen in den Matches. Aber das ist total in Ordnung, denn ich glaube dass ich sehr viel profitieren kann wenn ich mit dem Team trainiere.

Das Training hat schon angefangen und wie nicht anderes zu erwarten war ich ziemlich verloren gewesen. Obwohl ich in der Schweiz Basketball gespielt habe ist das nichts im Vergleich zu hier und hilft mir nicht wirklich viel. Alles ist anders von der Mannschaftsaufstellung zu der Art zu Spielen. Hier hat man eingelernte Spielzüge was der Hauptbestandteil des Trainings ist. Ich habe noch nie so gespielt und dem entsprechend fällt es mir schwer mich einzugewöhnen. Man muss immer genau wissen was man zu tun hat und wo man steht. Und es gibt so viele verschiedene Spielzüge! Zusätzlich sind alle im Team natürlich daran gewöhnt so zu spielen das heisst sie spielen sehr schnell was es für mich nicht gerade einfacher macht. Langsam gewöhnlich mich allerdings daran. Und ich werde besser. Am Dienstag hatten wir ein Testspiel und ich habe meinen ersten Korb geschossenJ Basketball ist nicht das Körperlose Spiel das uns beigebracht wurde. Es geht eigentlich ziemlich rau zu und her. Das eine Mädchen hat mir voll ihren Ellbogen in den Kopf geschlagen und meine Knie sind Blau und aufgeschürft vom vielen auf den Boden fallenJ aber ich habe unglaublich viel SpassJ Wir Trainieren 6 Mal die Woche, Ja 6 Mal auch am Wochenende. Zwei Stunden. Ich bin so fit wie Ich noch nie zuvor war. Ich bin immer total alle nach dem Training und ich spüre jeden einzelnen Muskel in meinem Körper aber es fühlt sich toll anJ Nächste Woche fängt die Saison an. Wir haben unser erstes Spiel am Freitag. Drückt uns die Daumen.

Am Donnerstag war Thanksgiving. Es war super toll und ich bin immer noch vollgestopft. Fast die ganze Familie hat sich bei den Grosseltern getroffen. Insgesamt waren wir 14. Es gab natürlich den weltberühmten Turkey, Katoffelpühre, Schinken, Salat, Kuchen( Apfel und Kürbis sehr speziell der Apfelkunchen war mit Zimt, Mutschgantnuss und Nägelipulver) und Kekse. Es war sehr gemütlich:)

Zum Schluss noch zu etwas, dass mich wirklich stolz macht. Wir hatten einen „Wettbewerb“. Das ganze kam zu Stande als ein Typ von dem North West Oakland Optimist Club zu uns in die Kunststunde kam und uns erzählte, dass sie ein Logo brauchen. Meine ganze Klasse (etwa 30) plus eine Klasse von einer anderen Schule hatte also die Aufgabe ein Logo zu designen. Dass Taten wir dann auch und nach mehreren Besprechungen hat der „Club“ beschlossen mein Logo zu nehmen. Ich konnte es nicht glauben. Sie wählten mein Logo!!!! Es wird jetzt für SIEBEN JAHRE gebraucht. Für Flyers, Briefköpfe, T-Shirts und Banner. Am Samstag war eine Parade in der Stadt und dort habe ich mein Logo auf einem grossen Banner gesehenJ Es ist so aufregend. Sie haben sogar meinen Namen daneben geschrieben.

Fotos folgen

Also das ist es alles soweit;) bis bald und habt eine schöne Adventszeit

PS: Am Freitag haben wir den Weihnachtsbaum aufgestelltJ Er sieht für mich genauso aus wie in den Filmen:)))

Halloween

Halllllloooooo

Ich liebe Halloween. Jeden falls hier in Amerika;) Es ist extrem wie viele Kinder „trick or treating“ gehen. Oder wie viele Leute Süssigkeiten verteilen.Ich konnte es nicht glauben, obwohl es jeder gesagt hat, habe ich nicht mit sooo vielen gerechnet. Natürlich ging auch ich trick or treating:) Das erste mal mit 17 Jahren. Meine Freunde konnten es fast nicht glauben, dass wir Schweizer Halloween eigentlich gar nicht richtig feiern. Ich hatte kein Kostüm dafür haben meine Freundin und ich unsere Gesichter geschminkt:) Sie sah aus wie ein Zombie und ich wie ein blaues spider girl;) Ein bisschen überrascht hat mich, dass es bestimmte Zeiten zum Süssigkeiten sammeln gibt. Genau von 6:00-8:00 Uhr am Abend. Auch haben Sie ein Zeichen um zu zeigen ob dieses Haus Süssigkeiten verteilt oder nicht. Wenn das Licht auf der Veranda brennt sind die Kinder willkommen. Es hat mir sehr viel Spass gemacht von Haus zu Haus zu laufen.  Es war eisig kalt und es hat geschneit. Das ist der Grund weshalb wahrscheinlich weniger Leute als üblich unterwegs waren. Mein Gastgrossvater hat aber trotzdem 70 Kinder gezählt die bei ihm vorbei kamen.

Halloween hat für mich aber schon letztes Wochenende angefangen.  Ich bin mit meiner Freundin zu einem Haunted Corn Maze ( Souck Maislabyrinth)YFU Treffen gegangen. Es war so lustig. Zugegeben ich hatte an Anfang ein bisschen Angst, vorallem, weil ich noch nie in irgend einem Spuckhaus oder ähnlichem war. Das Labyrinth war riesig und wir mussten schon nur eine Stunde anstehen um herein zu kommen. Im ganzen Labyrinth hatte es kleine Häuschne durch welche man durch musste um ans Ende zu gelangen. Das war das schliemste. Es war gruselig, aber Angst hatte ich nicht. Im gegen Teil ich hatte richtige Lachanfälle vorallem, weil meine Begleiterin mich als menschlieches Schutzschield benutzt hatte und fast durchgedreht ist. An diesem Abend habe ich auch bei ihr übernachtet. Am nächsten Tag gingen wir Kanu fahren und zum besten Haunted House in der Umgebung übrigen auch eines der grössten die es gibt. Es heisst Erebus und es ist ein 4 stöckiges Gruselhaus:) Wir gingen zu viert rein. Ich hatte wesentlich mehr angst als am Abend zuvor es wurde auch nicht gerade besser als ich am Eingang die Anzeigetafel entdeckte auf welcher steht wie viele Leute sich in die Hosen gemacht haben und wie viele Erbrochen hatten. Vorallem dann nicht wenn man eine volle Blase hat und gerade ein Eis gegessen hat. Sobald ich aber herausgefunden habe, dass es super cool ist machte ich mir keine Sorgen mehr. Ich habe so sehr gelacht das ich am nächsten Tag meine Bauchmuskel spürte:)) Es hatte unglaubliche special effects und kein einziger der dort gearbeitet hat hatte eine Maske an. Alle waren geschminkt. In diesem Haus hatte es etwa 90. Es hat wirklich sehr echt ausgesehen. http://www.hauntedpontiac.com/ Das ist der Link falls ihr mehr über das Spukhaus erfahren möchtet. Ich glaube es hat auch Bilder. Auch gibt es viele Videos auf Youtube.

Ich hatte riesen Spass und ich glaube nicht das ich jemals wieder Angst haben werde bei irgend einem ander Spuckhaus. Ganz einfach, weil ich nicht glaube, dass irgendjemand Erebus toppen kann;)))

Homecomingweek

Wow. Es war der pure Wahnsinn. Aber fangen wir von vorne an. Welcome to the jungle : Am Montag hat sich jeder wie ein tacky tourist angezogen. Tacky tourist sind die Art Touristen denen es man sofort ansieht. Mit ihren Kameras um die Hälsen, den Kaki Hosen und den Hochgezogenen Socken die aus den Wanderschuhen herauskommen und bis unter die Knie reichen ziehen sie jede Aufmerksamkeit auf sich. Am Dienstag war Wild Animalday. Es hat nur so geschwirrt von Affen und Tigern;) Am Mittwoch war Flower childday UND das Flagfootballspiel. Ich war also eine Hippie Footballspielerin:) Wir trugen nämlich alle unsere extraangefertigten Football T-Shirts. Ausserdem trafen wir uns am Morgen um sechs Uhr um unseren Gesichtern eine Kriegsbemalung zu verpassen.  Das war der coolste Tag der ganzen Woche. Nach der Schule hatten wir noch ein letztes Mal Footballtraining und dann assen wir zusammen. Pizza und Salat vor dem Spiel. Vor dem Essen hatten wir die Gesichtsfarbe ein bisschen aufgefrischt. Das Spiel war toll, wenn auch unser Trainer mich ein bisschen aufgeregt hat. Er hat sich extra eine Liste gemacht wo darin stand wer wann und welche Position spielt. Trotzdem hat er die Übersicht total verloren und wir hatten entweder zu wenig oder zu viele Spieler auf dem Spielfeld. Auch hat er die Spielerinnen nicht in dieselben Positionen geschickt in denen wir trainiert haben, was die ganze Sache ziemlich verkompliziert hat. Gewonnen haben wir trotzdem:))))))(21:06) Als die Seniors gegen die Lehrer gespielt haben, haben wir allerdings verloren (Sie hatten einen Touchdown und wir keinen).  Nicht weiter erstaunlich wenn man bedenkt das das Lehrerteam ausschliesslich aus Männern bestand die Footballspielen konnten und etwa das Dreifache von uns wogen. Ziemlich schwer so einen Koloss zu stoppen;) Sie hatten also die Neigung uns einfach umzurennen, was für viele Lacher gesorgt hat da wir einfach an ihnen abgeprallt und auf den Hintern gefallen sind.
Am Donnerstag war Survivalday. Es hat nur so gewimmelt von Schülern in Tarnfarmen und Jägermontur. Am Freitag war White out. Jeder bis auf ein paar rebellische hat Weiss getragen. Die Rebellen haben nur kein weiss getragen weil der Freitag der Homecomingweek eigentlich der classcolourday war. Das heisst jede Stufe hat eine andere Farbe zugewiesen bekommen. Das weiss hatte aber seinen Grund. Jede Stunde war ein bisschen verkürz gewesen so dass die letzte Stunde für ein assembly frei war. Dabei hat sich die ganze schule in der Sporthalle versammelt und jedes Sport Team lief zusammen in die Halle und wurde begrüsst mit einem tosendem Applaus. Wir trugen weiss weil die ganze Halle in schwarz Licht getaucht war. Es hat fantastisch ausgesehen. Jede Stufe hat eine andere Farbe leuchtende Armbänder und sass getrennt voneinander. Die ganze Woche schon haben wir in der Mittagspause spiele gegeneinander gespielt, die verschiedenen Stufen meine ich. Und so hatten die Organisatoren auch im assambly wieder ein paar tolle spiele auf Lager. Am Ende der Woche haben leider die Softmores gewonnen und nicht wie erhofft die Seniors. Am Ende des assemblys hat der Kapitän des Footballteam noch einmal richtig Stimmung gemacht. Am Nachmittag gab es eine Homecomingparade. In dieser liefen alle Schulsportteams, Clubs und abgesandte von jeder Stufe. Zuvorderst die Footballspieler um die dreht sich schliesslich die ganze Woche. Weiter ging es mit den Cheerleadern und den Footballern aus der Mittelstufe. Auch ich lief in der Parade mit zusammen mit allen anderen Austauschschülern aus unseren schule. Der Umzug ging der Hauptstrasse entlang durch die Innenstadt. Ich war sehr beeindruckt wie viele Leute da waren. Es hat so ausgesehen als wäre die ganze Stadt dort. Und dass für einen simplen Schulumzug. Danach trafen sich alle wieder bei der schule um vor dem Spiel noch etwas zu essen. Nach all dieser Einstimmung auf das grosse Spiel, waren wir natürlich ganz wild darauf dass es endlich anfängt. Tja wir haben uns ziemlich alle möglichen Körpereile abgefroren während wir auf der Tribüne in den Genuss des Gestankes von einem Stinktier kamen. Die wie ich gelernt habe ziemlich verbreitet sind. Es war sehr unangenehm. Unangenehm war auch was die gegnerischen Spieler mit unserem Team angestellt haben. Es war die schlimmste Niederlage von allen die ich bis jetzt gesehen habe. 42:06 war das Endresultat. Verloren war also das Homecominggame und das schlimmste ausgerechnet gegen die grösste Konkurrenz unserer schule. Und so haben wir jedes einzelne Heimspiel verloren. Übrigens kamen sicher um die 1000 Leute wenn nicht sogar mehr zum Spiel.
Am Samstag war der Homecomingball. Alle waren sehr aufgeregt am meisten natürlich ich Alle waren herausgeputzt und in einer guten Stimmung. Der Ball fand in der Turnhalle der Schule statt. Vorher ging ich mit einer Freundin zu einer Kollegin um Fotos zumachen. Als wir dann zum Eingang kamen war dort eine laaaaaange Schlange. Eigentlich nicht so schlimm aber es war noch kälter als am Tag zuvor. Der Eingang war sehr schön dekoriert, die Turnhalle gar nicht. Jedoch hatten wir ein DJ und eine riesige Leinwand. Vor dem DJ Mischpult hatte es eine Kamera und so konnte man von zeit zurzeit die Leute auf der Leinwand Tanzen sehen. Zum Tod lachen sag ich euch. Alles in allem hatte ich einen guten Abend. Leider fand ich die Musik nicht so toll. Rap und Electro Pop wurden unterbrochen von ein paar langsamen Liedern. Nicht wirklich meine Art von Musik. Da hat mir der DJ beim Gymerball besser gefallen.
Die ganze Homecoming Sache ist aber wirklich wirklich wirklich cool. Und ich habe nie etwas Ähnliches erlebt. Der Schulspirit ist unglaublich. Wenn wir schon nur Mühe haben das alle Leute aus dem Chor (200 Leute) schwarz tragen. Schaffen es die Amerikaner hier das die Ganze schule (1400 Leute) Weiss trägt.
Jetzt muss ich noch zugeben dass es doch nicht so einfach war ein Kleid zu finden wie ich zuerst gedacht habe. Schlussendlich habe ich aber doch eins gefunden. Es hat nur vier Stunden gedauert. Wir waren nur in einem Laden und ich habe 20 Kleider anprobiert. Es ist unglaublich. In der Schweiz waren wir in 4 Läden und ich hatte knapp 10 Kleider an.
Ich habe euch doch erzählt dass wir in den Zoo wollten. Leider ist nichts daraus geworden. Das Wetter hat nicht mitgespielt. Stattdessen gingen wir in einen süssen kleinen Laden in der Stadt. Dort hat es ganz viele verschiedene waren aus Ton gegeben. So haben wir also den Nachmittag mit anfärben der Tonwaren verbracht. Es war ein sehr gemütlicher Tag.
Heute waren wir wieder am gleichen Ort wie vor ein paar Wochen schon. Auf der Apfelfarm. Dieses Mal bin ich auch ins Mais-Labyrinth gegangen. Ich war noch nie vorher in einem Mais-Labyrinth. Das ist soooo cool. Wo wir schon mal da waren haben wir auch gleich noch zwei Kürbisse für Halloween ausgewählt.
Das Wetter wird von Tag zu Tag kälter. Mittlerweile trage ich nicht nur den Dicken Pullover sondern dazu auch noch die lange Unterwäsche. Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr. Auch wenn mir die Leute weiterhin sagen das ich nur warten soll es würde noch kälter werden und dass sie nicht verstehen können das ich so jammere schliesslich komme ich ja aus der Schweiz und habe auch schon Schnee gesehen. Ich Antworte dann immer: Ja aber das heisst nicht das ich es mir gewohnt bin das es so kalt ist. Die Kälte hier ist anders. Irgendwie geht sie direkt durch einem durch und bleibt dann in den Knochen stecken. Dafür sind die Bäume hier einfach fantastisch. Die Farben sind so kräftig wie ich sie noch nie gesehen habe. Ganz besonders im Kontrast mit dem Stahlblauen Himmel der immer dann zum Vorschein kommt wenn es wiedermal ganz besonders kalt ist.
In der Schule läuft alles super. Der erste sogenannte Term ist vorbei. Ich glaube das ist so etwas Ähnliches wie ein Quartal einfach ein wenig kürzer. Auf jeden Fall bekommen wir da Noten die für die Colleges sichtbar sind. Für mich spielt das natürlich keine Rolle. Ich habe auch weiterhin grossen Spass in der Deutschklasse. Sie lernen gerade wie man Verben konjugiert. Es wird langsam spannend und schwieriger für mich. Denn je mehr sie lernen desto komplizierter werden die Fragen.
Jetzt bin ich schon zwei Monate hier. Dran gewöhnt habe ich mich trotzdem noch nicht. Ich bin jedes Mal überwältigt wenn ich einkaufen gehe oder wenn ich wieder an einen neuen Ort fahre. Von einfach allem. Der Grösse, der Auswahl und dem Unterschied zu der Schweiz.
So jetzt habe ich glaube ich alles erzählt was ich in den letzten Wochen erlebt habe. Es tut mir leid, dass es immer so lange dauert bis der nächste Eintrag kommt, aber wie ihr seht ist sehr viel los und es dauert immer sehr lange bis ich einen Eintrag fertig geschrieben habe. Die Fotos kommen bald nach.
Bis bald

Golf, Flag Football, Homecoming and Co.

Halli Hallo

Buhh schon so lange her seit dem letzten Mal. Es ist viel passiert seit dem letzten Eintrag. Ich habe meinen ersten Golfmatch gespielt und es war ziemlich cool. Wir haben verloren aber es hat trotzdem viel spass gemacht;) Das ganze war letzte Woche. Diese Woche hab ich 3 Tage nacheinander gespielt. Meine Hände haben danach ziemlich weh getan, aber es war toll. Jetzt ist die Season bald vorbei. Wahrscheinlch habe ich keine Möglichkeit mehr zu spielen.  Natürlich kann ich jederzeit mit meiner Familie gehen, aber das ist nicht das Gleiche.

Die Schule beschäftigt mich sehr. Zwar ist es nicht so schwer, aber es ist sehr anstrengend alles in Englisch zu machen. Geschichte ist das schwierigste. Vorallem weil ich das Vocabular und die Hintergrundinformationen nicht habe. Aber bis jetzt hat es ganz gut geklappt. Ich habe in jedem Fach ein A ausser in US-History dort habe ich ein B. Also die beste und zweit beste Note, was zeigt das es wirklich einfach ist.

Da Golf bald vorüber ist habe ich mich entschieden eine für mich völlig neue Sportart auszuprobieren. Bevor die Basketballseason anfängt. Ich werde schon nur kribelig wenn ich daran denke:))) Es nennt sich Flag Football. Das ist Football für Mädchen. Anstatt das man einander tackelt ( zu boden stösst) hat man Flags um die Hüfte. Man zieht einander also diese Flags weg. In meiner Schule spielen die Seniors und Softmores gegen die Juniors und Freshmen. Man hat etwa 5 Trainings und dann ist das grosse Spiel. Der Erlös aus den Eintritten geht an eine Wohltätigkeitsorganisation. Ziemlich cool was?! Ich spiele zusammen mit zwei anderen Austauschschülerinnen. Wir dachten das ist eine one in a lifetime chance;)

Am Donnerstag hab ich mein Senior picture gemacht. Das Foto kommt ins Yearbook, was wir übrigens schon bestellt haben;) Die ganze Fotosache ist eine grosse Sache hier. Manche geben an die 300 Dollars aus für die Fotos aus. Aber für mich hat es nicht die gleiche Bedeutung wie für sie. Deshalb habe ich einfach ein ganz normales Foto gemacht. Trotzdem war es wider eine neue Erfahrung. Ich war noch nie in einem Fotostudio.

Heute war ich mit meinen Golffreunden bei einer Apfelfarm. Es war sehr spannend. Man konnte sehen wie sie Apfelmost machen. Es hatte auch ein Maisrhabirynt und man konnte hinten auf einem Tracktor mit fahren. Alles in allem sehr Herbstlich. Das beste waren die ganz frischen Donuts. Jamm.

Nächste Woche ist pink week. Eine Woche die der Bekämpfung des Brustkrebs gewittmed ist. Am Freitag ist ein Footballgame und alle werden pink tragen sogar die Spieler. Sie verkaufen schon die ganze Woche die T-shirts. Ich habe natürlich eines gekauft. Der Erlös wird gespendet.

Wir haben einen Schoolstore in unserer Schule. In dem verkaufen Schüler alle möglichen Kleidungsstücke. Von Kappen über Trainerhosen zu Flipflops. Alles natürlich in den Schulfarben ( schwarz,weiss, weinrot,grau) und mit dem Schulnamen. Ziemlich cool und ziemlich teuer. Ich habe bis jetzt noch nichts gekauft, aber trotzdem besitze ich schon die sogenannte spiritwear. Ich habe zwei Golfshirts mit meinem Namen auf dem Arm, einen Pullover mit dem Namen auf dem Rücken und ein T-shirt mit dem Golflogo;) Ich liebe es;))

In drei Wochen ist Homecoming. Das Thema ist: “ Welcom to the jungle“ ich freue mich schon sehr. Für alle die, die nicht wissen was Homecoming ist. Homecoming nennt man wenn das Footballteam vom Auswärtsmatch nach Hause kommt und das erste mal wider zu Hause spielt. In dieser Woche hat jeder Tag ein anderes Themea. Das heisst man zieht sich jeden Tag anders an. Am Freitagabend geht man zum Spiel und am Samstag ist ein Ball. Nächstes Wochenende werden wir auf die Jagdt nach einem Kleid gehen. Dürfte ein Bisschen einfacher werden als in der Schweiz. Wie mit allem hier ist die Auswahl riesig;)

Auch Halloween ist bald da. Ich gehe mit einem Mädchen aus der Nachbarschaft Trick and Treat. Wahrscheinlich gehen wir als Superhelden oder so;) Wieder einmal eine neue Erfahrung. Auch habe ich vor in ein Spukhaus zu gehen. Ein Spukhaus à la Amerika. Man hat mir gesagt es ist in einem vierstöckigen Haus und es dauert eine Halbestunde bis man durch ist:)

Das Wetter ist sehr komisch hier. Voreiner Woche war es zwieschen 5 und 15 Grad warm und jetzt ist es wieder über 20 Grad. Sehr verwirrend. Nächsten Freitag haben wir schulfrei und wir wollen in den Zoo in Detroit. Natürlich ist es jetzt die ganze Woche schön und am Freitag soll es regnen.  Naja vielleicht haben wir ja Glück.

Ich glaube das ist so ziemlich alles. Jedenfalls kommt mir gerade nichts anderes mehr in den Sinn.

Bis bald

 

Was man alles so erlebt…..

Hello:)

Ich hatte sehr aufregende, spannende, anstrengende und lustige Tage seit dem letzten Eintrag. Fangen wir mit dem Geburtstag meiner Gastschwester an.  Wir hatten einen super Tag. Es hat mit dem Frühstück angefangen: “ Fotzuschnittä“ nach amerikanischer Art, mit Speck, Honig und Butter ( nicht zwingend zusammen zu essen;)). Am Nachmittag gingen wir Minigolfen. Die Anlage war super schön. Überall standen kleine Dekorationen. An einer Bahn waren ganz viele kleine Vogelhäuschen aneinander greiht. Und es hatte einen Wasserfall der dem ganzen einen coolen look gab.  Am abend fuhren wir zu dave and busters. So einen Ort habe ich in meinem ganzen leben noch nicht gesehn. Es war unglaublich. Es ist ein ziemlich unscheinbares Gebäude, aber sobald man eintritt weiss man nicht mehr wohin man schauen soll. Es ist ein Restaurant/Bar/Spielsalon. Das ganze funktioniert so: 1. Man kauft Punkte die auf einer Karte gespeichert werden. 2. Jeder kann spielen. Es geht um kein Geld. 3. Jeder Spielautomat kostet punkte ( zieschen 2.8 und 16) 4. Gewinnen kann man Punkte auf Zetteln, die gegen Preise eingelöst werden können. ( normaler weisse gewinnt man zwieschen 20-100 Punkte) Es gibt spiele wie Pacman, Glücksrad, Flugsimulation, Basketballkörbe werfen, Hau den Lukas und viele andere. Meine Gastschwester und ich hatten je 200 Punkte zur verfügung ( das hat uns eine ganze Weile beschäftigt). Glückskinder wie wir sind hat sie beim ersten Spiel 500 und ich beim vierten Spiel ( Hau den Lukas) 1000 Punkte gewonnen:) Wir hatten super viel Spass in dem Salon und haben praktisch alles ausprobiert. Am Ende vom Abend hatten wir ungefähr 3800 Punkte. Hat nicht ganz für das Monster Blüschtier ( 4500)  , dass sie wollte gereicht. Müssen wir halt noch mals gehen:P

Am Dienstag sollte ich eigentlich mein ersters Golfmatch spielen, kam dann aber doch anders. Es durften nicht so viel gehen wie geplant und da ich mit abstand die am wenigsten erfahrenste bin, war klar, dass ich nicht spielte. Ich ging trotzdem mit und unterstützte mein Team. Ich weiss sicher, dass ich am Dienstag spiele. Wir spielen Zuhause und das heisst JEDER kann spielen:)

Die Schule wird von Tag zu Tag lustiger. Langsam finde ich die richtigen Leute. Ausser der Austauschschülerin von Österreich habe ich jetzt auch noch ein Austauschschüler von Japen getroffen. Zum ersten Mal überhaupt sassen wir anderen an einem Tisch;)

Es ist beeindruckend wie gross der School spirit ist. Letzten erlebte ich mein erstes Footballgame. Wir haben Haushoch verloren, aber ich hatte einen tollen Abend. Es war Blackout. Dass heisst die ganze Schule hat schwarz getragen. Ich muss sagen es gab wirklich nicht viele die etwas anderes trugen.

Letzten Samstag habe ich das erste Mal erlebt wie sie die Sirenen für Notfälle testen. Das ist deshalb spannend, Lily unser Hund darauf reagiert und anfängt zu heulen.

Teachers Cadet zu sein macht immer noch spass. Sie lernten das Alphabeth und die Zahlen letzte Woche.  Und auch ich lernen immer wieder etwas neues. Erinnert ihr euch wann ihr das letzte Mal Einunddreissig geschrieben habt? Ich nicht und musste deshalb ziemlich überlegen, als ich die Zahlen 1-31 an die Wandtafel schrieb. Was mir aufgefahlen ist: Amerikaner schreiben die Eins einfach als Strich. Mein Gastvater fragte mich was das ist, als ich eine Eins schrieb ( und ich habe schön geschrieben). Auch zählen sie anders mit den Fingern. Wir gehen der Reihe nach von Daume ( Eins) zum kleinen Finger ( Fünf). Sie fangen mit dem Zeige finger an und enden mit dem Daumen. 🙂

Am Samstag war ich beim ersten YFU treffen. War nicht sehr viel neues Regeln, Verhalten und so weiter. Hatte ich alles schon in der Schweiz. Das spannendste war, dass ich Austauschschüler aus der ganzen Welt kennen lernen durfte. Ich war in einer Gruppe mit: einem Schweden ( er hat mir erzählt, dass die Amerikaner immer denken er komme aus der Schweiz. Ich: Ich komme dafür immer aus Schweden:)) zwei Dänen, vier Deutschen, einem Jungen aus Chile, einem Mädchen aus Finland, einem Tschechen, einer Japanerin und einer Chinesin. Ich glaube so etwas nennt man multikulti;) Es hat riesen Spass gemacht. Alles in allem waren es etwa 70 Austaschschüler( nur von okland county) davon 20 Deutsche, 3 Schweizer und ein Franzose:) Die Restliche verteilung werde ich euch ersparen;) Auf jeden Fall habe ich viele neue Kontakte geknüpft. Es war ein bisschen eine spezielle Situation, denn wie nur langsam gewohnt war ich eine der kleinsten. Meine Güte waren diese Dänen gross. Nicht nur die Jungs auch die Mädchen haben mich um einen Kopf überragt. Es waren aber nicht nur die Dänen, eigentlich waren alle ziemlich gross, ausser vielleicht die asiatischen Mädchen. Ich hab mich ein bisschen gefühlt als würde ich mit Riesen sprechen, jedes Mal wenn ich etwas sagte, beugten sie sich runter;) Naja sehr gewöhnungs bedürftig.

Es sind kleine Dinge, die sich unterscheiden.

Es wird langsam kalt. Ich laufe schon im dicken Pullover herum.

Hier sind die versprochenen Fotos vom letzten Blog;)

Ich bin sehr müde achtet bitte nicht zu sehr auf die Rechtschreibung;)

Bis bald

Der Norden und High School

Hello:)

Ist schon wieder eine Weile her seit meinem letzten Eintrag….In zwischen habe ich viel erlebt…

Wie gesagt fuhr ich mit meinem Gastvater nach Norden. Wir wohnten in einem Haus direkt am lake elk ( hat etwa die Grösse des Thunersees) Es war wunderschön :)Das Wasser war mir zu kalt, deshalb beliess ich es dabei mit meinem Gastvater Jetski zufahren anstatt baden zu gehen;) Wir rasten von einem Ufer zum nächsten mit einer Geschwindigkeit von 90km/h. Meine Güte nach dieser Fahrt habe ich jeden einzelen Knochen in meinem Körper gespührt;)

Das Golfturnier war auch sehr interessant, abgesehen davon, dass ich die ganzen 18 Holes habe laufen müssen. Die Regeln verbieten es Zuschauer mit zubringen ( gemeint ist sie im Golfcar mit zunehmen). Natürlich haben wir, dass vorher nicht gewusst. Zum Glück war es ein schöner Tag und der Golfkurs ist super cool aufgebaut. 4.5 Stunden, 5 Meilen und ein Sonnenbrand später, war das Turnier zu ende. Nachdem Abendessen erlebte ich einen der schönsten Sonnenuntergänge den ich je gesehen habe.

Wir kamen am Samstag nach Hause. Sonntag war die Geburtstagsparty meiner Gastschwester. Eigentlich hat sie erst morgen Geburtstag, aber wer möchte nicht zwei Mal feiern. Sonntags kam also die ganze Familie. Jetzt kenne ich meine Gastonkel und Gastcousinen:) Es hat sehr Spass gemacht und die Eistorte war super lecker. Montag war Laborday, für alle die es nicht wissen Laborday ist der Tag der schwerarbeitenden, alle haben frei. Deshalb hat die Schule erst am Dienstag angefangen. Aber zuerst zu dem was am Montag vorsich ging. Ich und meine Gastmutter sind ganze sechs Stunden shoppen gegangen. Ich hätte nie gedacht, dass mich mal jemand freiwillig dazu bringt sooo lange shoppen zu gehen;) also sechs Stunden, 100 Doller und zwanzig neue Sachen später, war ich Todmüde wieder zu Hause. Schlafen konnte ich trotzdem nicht, ich war viel zu aufgeregt um ein Auge zuzukriegen. Und ich ahnte es und hoffte trotzdem inständig, dass es nicht passieren würde ( ehrlich gesagt hatte ich sogar albträume), aber wie gesagt natürlich habe ich verschlafen. Exakt sechs Minuten bevor mein Gastvater( er ist Lehrer) das Haus verlassen wollte bin ich aufgewacht. Ich glaube nicht, dass ich jemals so schnell geduscht habe:) Der Tag war zum Glück nicht so schlecht wie er angefangen hat. In US History ist die Lehrerin super cool, in English mag ich die Klasse ( die einigen Schüler die ab und zu mit mir reden), Spanish habe ich mittlerweile nicht mehr, ich mochte die Lehrerin nicht und wenn ich schon mal die Chance habe meine Stunden selber auszuwählen, dachte ich: „Wieso nicht Stunde wechseln?“. Jetzt habe ich Pottery ( töpfern) es ist cool und endlich lerne ich auch Leute in meinem Alter kennen, danach habe ich Algebra 2 ( ich glaube nicht, dass ich dazu gross etwas sagen muss), Visual communication ist nicht schlecht, aber nichts für mich zum Glück hat es aber nette Leute unter anderem auch eine Austauschschülerin von Österreich. Sie versteht mich besser wenn ich Englisch spreche. Mein deutsch hat jetzt nicht nur ein schweizer Aktzent sondern auch noch einen englischen. Ausserdem ist sowie so jedes zweite Wort englisch:) Und dass nach nur drei Wochen. Jetzt wieder zurück zu meinem Stundenplan. Die letzte Stunde ist die beste. Teachers Cadet, in dieser Stunde gehe ich in eine Deutschklasse dem Lehrer assistieren. Es ist so lustig Amerikanern zu zuhören, wie sie deutsch sprechen:)

Das einzig blöde an meinem Stundenplan ist, dass die meisten Stunden die ich belege mit softmores ( 10 Klässern, 15 Jährigen ist) es ist also ziemlich schwer für mich Freunde zu finden die in meinem Alter sind ( ich bin übrigens ein Senior). Ich bin im Moment viel alleine, was nicht so angenehm ist. Z.B wenn ich zum Lunch in die Cafetria komme und huntert Leute dort sitzen und ich keine person dort kenne:/ Doch es wird langsam besser;) Heute zum Beispiel habe ich herausgefunden, dass ein Mädchen aus meiner History stunde zwei weitere Stunden mit mir hat;)

Gester fuhr ich zum ersten Mal mit dem nur all zu bekannten gelben Schulbus. Wahrscheinlich nicht zum letzten Mal, aber mit dem Auto geht es viel schneller, denn nach meiner Station war nur noch ein anderes Mädchen im Bus und ich wohne praktisch direkt neben der Schule. Um mit dem Bus nach Hause zu kommen fahren wir zuerst durch die ganze Stadt.

Mein Golftraining hat wieder angefangen und ich werde langsam nervös, da ich am Dienstag meinen ersten Match spielen soll. Ich hoffe nur, dass es nicht zu peinlich wir, nach 3.5 Wochen ist mein Golf eigentlich noch nicht Wettbewerbsfähig, aber ich glaube es würde spass machen.

Amerikaner!!! Ein Ausdruck der mir mehrmals täglich durch den Kopfschwirrt. Z.B wenn meine Gastmutter mir sagt, ich soll sofort ins Haus kommen, wenn es anfängt zu blitzen ( ich warf ein paar Körbe gleich neben dem Haus). Mir ist nicht ganz klar wieso, aber artig wie ich bin tue ich was mir gesagt wird;) Amerikaner!!! Dachte ich auch gestern als ich an einem Infotreffen in der Schule war und mir gesagt wurde, dass alle Türen bis auf die Haupttüre automatisch geschlossen wird, wenn es zur ersten Stundeläutet. Natürlich kommt man von innen raus, aber nicht von aussen rein. Übrigens steht auch ein Policeofficer im Hauptgang der Schule. Immer.

Übrigens haben die Teenager hier ein paar sehr interessante Fragen auf Lager. „ Bist du schon mal auf der Autobahn gefahren ( Gemeint ist eine Autobahn in der Schweiz), feiert ihr Weihnachten und Ostern? Habt ihr Autos? Usw. 🙂 Auch aufgefallen ist mir, dass die Wahlcampagnen nicht darauf basieren was der Kandidat gut kann, sondern sie bestehen darin die gegner schlecht zu machen. Etwas,dass ich mir nicht gewöhnt bin. Riechtig fies:(

So jetzt reicht‘s wieder bis zum nächsten Mal. Meine Hausaufgaben warten du dann möchte ich nur noch das Wochenende geniessen und ein bisschen Schlaf nachholen.

PS: Fotos folgen und verzeit mir wenn dieser Text viele Fehler hat, aber es ist wie ich es sagte: es fühlt sich an als wäre Deutsch eine weitere Fremdsprache;)

Es läuft etwas

Wow…Es ist viel passiert seit dem letzten Eintrag. Nichts wirklich aufregendes, sondern einfach nur Alltägliche Dinge. Ich war in der Schule und habe endlich meinen Stundenplan. Ich glaube ich werde es geniessen nur 6 Stunden Schule zuhaben. Es wird aber einbisschen schwierig zwischen den Stunden. Wir haben nur 6 Minuten Pause und wie alles hier ist das Schulhaus riesig und ich bin ziemlich gut im verlaufen. Ich belege US History, American Literature, Spanish, Algebra 2, Visual communication ( ein Kunstkurs) und Current global issues.  Zusätzlich werde ich wahrscheinlich ein Teachercadet sein. Es ist so etwas wie ein Gehilfe für den Lehrer, natürlich werde ich im fach Deutsch helfen. Nach der Schule werde ich Golftraining haben bis im November, dann wechseln die Sportarten und ich werde versuchen ins Basketballteam zu kommen. Die Schule beginnt übrigens nächsten Dienstag ( Montag ist Labor day, Tag der Arbeiter).

Sie haben mich erwischt. Ich bin total begeistert vom Golf spielen. Es glaubt mir keiner, dass ich noch nie Golf gespielt habe. Anscheindend bin ich gar nicht sooo schlecht. In diesem Kontext ist mir aufgefallen, dass es stimmt, dass Amerikaner gerne angeben. Meine Gasteltern haben damit angefangen. “ Sie kommt aus der Schweiz und spricht drei Sprachen fliessend“ “ Sie spielt erst seit einer Woche, aber sie schlägt den Ball schon so weit.“ Ungefähr jeder der uns begegnet ist, weiss das jetzt;)

Hier sind alle ziemlich beschäftigt meine Gasteltern arbeiten, meine Gastschwester tanzt vier Stunden am Tag  zwölf verschiedene Tanzarten ( Hip-Hop, Jazz, Ballet und so weiter). Also bin ich mit dem Hund alleine zu Hause. Der Hund:)) Ich wollte schon immer einen grossen Hund und jetzt hab ich ihn;) Alaskan Malamute. Die kräftigere und grössere Version des Huskys.  Gut erzogen und pflegeleicht;) Sie führt sich selber aus. Meine Gastfamilie hat sie mit einem speziellen Halsband ausgestattet, dass sie, nicht elektroschockt, aber es hindert sie daran zu weit zulaufen.

Das Problem, dass sich ergibt wenn alle weg sind ist , dass ich niergens hin kann. Hier bin ich ohne Auto aufgeschmissen. Die Schule ist nicht weit, aber ich darf nicht mit dem Fahrrad hin, da die Strasse zu gefährlich ist. Ich bin auf einen Fahrer angewiesen. Das Kino und die Mall sind eine 30 Minute Autofahrt entfernt und in die Stadt kann ich auch nicht alleine.

Das Haus und der Garten sind riesig. Jeden Donnerstag kommt eine Putzfrau, die alles sauber macht. Doch um den Garten kümmert sich mein Gastvater. Das ist hier ein bisschen anders als in der Schweiz. Ich habe noch keinen einzigen ungepflegten Garten gesehen. Der Rasen wird mindestens einmal die Woche gemäht. Perfekte nach englischer Art.

Im Momment unternehme ich viel mit Granma. Wir spielen Golf, gehen zum Pool und gestern waren wir im Fitnesscenter. Wassergymnastik. Das coolste daran, wir fuhren mit dem roten Corvette-Cabriot meines Granpa’s;))))

So, jetzt wisst ihr wie es so läuft bei mir. Heute fahre ich mit meinem Gastvater in den Norden von Michigan. Er hat dort ein Golfturnier und ich werde dabei meine anderen Gastgrosseltern kennen lernen.

Also machts gut ich muss noch mein Zimmer aufräumen  sonst wird die Putzfrau nicht glücklich sein und mein Zimmer immer noch schmutzig wenn ich wider komme;)

Golf,Cookies, Schule und Familie

HELLO

Ich bin erst fünf Tage hier und es kommt mir schon vor als wäre es eine Ewigkeit:) Ich gewöhne mich langsam an den amerikanischen Alltag. Es hat sich herausgestellt, dass ich Golfen sehr mag und so bin ich jetzt Teil des Golfteams meiner Schule. Es macht mir spass mit ihnen zu trainieren auch wenn ich ungefähr drei Mal so viele Schläge brauche wie sie;)  Doch ich werde langsam besser;)) Praktischer Weise wohne ich gerade beim Golfplatz…von meinem Fenster aus sehe ich hole vier und fünf;) Ich werde also die Gelegenheit eines Zusatztrainings nutzen. Sowieso ist die Community in der wir leben ziemlich cool. Wir haben zum Beispiel einen riesigen Pool in unserem Quartier, denn wir gratis nutzen können.

Wir waren in der Schule um mich zu registrieren: Ich habe meine Students ID doch auf meinen Stundenplan muss ich noch eine Woche warten. Heute ist mir bewusst geworden wie praktisch es ist das mein Gastvater Lehrer an meiner High School ist. Er kennt fast jeden, dank ihm konnte ich ins Golfteam und dank ihm werde ich vielleicht ein bisschen weniger verloren sein am ersten Schultag( er hat vor mit mir all meine Wege abzulaufen bevor die Schule am 2. September startet). Die Schule ist riesig und sehr verwirrend mit all ihren Gängen. Ich komme garantiert mindestens zwei Mal zu spät, weil ich den Weg nicht finde:) Wir haben nämlich nur sechs Minuten zwischen den Stunden. Dafür haben wir auch nur sechs Stunden Schule;)

Ich habe weitere Familienmitglieder kennen gelernt in den paar Tagen in denen ich hier bin. Da wären Granpa und Granma die sieben Häuser die Strasse runter wohnen und super nett sind. Granma macht die besten chocochip cookies die ich je gegesen habe;)) Bei ihnen in Florida werden wir dann auch Weihnachten und Springbreak verbringen. In einer Villa mit Pool:))))) Ich hatte auch das Vergnügen zwei meiner Gastcousinen zu treffen. Wie alle in dieser Familie sind sie super nett und grosse Fans von Granma’s cookies.

Also bis bald ich werde jetzt Granma’s cookies essen…….

Erstes Treffen mit amerikanischen Teenager

Hello

Gestern waren meine Familie und ich bei einer befreundeten Familie eingeladen.  Es hat mir sehr viel Spass gemacht neue Leute kennen zu lernen. Ich habe ein Mädchen getroffen, dass gleich alt ist wie ich. Sie ist sehr nett und hat mir sofort angeboten mich mit zu der Mall zunehmen. Es kommt mir vor als hätte ich hunderte von Fragen beantwortet. Das witzigste war als sie mich fragten ob ich Ski fahren kann,als ich dann sagte:“ ja“, meinte sie:“Ich wette du bist sehr gut, kannst du flips?“ Ich glaube sie hat gedacht jeder kann flips in der Schweiz:) Dann weitere Fragen wie: “ Habt ihr Kinos? Mc Donalds? Was ihr könnt trinken ab 16 aber erst Auto fahren ab 18?“ Sie konnten nicht glauben, dass wir mit dem Zug durch ganz Europa reisen könne und mit dem Zug zur Schule gehen. Noch weniger, dass die Schweiz sechs Mal kleiner ist als Michigan also etwa die Grösse vom Staat New Jersey hat. Ich kam auch zum Genus der S’mores ( Keks, Marshmelow, Schokolade, Keks) einem typischen amerikanischen Dessert und wir hatten wieder Hamburger:)

Meine Familie hat mir ein Kartenspiel namens Juker beigebracht und mein Gastvater ist der Meinung, dass ich es viel zu schnell begriffen habe:) Er verliert zu viel;) Das Spiel ähnelt unserem Jass.

Heute wollen wir Golfen gehen. Ich habe noch nie gegolft und bin deshalb sehr aufgeregt es mal auszuprobieren:)

Bis bald