YFU Switzerland

Die ersten Tage in Norwegen

Ich bin jetzt seit etwa 5 Tagen hier und seit ich am Donnerstag ins Flugzeug gestiegen bin, ist so viel passiert!

Am Donnerstag 11. August bin ich mit Anne, die auch in Norwegen ihr Austauschjahr macht, nach Oslo geflogen. Als wir dann in Oslo ankamen warteten schon die YFU-Volunteers und weitere Austauschschüler auf uns. Wir wurden dann alle zusammen in einen kleinen Bus gesteckt und nach Hønefoss gefahren. Dort fand unser kleines Willkommens-Camp statt. Das Camp war richtig lustig und es war schön die ganzen anderen Austauschschüler kennenzulernen und mit ihnen über das kommende Jahr zu reden.

Am Samstag wurden wir dann von unseren Familien abgeholt. Oh Gott war ich aufgeregt! Wir Austauschschüler sassen in dem einen Raum und die Familien in dem daneben. Dann wurden die Durchgangstüren geöffnet und da war sie…meine Familie für ein ganzes Jahr! Irgendwie lief es von Anfang an super mit ihnen. Ich hatte befürchtet wir hätten uns nichts zu sagen und hatte schon Angst vor einer schweigsamen Autofahrt, aber zum Glück war das nicht so. Eva-Cecilie, Jan Ludvig, meine Gasteltern und mein jüngerer Gastbruder Even haben mich an dem Tag abgeholt und sofort wie ein Familienmitglied bei sich aufgenommen. Ludvig, mein älterer Bruder ist noch in den Ferien mit seinen Freunden und kommt erst am Mittwoch wieder nach Hause. Ich freue mich schon darauf ihn kennenzulernen.

Mein neues Zuhause und mein Zimmer gefallen mir auch sehr! Das Haus liegt am Aussenrand von Oslo, oben auf einem kleinen Hügel und vom oberen Stock sieht man auf den Oslo-Fjord. Mit dem Fahrrad ist man in etwa 20 Minuten in der Stadt. Ich habe noch kein eigenes Fahrrad, aber sie schauen, ob sie vielleicht eins für mich auftreiben können. Gleich hinter dem Haus liegt ein grosser Wald, indem man schön spazieren kann. Am Sonntag waren wir dort Blaubeeren sammeln, eine typisch norwegische Beschäftigung:) Ausserdem kann man dort auch im See schwimmen, der ist jedoch wirklich eiskalt.

Ich habe jetzt noch eine Woche Ferien und dann fängt für mich die Schule an. Ich freu mich schon darauf meine neuen Klassenkameraden kennenzulernen.

Mit meinen Norwegischkentnissen hapert es noch ein bisschen, aber ich bin ja auch erst seit 2 Tagen in der Familie. Mit mir reden sie meistens noch Englisch, aber wenn sie norwegisch reden, merke ich schon jetzt, dass ich es besser verstehe als am Tag davor.

Hier ist noch immer alles ein wenig fremd für mich, aber ich bin mir sicher, dass ich mich in dieser Familie und in dieser Stadt sehr wohl fühlen werde!