YFU Switzerland

Nach einem Monat

Ich bin jetzt schon mehr als einen ganzen Monat hier, unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht! In der Zwischenzeit ist hier viel passiert, ich werde mit Sicherheit Ereignisse vergessen zu erwähnen. Mein Geschichtslehrer und gleichzeitig auch der Area Rep. meiner Stadt hat mich und gleichzeitig auch 3 andere Austauschschüler eingeladen mit ihm gemeinsam Asado zu essen.

Asado, ein sehr typisches Fleischgericht hier. Wir essen das meistens an den Wochenenden.

Es war sehr, sehr interessant von den ersten Erfahrungen der Anderen und auch von den bereits erlernten Spanischkünsten zu hören und auch zu berichten. Dazu habe ich jetzt auch jeden Freitag die Gelegenheit, da ein Austauschschüler aus Italien einmal pro Woche in unsere Schule geht. 

Meine Familie ist sehr, sehr ordentlich, doch ich habe mich eigentlich ziemlich schnell daran gewöhnt. Ich habe schon oft gehört, das sei normal für Mütter in Südamerika, doch das kann man bestimmt nicht auf alle Familien anwenden, da gerade der Austauschschüler aus Italien sich über ein unaufgeräumtes Haus beschwert. Es hilft sicher, wenn man oft fragt, ob man etwas helfen kann, auch wenn meistens dann nichts zu tun gibt. 

Ich liebe die offene Art der Menschen in Argentinien. Letztens war ich bei einer Freundin aus der Schule zu Hause und wurde sofort offen und herzlich von der ganzen Familie begrüsst, wir spielten zusammen Spiele und mir wurden auch Tänze aus Argentinien beigebracht, die auf Geburtstagen oder auch an Festen getanzt werden. Allgemein war es ein sehr toller Abend. Geburtstagsparties gibt es hier sehr viele, da man oft auch sehr viele Leute einlädt. Diese waren bis jetzt alle sehr lustig, man lernt neue Leute kennen und isst sehr viel. Für mich neu ist allerdings, dass sie ein Buffet machen mit Sachen zum Mitnehmen. Nach dem Singen und klatschen und Kerzen auspusten schnappt sich jeder ein Säckchen und füllt das mit Sachen vom Buffet damit man zu Hause, zusätzlich zum Säckchen mit Süssigkeiten, dass man sowieso beim Herauslaufen noch bekommt, noch etwas zu essen hat. 😀 

Es gibt hier sehr viele Feiertage, an denen man oft auch keine Schule hat. Vor ca. 2 Wochen war der „Dia del estudiante“, an dem wir in die Schule gingen und viele Spiele spielten und die drei Klassen einzeln Punkte sammelten, um schlussendlich zu gewinnen. Jede Klasse musste ausserdem einen Tanz kreieren und den vorher gemeinsam üben und schlussendlich vortragen.

Bis zum nächsten Mal!