YFU Switzerland

CARNAVAL!!!!!

Hallo Zusammen!

Seit letztem Freitag ist in Rio de Janeiro Carnaval! Hier in Rio gibt es verschiedene Arten um diese Epoche zu verbringen. Man kann zur Strasse gehen, wo die Sambaschulen raus laufen, man kann selber bei den Sambaschulen mitlaufen oder man kann zu den „Blocos“ gehen.

Im November ging ich mal zu den Trainings für die Sambaschulen, jedoch muss man jede Woche für ca. 3 Monate mind. einen Abend gehen und am Schluss wird es immer öfters und anstrengender. Das Training fand ich selbst auch nicht so spannend, da man tausend mal das gleiche übt. Jedoch gibts viele Leute die es lieben. Ich ging dann am Dienstag mit meinem Bruder (der mich gerade besucht 🙂 ), Gastvater, -mutter und -schwester zum Eingang in diese Strasse und haben von dort ein bisschen zugeschaut. Es war sehr eindrücklich zu sehen wie die riesigen Wägen und die vielen Personen sich vorbereiten um in diese Strasse zu gehen und zu tanzen.

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Einer der Wagen, kurz vor dem reinfahren.

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Die Strasse bevor es rein geht.

An den anderen Tagen so wie auch am Dienstag bin ich an die Blocos gegangen. Es gibt extrem viele in ganz Rio de Janeiro und man sucht sich immer die aus, zu denen man geht normalerweise so 2-4 pro Tag. Normalerweise ist es eine riesige Menschenmenge und man läuft einem Wagen mit Musik nach oder man steht an einem Ort und tanzt oder redet mit seinen Freunden. An Carnaval wird man auch oft von Männern angesprochen, und es wird viel geflirtet.

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an einem Bloco

 

 Die Leute verkleiden sich natürlich auch an Carnaval. Man sieht oft Männer in Frauenkleider, Supermans etc. Ich habe mich einmal als Waldelfe verkleidet.

Ich als Waldelfe

Ich als Waldelfe

Ich mit meinen Freunden unterwegs

Ich mit meinen Freunden unterwegs

SPONGEBOB

SPONGEBOB

Mann als Frau

Mann als Frau

Auch wenn hier Carnaval total anderst ist als in der Schweiz, gibts auch viele ähnlichen Sachen. Hier kann man auch Räppli kaufen und alle gehen auf die Strassen und treffen Leute. Mir hats sehr gut gefallen und ich komme sicher zurück um nochmals Carnaval in Rio de Janeiro zu verbringen!!!!!!

Ganz liebi Grüess <33

Cajuzinho

Olá!

Gestern habe ich mit meiner Gastmutter ein paar Cajuzinhos gemacht. Cajuzinho ist eine typische Süssigkeit aus Brasilien und sehr einfach zum machen. Man mischt Zucker, Kakaopulver, fein gehakte Erdnüssen und ein bisschen Milch zu einer Masse und formt längliche Dreiecke (oder wie wir es gemacht haben; zu  Kugeln). Danach wälzt man sie ein bisschen in Zucker (für den Look) und fertig ist die typische Nachspeise. Oft sieht man auch noch eine Erdnuss oben drauf, ist aber nicht nötig.

Hier habt ihr ein paar Bilder 🙂

Alles zusammen gemischt

In kleine Kugeln formen

Ein bisschen in Zucker rollen…

Fertig sind die Cajuzinhos!

Vielleicht versucht ihr es ja auch?
Guten Appetit und bis im nächsten Jahr! Guten Rutsch allerseits^^

Carla

Formatura, Strand und Weihnachten

Oii!

Seit meinem letzten Blogeintrag ist wieder viiiiieeeel passiert. Also seit Ende November habe ich Ferien, weil meine Klasse Prüfungen des 4. Bimester hatte und ich die Tests nicht schreiben musste. Also in meiner Schule CEFET/RJ (Es kommt immer etwas auf die Schule darauf an, ob sie staatlich, kantonal, von der Stadt oder privat finanziert wird. Meine ist staatlich.) gibt es 4 Bimester und am Ende eines Bimesters haben sie 1 Woche Tests und sie müssen Ende Jahr 24 von 40 Punkten sammeln. Also im Durchschnitt 6 von 10 in einem Bimester. Wenn sie die Punkte nicht haben, müssen sie zu den finalen Tests, wo sie eine Punktzahl von einem Bimester ersetzten können. Wenn sie  immer noch nicht genügend Punkte haben, geht es zum Klassenkonvent und die Lehrer entscheiden, ob die Schüler weiter kommen. (Das habe ich jedenfalls so verstanden.) Ich war in einer 3. Klasse (Abschlussklasse) und deshalb ging ich zur Formatura (eine Art Abschlussball) von meiner Schule und 2 weiteren. Dort hatten die Formanten einen Tisch und es gab eine Tanzfläche und Open Bar: Essen und Trinken. Es gab sogar einen Schokoladenbrunnen! Wir (meine Gastschwester und ich) sind ca. um Mitternacht angekommen und haben dann meine Klassenkameraden getroffen doch wir waren ziemlich die ersten. Wir haben dann getanzt und gefeiert und sind um ca. 6 oder 7 (es war schon wieder hell) zu Hause angekommen. Es war ein super Abschluss für eine gute Zeit in dieser Klasse und ich finde es schade, dass ich nächstes Jahr in einer anderen Klasse bin!

Jetzt wird es immer heisser und es ist normalerweise immer über 30°C und ich glaube es war schon einmal 40° oder mehr! Auf jedenfall wird es in den ersten Januarwochen noch heisser (anscheinend bis zu 50°C und mehr). Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass meine Oma, die auf der anderen Strassenseite wohnt einen Pool hat und ich werde oft an den Strand gehen, ins Shopping und Kino (Airconditioner).

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Sand

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Strand mit 2 Freundinen

Weihnachten in Brasilien ist so weit anderst, dass es heiss ist und alle einen kleinen Plastikweihnachtsbaum im Wohnzimmer stehen haben. Am 21. 12. sind wir zur Familie meines Gastvaters gegangen und haben dort miteinander geredet, gespielt und gegessen. Das Abendessen war Schinken, Truthahn, Bacalhau (Stockfisch) und zum Dessert Früchte mir Schokolade und Rabanadas (Brot in einer Sosse eingelegt, fritiert und dann in Zimt und Zuker gewälzt). Zum Abschluss haben wir noch die Geschenke verteilt. Am 25. am Morgen öffneten wir die Geschenke von unserem kleinen Familienrahmen (Mutter, Vater, Kinder) und gingen dann zur Grossmutter rüber. Dort öffneten wir wieder Geschenke und spielten dann ein paar Spiele, die meine Gastschwester bekommen hat. Wir assen dann und am Nachmittag gingen wir noch in den Pool und haben uns vom heissen Wetter erholt.

Ich hoffe, euch hat der Eintrag gefallen! Ich werde wahrscheinlich in den nächsten Tagen einen Eintrag über Musik in Brasilien schreiben oder Neujahr!
Frohe Festtage und bis bald!

Carla

Die Schweizer bleiben für immer!

Oi Galera (Hallo Leute)

Ich bin jetzt bald schon 4 MONATE in Brasilien!! Es ist jetzt November und es wird einfach immer wärmer und in der Schweiz erwartet ihr vieleicht schon den ersten Schnee!! Bis jetzt habe ich es gut ausgehalten mit der Wärme aber ich weiss (und alle Brasilianer sagen mir immer wieder), dass es im Januar noch vieeel heisser wird, bis zu 50°C! o.O

Vergangenes Wochenende war ich mit meinen Gasteltern in Nova Friburgo. Dieses Städtchen (ca. 200’000 Einwohner und somit klein für Brasilianische Massstäbe) wurde zwischen 1819 und 1820 von schweizer Immigranten gegründet und es gibt heute noch viele Hinweisse auf die Gündungsfamilien. Ich habe viele Schweizer Flaggen gesehen und auch viele Läden mit deutschen Namen (z.B. Moser, Brust etc.).

Am Freitag sind wir in einem Fluss in der Nähe eines Wasserfalls schwimmen gegangen. Es ist ein schöner Ort mit kühlem Wasser und die Natur ist fabelhaft. Wir haben auch einen Felsen gefunden, von dem wir Springen konnten. Er was ca. 2m hoch aber der schwierigere Teil war der Aufstieg, weil der Felsen fast keinen Halt hatte. Hier habt ihr ein paar Bilder (leider nicht vom Felsen.)

Am Samastag sind wir in einen Laden gegangen namens „Queijaria Suíça“ (port.: Schweizer Käserei) und haben dort Käse, Schokolade und Kuchen gegessen. Der Käse und die Schokolade waren nicht gleich gut wie in der Schweiz, aber der Käse hatte Ähnlichkeiten und war der Beste, den ich seit 4 Monaten gegessen habe! Der Kuchen war jedoch fantastisch (hier gibt es so vieele Gute Kuchen und Süssigkeiten)!  Neben dem Laden gab es ein kleines Museum über die Gründung der Stadt Nova Friburgo. (Martin Nicoulin hat die Geschichte der Gründung der Stadt bekannter gemacht und deshalb war er in Nova Friburgo ein gern angesehener Mann.) Hier habt ihr ein paar Fotos des Museums:

Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen!

Beijinhos do Brasil (Grüsse aus Brasilien)
Carla

Ein normaler Tag in Brasilien

Hallo Zusammen,

Ich bin schon fast 3 Monate in Brasilien. Deshalb beschreibe ich hier in diesem Eintrag 2 normale Tage in meinem Leben hier in Brasilien.

Ein typischer Mittwoch:

Mittwochs (so wie alle Schultage) klingelt mein Wecker um 5:45. Ich stehe auf, esse Frühstück, putze mir die Zähne und um 6:15/6:20 gehe ich los. Ichblaufe bis zur nahen Bushaltestelle (ca. 5min.). Zu dieser Zeit ist es noch recht still aber schon hell. Es gibt schon Autos aber der Verkehr ist noch sehr angenehm. Ich nehme dann von der Bushaltestelle einen der 4 Buslinien und fahre 20-30min. Dann steige ich in einen anderen Bus um. Oft muss ich warten, aber der Bus kommt „regelmässig“. D.h. hier in Brasilien, dass oft ein Bus kommt. Jedoch gibt’s, dass gleich mehrere auf ein mal kommen oder 15min. keiner. In diesem Bus bleibe ich mindestens 10min. Das ändert sich von Tag zu Tag. Wenn der Verkehr schlimm ist, kann mein Schulweg auch lãnger dauern.

Der Unterricht beginnt (laut Stundenplan) un 7:00 Uhr. Jedoch sind selbst die meisten Lehrer verspätet und sie beginnen zwischen 7:10-7:30 Uhr. Viele kommen auch später, weil die meisten Schüler zwischen 7:15-7:30 Uhr eintreffen. Eine Lektion dauert hier 50min. Wir haben jedoch immer Doppellektionen und das 3x pro Tag. Ich habe nur am Morgen Unterricht. Um 12:20 Uhr habe ich frei. Meine Klassenkameraden haben am Nachmittag noch den technischen Teil und bleiben deshalb bis 18 Uhr in der Schule.

Nach der Schule gehe ich in einen Kurs (Cine Floresta Nossa). Dafür nehme ich denn gleichen Bus zurück und der 2. Bus nehme ich einen, der weiter fährt als den, den ich morgens nehme. Insgesamt habe ich ca. 1h. Da unsere Lehrer uns meistens früher raus lassen, komme ich meist um 13:05 an. Dieser Kurs ist Di., Mi. und Do. Er ist für Jugendliche zwischen 12-17. Er fängt um 13 Uhr an und hört um 17 Uhr auf. Der Kurs ist super! Wir sind viele Jugendliche und alle sind voll nett! Der Kurs hat 6 „Themen“ (Kunst, Fotografie, Musik, Film, Theater und Literatur), die alle auf Film konzentriert sind.

Um nach Hause zu kommen nehme ich wieder einen Bus zurück und habe dafür ca. 15min. im Bus. Oft muss ich jedoch längere Zeit auf den Bus warten. Zu Hause esse ich dann Abendessen und rede mit meinen Gasteltern  ein bisschen über den Tag. Da ich morgens früh auf muss, gehe ich oft schon so um 21/22h schlafen.

Ein typischer Samstag:

Samstags schlafe ich normalerweise ca. bis Mittags und dann am Nachmittag, mache ich es mir gemütlich zu Hause mit einem Film oder gehe mit unserer Hündin (Lola) spazieren. Am Abend bin ich oft von Freunden eingeladen und gehe dann ca. Um 21-23 Uhr los und treffe unterwegs ein paar und wir gehen zur Lapa oder in eine Disco. Dort feiern wir und je nach Party bleiben wir bis 6Uhr früh. Es ist eben so, dass es gefährlich ist vorher alleine nach Hause zu gehen und die Busse und Metro erst um 5/6 Uhr regelmässig fahren. Da oft auch Taxis teuer sind und wir auch an verschiedenen Orten wohnen, macht es mehr Sinn, so spät nach Hause zu kommen.

Also ich hoffe, euch hat den Eintrag gefallen und ihr könnt euch meinen Alltag jetzt ein bisschen besser vorstellen:)

Fals ihr Fragen habt oder den Eintrag kommentieren wollt! Nur zu. Ich würde mich freuen^^

GLG aus Rio!!

Carla

Nationalsozialismus in Brasilien

Oi Gente

Hier in Brasilien habe ich schon oft mit Leuten über den Nationalsozialismus geredet. Es ist hier so, dass die Leute einen total anderen Bezug zum Nationalsozialismus haben und viele fragen mich, wie es in der Schweiz gehandhabt wird. Auch in der Schule behandeln wir im Moment den 2. Weltkrieg und deshalb haben sie mich auch Fragen gestellt, wie was wir lernen und wie ich zum Nationalsozialismus stehe.

Zum klar zu stellen: Ich will mit diesem Beitrag keinen Beleidigen und auch nicht Respektlos sein. Ich will euch zeigen, wie die Leute hier in Brasilien zu einem für uns schwerwiegenden Thema stehen. Auch wenn sie eine andere Beziehung zum Thema haben, bitte nehmt es nicht persönlich! Ich meine wir haben auch keine Gefühle (wenn wir überhaupt etwas wissen) für die Geschichte Brasiliens. Wir können nicht fühlen, was die Brasilianer im Bezug zur Diktatur im vergangenen Jahrhundert fühlen. Ebenso können sie nicht fühlen, wie wir im Bezug zum Nationalsozialismus fühlen. Deshalb denkt immer daran, hier ist eine andere Realität und bitte verurteilt die Brasilianer nicht wegen diesem Artikel!

Das erste Mal hatte ich hier in Brasilien Kontakt mit dem Nationalsozialismus, als ich im Orientierungscamp war und ein Leiter uns sagte, dass es passieren könnte, dass jemand zu den Deutschen sagt: „Heil Hitler“. Wenn das passiert sollten wir jedoch nicht beleidigt sein, sondern der Person ruhig erklären, dass es nicht lsutig ist und auch wieso. Meine Gastfamilie hat am 2. Wochenende den Film „Schindlers Liste“ angeschaut. Bis dahin hatte ich noch keine Ahnung, wie stark mir dieses Thema noch beschäftigen wird. Am ersten Freitag in der Schule haben wir mit der Zwischenkriegszeit und dem 2. Weltkrieg begonnen. Ich habe ihnen grob erzählt, was wir in der Schule lernen und dass wir mit der Schule ein KZ besucht haben. Als ich das gesagt habe, haben mich alle angestarrt und nachher haben mich ein paar wie es im KZ war und ob ich nicht geweint habe. Die Lehrerin wollte auch wissen, ob und wie wir über das Thema reden. In den Geschichtsstunden in meiner Schule haben sie die Fakten über die Kriege und diese Zeit erzählt.

Das für mich jedoch schockierendste aber auch interessanteste Erlebnis im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus war, letzte Woche. Ihr müsst wissen, das hier bald Wahlen sind und somit viele Politiker Werbung für sich machen. Ein Klassenkamerade nahm eine Zeitung von Endino Fonseca mit in den Unterricht und wollte den anderen zeigen, was er für Unsinn vertritt. Endino isg ein vertreter der Kirche und will die Kirche stärken. Also wollten mir meine Klassenkameraden auch zeigen, dass in einer öffentlichen Zeitschrift steht, dass Schwule, Transsexuelle, Pädophile, etc. krank sind und sie keine Rechte haben sollten. Doch bevor wir zu der Seite kamen, war das Hitlerkreuz auf einer Seite abgebildet! Ich konnte es kaum fassen und als sie weitergeblättert haben, war ein Nazisoldat mit einem Baby in einem Abfallsack abgebildet. Die Zeitschrift hat somit gegen Abtreibung geworben!! Ich glaube wirklich, dass werde ich nicht vergessen!

Aber es gibt auch super nette Leute, die nachvollziehen oder wissen, dass viele Europäer nicht gut auf den Holocaust anzusprechen sind. Z.B. habe ich vor kurzem JP kennen gelernt und er hat mich zuerst gefragt, ob er eine Frage stellen kann und ich nicht wütend sein werde und als ich ja gesagt habe, hat er mir nochmal gesagt, ich soll nicht wütend sein. Seine Frage war schlicht: „Stimmt es, dass ihr aus der Schweiz auch nicht gerne über Hitler spricht?“ Natürlich auf Portugiesisch…

Am letzten Samstag war ich dann an einem Geburtstagsfest. Wir waren in einer Pizzeria „All you can eat Pizza“ essen gegangen. Die haben hier süsse Pizza! Pizzateig mit Schokolade oder Banane und Zimt und noch viele andere. Ich mag die süsse Pizza jedoch nicht. (Pizza ist und bleibt salzig!) Auf jedenfall habe ich mich mit einem Unterhalten und er hat mir erklärt, er kann das Gefühl zu Hitler nachvollziehen, auch wenn er es nicht teilt. Er hat mir auch das Beispiel mit der Diktatur hier in Brasilien gegeben. Hier haben alle Angehörige die während der Diktatur gestorben sind. (Die Diktatur war von 1964-1985 also noch etwas frischer als der Holocaust.)

Vielen Dank fürs lesen!

Bis bald und ganz liebe Grüsse

Carla 🙂

 

The Brazilian way of doing

Hallo Zusammen

Endlich komme ich dazu, wieder etwas in den Blog zu schreiben. Es ist etwas lang, doch es ist auch vieles passiert. ^^ Ich habe im letzen Monat (Ja, ich bin schon über einem Monat in Brasilien!) vieles gelernt über Brasilianer und wie sie Sachen regeln, doch ich muss noch vieles lernen.

Ich bin jetzt bald 2 Wochen in Rio de Janeiro und geniesse mein neues Leben. Ich war noch nicht in meiner Klasse aber habe schon viele brasilianische Sachen gesehen und erlebt. Aber von Anfang an. Also wie ich schon geschrieben habe, bin ich mit meinen Gasteltern und meiner Gastschwester am ersten Sonntag mit dem Auto durch Rio gefahren und habe ein paar Sachen gesehen. Am Montag war ich dann alleine zu Hause und habe meine Hunde gestreichelt. Am Dienstag wurde es dann typisch Brasilien.

Mein Gastvater Sávio hat mich zu meiner Schule begleitet mit dem Bus, damit ich den Weg kennen lerne. Auch wenn es Probleme mit der Anmeldung gab und ich somit nicht an diesem Tag anfangen konnte, gingen wir los. Als wir ankammen, gingen wir in die Schule und ich war total perplex. In der Mitte der Schule ist ein kleiner Park mit Bäumen und Bänken. Es ist riesig und es gibt viele Schüler hier und es gibt einen kleinen Laden zum etwas trinken oder essen, eine Papeterie etc. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir (Mein Vater und ich) nur, dass eine Person namens Angela für mich zuständig sei aber ich noch nicht anfangen konnte, weil die Dokumente noch nicht ausgefüllt seien. Also fragten wir die erste Person, die wir sahen und aus einem Büro herauskam, ob sie wisse wo und wer Angela sei. Wie es der Zufall wollte, war genau sie Angela! Also gingen wir in Büro aber sie hatte keine Ahnung von meiner Ankunft. Wie sich herausstellte, hatte YFU eine E-mail Adresse mit .com.br anstatt nur .com am Schluss. Auf jedenfall haben sie dann ein bisschen gesprochen und schon bald war ich einer Klasse zugeteilt. Da aber hier in der Schule ein Programm mir einer Schule aus Washington läuft und an diesem Tag eine Gruppe von Leuten ankammen und ungefähr eine Woche blieben, fragte mich Angela, ob ich mit ihnen die Zeit verbringen wolle, da sie viel von Rio sehen werden und da ich somit einerseits viel neues entdecken kann (und auch noch nicht mit der Schule anfangen würde) stimmte ich zu. Was alles an diesem Tag geschah, weiss ich nicht und auch nicht wie, aber eines habe ich gelernt (hoffe ich). Man muss hier in Brasilien immer offen für Neues sein und immer schauen, wie man das Beste herausholen kann. Mein Vater hat mich dann noch ein paar Läden gezeigt und wir sind nach Hause gegangen.

Später bin ich dann wieder in die Schule gegangen um die Amerikaner zu treffen. Als erstes stand Samba in einer Favela namens Morro da Formiga. Es war toll ein bisschen die Grundschritte von Samba zu erlernen, die Instrumente zu spielen und dann auch Brasilianer zu zuhören und -schauen. Auch habe ich das erste Mal gemerkt, dass die Vorurteile über Favelas nicht stimmen! Es gibt dort nicht nur Drogenkriege und Schiessereien doch dazu später noch mehr.

Am nächsten Tag stand nur am  Abend 10:00 Uhr etwas an. Ein Spiel in Maracana! Wir sahen das Spiel Fluminense (von Rio und deutlicher Favorit) gegen America de Natal. Da Fluminense das letzte Spiel gegen AdN 3:0 gewonnen hat und das Spiel in Rio war, waren fast keine Fans von AdN im Stadion, sondern viel mehr von Fluminense. Das Stadion hat ziemlich leer ausgesehen. Trotzdem war die Stimmung Anfang des Matches schon gut mit vielen Trommeln und Fahnen. Dies hat sich jedoch geändert als AdN mit 0:1 in Führung ging. Eine Aufheiterung war, als Fluminense dann das 1:1 und später das 2:1 geschossen hat. Das Schlussresultat war Schlussendlich 2:5 für AdN. Die letzten beiden Tore wurden von Alfredo geschossen! Glückwunsch^^ Für mich war es cool 7 Tore zu sehen aber die Fans von Fluminense waren wirklich enttäuscht.

Am Donnerstag hatten wir als erstes Portugiesisch, doch da der Verkehr so schlimm war, kamen die Amerikaner 2 Stunden zu spät. Also fielder Unterricht aus und ein paar Schüler von CEFET (meiner Schule) hielten eine kleine Präsentation über Brasilien. Es war sehr interessant zu hören, was die Brasilianer über sich selber denken und auch mit ihnen zu sprechen war toll! Am Nachmittag haben wir einen Capoeira Crashkurs gehabt. Es war sehr cool und es hat richtig Freude gemacht, Capoeira zu tanzen. Ich habe auch für den Capoeiralehrer vom Portugiesisch ins Englisch übersetzt.

Am Freitag gingen wir in den Botanischen Garten von Rio und haben dort kleine Äffchen gesehen und auch ganz verschiedene Bäume und Pflanzen gesehen. Danach haben wir in einem kleinen Restaurant gegessen und am Abend bin ich mit Júlia zu einer Party gegangen. Dort haben wir verschiedene Spiele gespielt. Es war sehr lustig und die Party ging bis um 7 Uhr morgens. Es war nicht wirklich eine Party, weil wir nur 5/7 Personen waren. Ich, meine Schwester und ihr Freund sind jedoch erst am 9:30 zurück nach Hause gekommen. Meine amerikanischen Kollegen sind am Morgen in den Wald von Tijuca wandern gegangen aber ich habe sie erst am Nachmittag getroffen um mit ihnen in die Favela Santa Marta gegangen. Dort hat uns der Capoeiralehrer vom Donnerstag empfangen und uns die Favela gezeigt, in der Michael Jackson „They don’t care about us“ gedreht hat. Sie haben auch eine Statue von ihm auf einer Aussichtsplattform und ein Touristenladen. Dannach sind wir zu einem anderen Capoeiralehrer nach Hause und haben etwas Capoeira spielen lernen und Churrasco (BBQ) gegessen.

Am Sonntag waren wir zur Geburtstagfeier von Angela eingeladen worden. Sie hat eine ganze Bar für ihre Familie und Freunde gemietet und eine Band hat live Samba gespielt. Wir haben auch getanzt und Feijoada (Reis mit Bohnen, Farofa, Würste und Fleisch) gegessen. Zum Dessert gab es eine riesige Torte und viele kleine Süssigkeiten (Meine Lieblingssüssigkeiten sind Brigadeiro. Es besteht aus Schokolade, Kondensmilch, etwas Butter und Schokospäne und schmeckt fantastisch!). Danach gingen ich noch zur Grossmutter und habe Abendessen gegessen. (Ja, Brasilianer essen oft und viel.)

Am Montag sind wir dann mit ein paar Leute von einem Projekt „ENACTUS“ zum Campo Grande, eine Region Rios, gefahren. („Enactus ist eine internationale, unpolitische und gemeinnützige Nichtregierungsorganisation (NGO), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch Projekte studentischer Gruppen wirtschaftliche Perspektiven für Dritte zu schaffen.“ Wikipedia) Dort sind wir dann ca. 1 Stunde durch einen Wald „gewandert“ (sogar für mich war es eher ein Spaziergang) und haben oben eine Bananenplantage angeschaut, ein kurzes Video über das Projekt gedreht und sind wieder hinunter gelaufen. Auf der Rückfahrt haben wir bei MacDonalds gehalten, weil wir alle von Hunger geplagt wurden. Auf der Fahrt habe ich mich sehr gut mit Alan und anderen Mitgliedern von „ENACTUS“ unterhalten. Am Abend bin ich mit den Amerikanern „All you can eat Pizza“ essen gegangen. Es war super. Die kommen mit Pizzastücken herum und man konnte sich immer wieder ein Stück nehmen. Nach einer Weile sind wir zum Dessert gekommen. Dazu gehören Crêpes und süsse Pizzas. Da gibt es Pizza mit Schokolade, verschiedenen Crèmen und alles was das Herz begehrt. Leider hatte ich nicht so viel Hunger und konnte nur noch eine Pizza mit Schokolade essen aber es war ein grandioser Abend. Bis ich zu Hause angerufen habe, um zu sagen, dass ich bald fertig bin und fragen wollte, ob sie mich abholen kommen können. Da erfuhr ich, dass mein Vater im Spital war und wegen Hernia operiert werden würde. Als ich es realisiert habe, bin ich mit dem Bus nach Hause gefahren und habe dort die Grossmutter getrofen.

Am Dienstag bin ich mit den Amerikanern zum Corcovado (Christo Redentor) und haben dort die Aussicht genossen. Dann sind wir im Pavilhão  São Cristóvão typisch Brasilianisch aus dem Nordwesten Brasiliens essen gegangen. Am 4 Uhr sind wir zum Zuckerhut gegangen und sind mit der Seilbahn nach oben gefahren. Es war wunderschön. Es war schon dunkel, als wir oben ankamen aber die Lichter der Stadt waren fabelhaft zum anschauen. Als ich zuhause ankam, erfuhr ich, dass mein Vater schon operiert wurde und alles gut gelaufen ist.

Am Mittwoch sind wir das letzte mal gemeinsam essen gegangen und sie sind am Abend zurück nach Washington geflogen. Am Abend ist auch mein Vater zurück aus dem Spital gekommen. Es ist alles gut gelaufen. Er braucht ein paar Tage Ruhe und sein Bauch tat weh aber es ist alles in Ordnung.

Am Donnerstag sollte ich (so weit ich wusste) die Schule anfangen. Am 9Uhr war ich dort und die Kollegin von Angela hat mir gesagt, dass noch ein paar Dokumente nicht gemacht wurden und die Lehrer noch nicht benachrichtigt wurden. Deshalb musste ich einen Moment im Büro warten und habe mir an einem Computer die Zeit vertrieben. Um 12 Uhr ging ich dan nach Hause und am Freitag habe ich noch einen freien Tag genossen.

Das Wochenende habe ich ruhig angehen lassen und am Sonntag waren wir wieder bei der Grossmutter.

Am Montag habe ich endlich mit der Schule angefangen. Meine erste Stunde war Englisch. Dort waren alle neugierig auf mich und die Lehrerin (die ich zum Glück schon kannte von dem Programm mit den Amerikanern) hat mir die Klasse ein bisschen vorgestellt und ich habe mich der Klasse vorgestellt. Der Unterricht ist komplett anderst als in der Schweiz. Hier sind die meisten Lehrer viel persönlicher, wir reden sie per du an und keinen interessiert es, wenn man eine halbe Stunde zu spät kommt oder gar nicht. Im Gegenteil, die Lehrer kommen auch immer zu spät. Die Stunden sind 50min. lang doch es sind immer Doppellektionen und somit sitzen wir 1h40min im Klassenraum. Deshalb ist es normal, wenn die Schüler etwas essen oder trinken. Der Unterricht ist entweder am Morgen oder am Nachmittag. Ich habe jeden Tag von 7:00-12:20 Uhr Schule. Meine Fächer sind Mathe, Englisch, Chemie, Brasilianische Literatur, Philosophie, Physik, Sport, Soziologie, Biologie, Geografie, Geschichte und Portugiesisch.

Die hauptsächlichen Unterschiede sind, dass in Englisch wird vieles auf portugiesisch gesagt, weil es SchülerInnen mit gutem (die, die einen Englischkurs besucht haben)  und schlechtem Englisch gibt. Ich bin, glaube ich eine der besten in Englisch. In Geschichte, lernen sie auch vieles über die Geschichte ausserhalb von Europa. Ausserdem konnten sie es kaum glauben, dass ich schon in einem KZ war. Sie haben das Thema 2. Weltkrieg auch schon nach 3 Doppellektionen abgeschlossen. Die Tests sind auch anderst verteilt. Es gibt 3 Trimester und am Ende der Trimester, gibt es 1-2 Wochen voller Tests. Es gibt jedoch während der anderen Zeit kleine Aufgaben oder Prüfungen, die jedoch weniger zählen. Es gibt noch ganz viele Unterschiede, doch es dauert zu lange, um alle Aufzulisten…

Ich bin sehr zufrieden mit (fast) allen meinen Lehrern. Der einzige, der aus der Reihe tanzt ist Sérgio (Physik). Doch alle Anderen haben mich freundlich begrüsst und mir angeboten, zu helfen, wenn ich etwas nicht verstehe.

Meine Klassenkameraden sind auch super! Sie haben mich offen aufgenommen und immer wenn ich eine Frage zum Unterricht habe, helfen sie mir. Sie fragen mich auch viele Sachen über die Schweiz und haben jetzt schon Mitleid mit mir im Sommer, weil es extrem heiss ist schon für sie (bis über 50°C o.O) und sie momentan kalt haben und viele im Pullover herum laufen und ich im T-shirt.

Die Highlights in meiner Schulkarriere in Brasilien bis jetzt waren in der 2. Lektion in Physik und am letzten Mittwoch. In der Physiklektion hat der Lehrer, der keiner mag ein T-shirt mit der Aufschrift Marsch gehabt. Jedoch konnte ich zuerst das M nicht  erkennen. Als ich also die Aufschrift gelesen habe, habe ich fast los geprustet. Also ich es dann ein paar Kollegen gesagt habe, ging es ihnen nicht anderst und ich glaube bald hat es jeder im Zimmer gewusst ausser der Lehrer und fast alle waren kurz vor dem Lachanfall.

Am Mittwoch als ich in die Schule kam, war eine grosse Anzahl Schüler vor dem Schulhaus und haben dort fröhlich (für 7Uhr in der früh) rumgetrödelt. Als ich ein paar Klassenkameraden getroffen habe, sagten sie mir, dass wir keine Schule hatten an dem Tag weil ein Bus eine Elektroleitung gerammt und umgestossen hat. Also habe ich ein bisschen mit ihnen geredet und irgendwann sind sie darauf gekommen, dass ich eine von Pedros Riocard (von der Schule bezahlte Karte für Busfahrten mit Foto, Name etc. nicht übertragbar) benutzen kann, damit ich nicht für den Bus bezahlen muss. Da er sie dann doch brauchte, hat Filipe mir seine gegeben. Beide haben kurze Haare und sehen total anderst aus als ich. Aufjedenfall benutze ich die Karte seit dem und es klappt jedesmal (natürlich zeige ich nicht die Seite mit dem Foto). Man muss die Karte an ein Apperat halten, der dann erkennt, ob und wieviele Fahrten noch darauf sind. Auch steigt man immer vorne ein und es gibt einen Mann oder eine Frau, die kontrollieren, dass alle ein gültiges Bilette haben.

Am Freitag bin Ich wieder mit Júlia, Kai, Matheus und Luiza in den Ausgang gegangen. Wir haben zuerst in einer Bar Caipirinha getrunken und sind dann in das Appartement von Luiza, welches nahe vom Stadion Maracana ist. Am 7Uhr sind wir nach Hause gekommen. Ich habe 4h geschlafen, dann einen Kuchen gebacken und am Abend hat meine Gastmutter ein Fest für mich organisiert. Es war echt super und die Leute sind extrem nett! Ich bin jedoch (schon) um 3Uhr ins Bett, weil ich zu müde war um mich über Politik, Religion etc. auf Portugiesisch zu unterhalten.

Nun ist schon wieder eine Woche vergangen. Dieses Wochenende bin ich am Freitag an eine Party „Tropicalia“ mit drei Kameradinnen gegangen. Es wir toll! Wir habe lange gtanzt und die Stimmung war super. (Fotos hier: http://m.facebook.com/l.php?u=http:%2F%2Fwww.deuzebraa.com.br%2Ffotografia%2Ftropicalia-4&h=1AQEhpcXq&s=1&enc=AZOI3Tg6o8TrcdjmGfjUfk8i9A6ErrwLVO_mncAedcF7qKjFZwmBdh5ZUwvkYKQ13-CVrlELj3herle0uBZthw0lMCYzd3p3VqfK-Sap-L749g)  Am 14. und 15. Sept. bin ich mit einem Kollegen nach São Paulo gefahren und haben dort am Sonntag Mittag den Park Ibirapuera gegangen. Am Abend haben wir das Konzert von Dulce María geschaut und sind mit einem Nachtbus nach Rio zurückgefahren. Ich fand es super und São Paulo hat mir sehr gut gefallen.

Beijinhos do Brasil! Bis hoffentlich bald

Carla

P.S.: Ich entschuldige mich für meine Rechtschreibung. Bei Fehlern, bitte einfach ignorieren.

Hier habe ich noch ein paar Fotos für euch!;)

Bem-vindo! (Willkommen!)

Hallo zusammen!

Ich bin am Dienstag von der Schweiz nach Brasilien geflogen. Als ich dann am Flughafen ankam, wurde ich von YFU abgeholt. Wir (die AustauschschülerInnen, die nach Brasilien kommen) sind dann in ein Dorf gefahren worden. Wir haben dort bis gestern (Samstag) Portugiesisch gelernt, zusammen geredet und auch geschaut, was uns erwartet und wie viele Brasilianer leben. Als ich dann gestern am Flughafen von meiner Gastfamilie abgeholt wurde, konnte ich es schon kaum erwarten. Meine 2 Gastschwestern und mein Gastvater sind an den Flughafen gekommen und wir haben zuerst geredet und dann sind wir nach Hause gefahren. Ich habe hier in dem Haus ein eigenes Zimmer und hinter dem Haus ist ein Wald, aus dem man viele Vögel und andere Tiere hört. Wir haben keinen Swimmingpool mit Wasser (nur einen leeren) aber die Grossmutter, die gleich gegenüber wohnt hat einen, den wir benützen dürfen.

Gestern Abend sind wir zu einem Geburtstagsfest von der Cousine meiner Gastschwestern. Dort hat es viele kleine Snacks gegeben und die Leute waren sehr nett und haben mich auch Sachen über die Schweiz gefragt (z.B.: Ob es in der Schweiz oft schneit, Ob ich dieses oder jenes kenne, etc.). Heute am Mittag sind wir zu der Grossmutter gegangen und haben „Churrascaria“ gegessen. Churrascaria ist ein kleines Grillfest. Es werden Würste und Fleisch grilliert und mit Salat, Kartoffeln und anderen Sachen gegessen. Am Nachmittag sind meine älteste Gastschwester Júlia, mein -vater Sávio, meine -mutter Ana Claudia und ich mit dem Auto durch Rio gefahren und sie haben mir ein bisschen die Stadt, den Zuckerhut, Copacabana und Ipanema (2 Strände) gezeigt. Es war wirklich schön und ich freue mich schon auf weitere Erlebnisse mit ihnen.

Bis bald und ganz liebe Grüsse aus Brasilien

Carla 🙂