YFU Switzerland

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Meine letzten Tage als Austauschschülerin

Cześć!

Ich wusste gar nicht, dass die Zeit sooo schnell verfliegen kann! Das sollte verboten werden…es ist nämlich jetzt auch endlich bei mir angekommen, dass ich schon übermorgen abreise, vorher habe ich das immer ein bisschen verdrängt und deshalb auch alles vor mir hergeschoben z. B. Geschenke kaufen/basteln, Briefe schreiben und (das grösste aller Probleme) meinen Koffer packen. Natürlich wusste ich, dass ich irgendwann damit anfangen muss, aber zuvor musste mir eben klar werden, dass ich bald abreise und vor diesem Gedanken hatte ich einfach Angst. Ausserdem will ich meine letzten Tage hier nicht mit Kofferpacken verschwenden, sondern lieber mit Freunden und Familie verbringen.

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Aber jetzt mal zu dem, was ich in letzter Zeit so gemacht habe. Letzten Freitag wurde in Poznań der Sommeranfang gefeiert und am Fluss haben sich hunderte von Leuten getroffen und alle haben diese Laternen in den Himmel steigen lassen, es waren wirklich viele und es sah wunderschön aus. Danach bin ich noch an eine Geburtstagsfeier einer Freundin, allerdings musste ich zu Fuss zum Klub laufen, denn kein einziges Tram ist gefahren, da so viele Leute auf der Strasse waren. Am Samstag hatte meine Gastschwester ihre Ballettaufführung, danach haben wir grilliert und ich habe sogar schon Geschenke bekommen. Das beste war eine Eulen- Augenbinde =) (siehe Bild). Am Sonntag waren wir Abends bei den Nachbarn und da gab es nochmals Geschenke, ein Buch über Polen, ein Eulen- Buchzeichen (irgendwie schenken mir alle etwas mit Eulen^^) und Schweizer Schokolade:D

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Aber der beste Tag war eindeutig der Montag. Ich wollte mich eigentlich mit einer Freundin treffen um mit ihr an diesen Jahrmarkt zu gehen in der Altstadt, aber sie hat dann kurzfristig abgesagt. Zumindest hatte ich dann genug Zeit um andere Dinge zu erledigen, wie Geschenke kaufen usw. Ich bin dann von einem Laden zum nächsten gerannt und als ich zu Hause ankam war ich todmüde. Ich wollte eigentlich noch etwas schlafen vor dem Essen, aber nein, mein Gastbruder wollte einfach nicht alleine mit dem Hund spazieren gehen, da ging ich halt mit ihm. Ich war sogar so müde, dass ich mich nicht einmal gross beschwert habe. Als wir dann endlich wieder zu Hause waren, ging ich in die Küche und da standen plötzlich meine Freundinnen und riefen „Überraschung“! Ich war so gerührt, ich wusste nicht einmal mehr was sagen. Und sie haben sooo viel selbergemachtes polnisches Essen mitgebracht! Die Hälfte davon habe natürlich ich gegessen! Wir haben geredet, gespielt, gelacht, Fotos gemacht etc. Ich hatte wirklich nichts davon bemerkt, dass sie eine Überraschungsparty für mich planen, das war das beste Abschiedsgeschenk das sie mir geben konnten.

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Ich reise zwar schon am Freitag ab, aber erst am Dienstag komme ich in der Schweiz an. Wie jedes Jahr treffen sich alle Austauschschüler von Europa in Europa für ein paar Tage in Berlin am YES Seminar und wenn das nicht bedeuten würde, dass mein Austauschjahr bald enden wird, würde ich mich sehr darauf freuen.

Ich bin sicher, dass mir der Abschied hier viel schwerer fallen wird, als in der Schweiz, weil ich weiss, dass es nie mehr so sein wird wie jetzt, auch wenn ich alle hier wieder besuchen komme. Und nicht nur für mich wird es schwierig, auch für meine Gastfamilie, seit ein paar Tagen hat mein Gastvater fast die ganze Zeit Tränen in den Augen und irgendwie hat er mich damit angesteckt. Und jetzt ist sogar noch das Wetter zum heulen, es regnet die ganze Zeit *_* Ich hoffe zumindest in der Schweiz ist das Wetter etwas besser!

 

Bis bald und pa pa!

 

Abschied von der besten Klasse der Welt

Am Donnerstag war es soweit. Ich musste mich von meiner norwegischen Klasse verabschieden, der besten Klasse der Welt.
Sich von ihnen zu verabschieden war etwas von dem allerschwierigsten in diesem Jahr.

Doch traurig zu sein bringt nichts. Ich bin so froh dass ich diese Menschen kennengelernt habe, dass ich die Möglichkeit hatte einen Teil dieser Klasse zu sein, dass ich die Möglichkeit hatte auf die “Musikklinje” der Schule zu gehen und dass ich es so gut hatte!

(Ein Kleiner Tippp an alle Austauschschüler die nach Norwegen gehen, wenn ihr Musikinteressiert seit, versucht in die “Musikk, dans og drama linje” zu kommen. Dort sind die offensten und besten Leute in ganz Norwegen).

Eins ist klar für mich. Ich komme zurück, ich werde wieder in diese Klasse und auf diese Schule gehen, auch wenn nur für ein paar Tage.

Seit Freitag habe ich Sommerferien. Ich vermisse meine Klasse schon jetzt.

Die Letzte Wochein Norwegen werde ich in Voss, zusammen mit meiner Gastmutter verbringen!

Bis Bald Schweiz!

:)

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Klassengrillparty, Ueberraschungsfest und Tusenfryd

Hallo 🙂

In den letzen eineinhalb Wochen ist wirklich sehr viel passiert. Meine Sommerferien fangen offiziel zwar erst morgen an, aber die letzen zwei oder drei wochen hatte ich im Durchschnitt 2 Stunden Schule die Woche, also ich finde eigentlich, dass das schon Ferien sind…

Ich moechte euch gerne von drei tollen Ereignissen erzaehlen.

Letzen Dienstag hatten wir ein grosses Grillfest mit meiner Klasse. Es war wirklich unglaublich toll und alle haben es sehr genossen.

Am Samstag sollte ich eigentlich (wie ich das sehr oft mache) zusammen mit einer Freundin am Tag ein bisschen rumhaengen und nichts machen. Es kam jedoch alles ein wenig anders. Kaum war ich bei ihr angekommen, hat sie mich gepackt, mir die Augen verbunden und mich ins Auto rein gesetzt. Dann sind wir eine halbe Ewigkeit in Kongsberg umher gefahren bis ich dann endlich aussteigen durfte. Meine besten Freunde haben doch tatsaechlich eine Ueberraschungsparty fuer mich organisiert. Ich war unglaublich geruehrt und wusste gar nicht was sagen.

Das Dritte wo von ich euch erzaehlen wollte, ist ein Ausflug zum “Tusenfryd”, dem groessten Vergnuegungspark in Norwegen. Ich war dort mit 7 anderen Leuten aus meiner Klasse. Wir hatten einen super Tag und total viel Spass!

Heute hab ich noch ein Abschiedsfest, morgen machen wir was mit der Klasse und dann heisst es packen fuer mich, denn am Wochenende werde ich zusammen mit meiner Gastmutter nach Voss fahren und meine letzten Tage dort verbringen.

Schon nur bei dem Gedanken daran, dass ich naechstes Jahr nicht auf meiner norwegischen Schule sein werde, meine Freunde Spass ohne mich haben werden, dass ich nicht mehr jeden Tag norwegisch sprechen werde, und nicht mehr in meinem norwegischen Dorf leben werde bekomme ich Bauchschmerzen.

Klar freue ich mich auf meine Familie und meine Freunde in der Schweiz, aber es wird sehr sehr traurig hier wegzufahren, Norwegen ist wirklich ein sehr grossen Teil von mir geworden!

(tut mir leid dass die Bilder ein bisschen durcheinander sind…)

Anna

YFU-Uruguay

Was wir alles so erlebt haben in einem Video