YFU Switzerland

Giorgi

Der Austauschschüler Giorgi lebt seit letztem Sommer bei seiner YFU Gastfamilie in Zuoz. In unserem Interview berichtet er von seinem liebsten Hobby, dem Skifahren und gestand dass er von Raclette nicht genug bekommen kann.

Giorgi, ursprünglich kommst du aus der georgischen Hauptstadt Tiflis. Nun wohnst du auf dem Land, war das eine grosse Umstellung?
Die Lebensart auf dem Land ist ganz anders, man macht hier ganz andere Erfahrungen. Zuerst musste ich mich ein bisschen daran gewöhnen. Am Schweizer Landleben gefällt mir besonders die Natur und die Nähe zu den Pisten.

Weshalb hast du dich für die Schweiz entschieden?
Ich war vor einigen Jahren schon mal in der Schweiz im Urlaub und dachte gleich, dass die Schweiz ein sehr spannendes Land ist. Es reizte mich ein Land kennenzulernen, wo verschiedene Sprachen gesprochen werden. Mir gefallen auch die vielen unterschiedlichen Städte in ein und demselben Land.

Wie hat deine Familie und Freunde reagierst als du du gesagt hast du gehst weg?
Zuerst musste ich ihnen erklären, weshalb ich ein Austauschjahr wagen wollte. Sie haben mich aber von Anfang an unterstützt, da sie wussten dass ich hier viel lernen kann.

Für meine Freunde war es zunächst schwierig zu verstehen, dass ich für ein Jahr weg gehe. Sie verstanden aber, dass das YFU Austauschjahr für mich eine einmalige Chance ist.

Was gefällt dir an der Schweiz am besten?
Mir gefällt die Schweizerische Mentalität. Sie unterscheidet sich sehr von der Georgischen. Die Schweizerische Ordnung gefällt mir zum Beispiel sehr. Ausserdem mag ich den Ausgang mit meinen Schweizer Freunden und das Skifahren in den Schweizer Bergen. Die Schweiz ist ein sehr sportliches Land, hier ist Sport für die Leute sehr wichtig.

Was hast du hier für Hobbies?
Skifahren ist mein Hobby Nr. 1. Ich wohne in der Nähe eines Skigebiets. Wenn ich Zeit hatte war ich im Winter fast jedes Wochenende auf meinen Skis.

Aber auch das Raclette-Essen hat es mir angetan (lacht).

In einem Austauschjahr treffen unterschiedliche Kulturen aufeinander und dies kann zu Schwierigkeiten führen. Wie verlief dein Austauschjahr bisher?
Kleinere Probleme gehören einfach dazu. Manchmal ist die Schweizerische Pünktlichkeit und Ordnung ein bisschen anstrengend, aber damit habe ich mich mittlerweile gut arrangiert. Georgier sind etwas gelassener und auch in der Schule ist es nicht ganz so streng. Ich musste aber feststellen, dass Schweizer und Georgier auch viele Gemeinsamkeiten haben.

Wie war dein erster Schultag?
Ich war aufgeregt und etwas verwirrt. Meine Klasse hat mich aber gut aufgenommen und mich unterstützt. Anfangs war es schwierig mitzukommen. Mittlerweile spreche ich aber besser Deutsch und verstehe das meiste. Ich versuche mich der Schweizerischen Mentalität anzupassen.

Was hast du in deinem Austauschjahr gelernt?
Ich habe die Schweizerische Kultur kennelernt und viele Freunde gefunden. Ich würde behaupten ich bin durch diese Erfahrung auch selbständiger geworden und habe gelernt, meine Probleme selbst zu lösen. Ich habe auch gelernt mit unbekannten Situationen umzugehen und mich anzupassen. Dies ist eine sehr wichtige Erfahrung.

Würdest du wieder ein Austauschjahr machen?
Falls ich noch einmal die Möglichkeit dazu hätte, dann gerne!

Georgi, Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg im Austauschjahr.

YFU Schweiz sucht jedes Jahr Gastfamilien für unsere Austauschschüler/innen aus aller Welt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.yfu.ch/gastfamilie oder kontaktieren Sie unverbindlich unsere Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 031 / 305 30 60