YFU Switzerland

Orientierungwochenende 2012 in Lenk

„Hey, wohin gehst du? “, ist wohl die meist gestellte Frage des Wochenendes. Die Antwort fiel so verschieden aus, wie die Leute verschieden waren. Zusammen mit den anderen zukünftigen Austauschschüler verbrachte ich die letzten Tage im Kuspo in Lenk. In diesem Sinne nochmals herzlichen Dank an die Organisatoren und besonders an die Volontäre, die uns mit viel Herzblut das Austauschjahr näher brachten und uns mit zwei unvergesslichen Tagen bescherten.

Gleich zu Anfang wurden wir von Frau Hübsch mit den Worten „Euer Austauschjahr fängt mit dem heutigen Tag an“, begrüsst, was von uns mit einem begeisterten Lächeln quittiert wurde. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt, in welchen oftmals gleich auch die Leute waren, mit denen man im Sommer ins Gastland fliegen würde. Keine Überraschung also, dass es extrem viele Gruppen nur schon für die USA-Leute gab. In diesen Gruppen beschäftigten wir uns mit verschiedenen Themen zum Austauschjahr wie zum Beispiel das Integrieren in die zukünftige Gastfamilie und den Kulturschock. In den Pausen zwischen den Sessions wurde uns mit den Gruppenspielen, auch Energizer genannt, ein top Unterhaltungs-und Auflockerungsprogramm geboten.

Mit dem Abendessen und der anschliessenden Party endete dann auch schon der erste Tag des Orientierungswochenendes. Da die meisten von uns den Abend in vollen Zügen genossen haben und wir bereits um 7.00 Uhr wieder aufstehen mussten, erschienen am Morgen darauf dementsprechend viele Jugendliche mit verschlafenen Gesichtern am Frühstückstisch. Doch die Leiter zeigten kein Erbarmen und nachdem wir die Zimmer geräumt hatten ging es auch schon weiter mit den nächsten Sessions. Auch an diesem Vormittag setzen wir uns mit den verschiedensten Fragen rund ums Austauschjahr auseinander. Und dann war es eigentlich auch schon wieder vorbei und wir mussten leider schon ans Aufbrechen denken. Der krönende Abschluss war eine Theaterszene am Flughafen mit Heidi & Peter, inszeniert von unseren tollen Volontären.

Nie hätte ich gedacht, dass wir innerhalb so kurzer Zeit so viele neue Leute kennenlernen und so viele neue Sachen übers Austauschjahr lernen werden. Die letzten Fragen sind geklärt worden und man hat richtig dieses YFU-Feeling gespürt. Am meisten wurden uns nahe gelegt, dass wir offen für Neues sein müssen und alles ausprobieren sollen, was uns angeboten wird, sei es ein Kirchenbesuch oder eine neue Sportart. Denn wir sind selber für unser eigenes Glück und somit auch für ein gelungenes Austauschjahr verantwortlich. Momentan können wir das Gelernte noch nicht wirklich gebrauchen, doch schon bald geht es los und ich kann’s kaum erwarten.