YFU Switzerland

YFU Aargau zu Besuch in der der Schoggi-Fabrik

Am Dienstagmorgen um neun Uhr ist die lustige YFU Gruppe, bestehend aus fünf Austauschschülerinnen und acht Volunteers, in Buchs angekommen. Wir meldeten uns am Empfang der Chocolat Frey. Als erstes wurden wir in das Café geführt, wo wir genüsslich Café oder Tee trinken und ein Gipfeli essen konnten.

Almina: Ich glaube wir können einen Film über die Fabrik sehen.

Ranja: Ich denke, wir werden erfahren wie Schokolade entsteht und auch neues entdecken.

Mariana: Mich interessiert auch, wie die Schoggi gemacht wird.

Und alle sind sich einig, dass wir viel Schokolade probieren können.

Zuerst erfahren wir in einer Präsentation über die Chocolat Frey näheres über das Areal und was in Buchs produziert wird. Die Chocolat Frey ist die Grösste Schokoladen Fabrik in der Schweiz und die einzige, welche Kaugummi produziert. Wenn ihr also einen Kaugummi sieht, auf welchem Made in Switzerland steht, dann stammt dieser aus der Chocolat Frey in Buchs 😉

Bevor es auf den Rundgang durch die Fabrik ging, sahen wir noch einen Film, wie einige bereits vermutet haben. Auf simple Weise wurde uns erklärt, wie aus der Kakaobohne Schokolade wird.  Und zwar durch die Geschichte des Mädchens, welche auf Besuch war bei seinem Grossvater, welcher früher Confiseur war.

Wir lernten auch weshalb Schokolade glücklich macht und was speziell an der Schweizer Schokolade ist. „Die Schokolade ist zu Materie verwandelter Klang“, wie der Grossvater so schön erklärte „und der Klang ist es auch, welcher uns glücklich macht beim Schokolade essen“. Genauer gesagt ist es der Klang (Jing Jang) der Conchiermaschine, welche 1879 von Rudolph Lindt erfunden wurde. Beim Conchieren wird die Schokolade feincremig und zart.

Nach dem lustigen und süssen Film machten wir uns auf den Weg in die Umziehkabine, wo uns Hauben, Mäntel und Schuhüberzüge verpasst wurden. Die Hygiene ist in der Fabrik sehr wichtig, was wir bereits vor dem Besuch erfahren durften. Es wurde kontrolliert, ob jemand lackierte Nägel oder Piercings hatte.

In voller Montur spazierten wir durch die Fabrik, wo uns die Produktion nochmals näher gebracht wurde. Unterwegs kamen wir an ca. acht Degustationstischen vorbei, wo wir Schokolade probierten bis zum geht nicht mehr. Von Schokoladen Tafeln, über Riegel bis zu Pralinen und Mohrenköpfen vertilgten wir innert zwei Stunden Führung. Wir wagten uns auch an neue und eigenartige Schokoladen, wie z.B. die Zitronen-Pfeffer-Schokolade. Nach der Führung erhielten wir ein kleines Schokoladengeschenk und konnten uns noch im Schokoladenladen der Firma mit Frey Schokolade eindecken.

Unsere Erwartungen wurden somit alle erfüllt. Mit vollgeschlagenen Bäuchen und mehr Wissen über die Schokolade und beglückt von der Schoggi machten wir uns auf den Weg nach Hause.

– Kamilla