YFU Switzerland

Liebe Love Amore Rakkaus

Foto: Rosel Eckstein  / pixelio.de

Hand aufs Herz: Hast du dich im Austauschjahr verliebt? Ins Land? Ins Essen? Oder in eine Person? Was ist daraus geworden?

Regula, USA 1972/73
Ich liebte unser Haus auf Kelly-Hill, mit Aussicht auf die Bay von San Francisco. Als wir vor etwa 12 Jahren mit 2 von unseren Kindern meinen Gastvater besuchten, war alles noch genauso wunderbar, auch der Orangenbaum im Backyard war noch da, und wir konnten sonnenwarme Sommerorangen geniessen.

Christof, USA 1976/77
Ich liess es sein. Cheryl hatte bereits einen Boyfriend. Wir trafen uns oft als gute Freunde, weil wir zusammen Musik spielten. In ihrer deutschstämmigen Familie war ich immer sehr willkommen. Cheryl half mir, mich zu orientieren. Zum Beispiel wenn es darum ging, am Prom teilzunehmen, eine Schülerin als Balldame einzuladen und den Smoking für den Ball zu organisieren. Wenn ich nach dem Schuljahr nicht nach Hause geflogen wäre, wäre nach dem Senior Trip und den Abschlussfeierlichkeiten die erste Liebe entstanden. Mit meiner Unsicherheit auf diesem Parkett und der Aussicht, Ende Juli abzureisen, reichte die Zeit und der Mut nicht, mir meine Schmetterlinge für Betty einzugestehen. Der anfängliche Briefwechsel versandete später, als auch klar wurde, dass ich nicht in den USA studieren würde.

Wimi, USA 1977/78
Klar habe ich mich verliebt: In Marianne aus Norwegen (nach gegenseitigen Besuchen Anfang 80er leider kein Kontakt mehr), in Kiyoko aus Japan (besucht in Japan und sporadisch Kontakt – dieses Jahr dramatisch während der Erdbeben und der Fukushima-Zeit) und in Amy aus Deutschland (Kontakt verloren). Und TexMex Food liebe ich immer noch: Tacos, Tortillas, Fajitas, Guacamole, Margaritas, …

Cornelia, USA 1978/79
Mir geht noch heute das Herz auf, wenn ich Amerikanisch höre. Ich habe diese Leute einfach gern, auch wenn ich vieles nicht verstehen kann. Und Chocolate Cookies sind einfach die besten …