YFU Switzerland

First Month

Hallo zusammen!
Ich habe meinen Plan, einmal pro Woche zu updaten aufgegeben und versuche es jetzt mit monatlichen Posts da einfach zu viel los ist.

Schule:
Die erste Woche konnte ich noch nicht in die Schule da ich noch den Stundenplan machen musste und der erste freie Termin erst am Donnerstag war. Ich konnte dann aber schon am Freitag starten. Meine Schulfächer sind Physik, Adventure & Outdoor (der Schulleiter mit dem ich den Stundenplan gemacht habe hat mir gesagt dass man dort Bogenschiessen lernt und wie man draussen überlebt und ich dachte dass das noch interessant ist aber bis jetzt haben wir nur Jagdgesetzte und wie man ein Gewehr richtig bedient etc. gelernt was mir nicht so entspricht aber es ist mal etwas anderes… und wir müssen einmal pro Woche eine Meile rennen), U.S. Geschichte, Jahrbuch (das Jahrbuch ist etwas sehr wichtiges an einer High School, es ist ein Buch, das man gegen Ende des Schuljahres für etwa 70$ kaufen kann und es dokumentiert eigentlich das ganze Schuljahr mit Bildern und kurzen Artikeln), Englisch, Klavier (weil ich hier nicht Harfe spielen kann), Algebra und Französisch (aber auf viel tieferem Niveau als in der Schweiz). Die Schule (und die Prüfungen) sind allgemein viel einfacher als in der Schweiz. An der “Fossil Ridge High School” hat es um die 2500 Schüler und ich habe schon fünf andere Austauschschüler kennengelernt, zwei aus Italien, zwei aus Spanien und einen aus Deutschland. ich habe gehört dass es auch noch eine Mädchen aus Luxemburg geben soll aber ich habe sie noch nicht kennengelernt bis jetzt.

American Football:
Das Football Team unserer Schule hat jeden Freitag ein Spiel gegen eine andere High School aus dem Keller School District und alle zwei Wochen ist es ein Heimspiel das ich jeweils mit meinen Freunden schauen gehe.

Texas Stereotypes und wie es wirklich ist:
Als ich zuerst erfahren habe, dass ich nach Texas komme, habe ich erwartet, dass alle Leute diesen starken Südstaatenakzent haben, aber das ist bei weitem nicht so schlimm wie erwartet. Ich habe schon Leute getroffen die so sprechen aber die meisten reden ganz normal Englisch, abgesehen von einigen Phrasen wie zum Beispiel “y’all” anstatt “you guys” und “howdy”.
Ich habe auch mehr “Cowboys” erwartet, da Texas ja so der “Cowboystaat” schlechthin ist. Es gibt wirklich Leute die mit Cowboystiefeln herumlaufen und ich habe auch schon einige Cowboyhüte gesehen aber auch das ist nicht so extrem wie erwartet. Es gibt aber viele Leute die vor allem Countrymusik hören.
Texas gehört zum sogenannten “Bible Belt” (Biebelgürt) mit dem in der Regel ein Gebiet gemeint ist, das sich von Texas im Südwesten und Kansas im Nordwesten bis Virginia im Nordosten und Florida im Südosten erstreckt. Die Leute sind tatsächlich ziemlich religiös und es gehen fast alle jeden Sonntag in die Kirche, meine Familie mit eingeschlossen.

 

Alles in allem geht es mir sehr gut, das Wetter ist im Moment warm und sonnig, das Austin City Limits Festival war super und ich habe mich gut eingelebt.

Anna