YFU Switzerland

arrival-camp in norway

Hei:)
Nun sitze ich bereits in meinem neuen Zimmer, meinem neuen Zuhause.

Am Mittwoch musste ich ziemlich früh aufstehen, da mein Flug bereits um 7 Uhr startete. Am Flughafen traf ich die beiden anderen Schweizerinnen, die mit mir nach Norwegen reisen würden. Der Abschied von meiner Familie war komisch… Ich glaube es war mir überhaupt nicht klar, dass ich sie ein Jahr lang nicht sehen werde.
Meine Stimmung stieg, je näher wir der Ankunft in Oslo kamen. Im Flugzeug nervte sich wahrscheinlich jeder andere Passagier ab uns, weil wir so aufgedreht waren.
In Oslo wurden wir von 3 YFU-Mitarbeiter abgeholt. Danach ging es mit dem Bus nach Hønefoss ins Arrival-camp.
Den Mittwoch verbrachten wir eigentlich damit, auf alle anderen Austauschschüler zu warten und uns in Hønefoss umzuschauen.
Zu meinem Erstaunen gab es um 15 Uhr warmes Essen,und dann gab es um 20 Uhr nochmals Essen, jedoch nur Brot und Käse.
Am nächsten Tag hatten wir viele verschiedene sessions über Norwegen und den „typischen Norweger“, oder wie sich ein perfekter Austauschschüler verhalten soll. Wir hatten es extrem lustig! Am Abend gab es ein „international evening“, jeder musste etwas von seinem Land präsentieren. Es war so lustig, wir tanzten, sangen und lachten den ganzen Abend:)
Am Freitag ging es weiter mit verschieden sessions. Ausserdem machten wir „peace-painting“, da geht es darum, einfach irgendetwas zu malen, was einem gerade einfällt. Es war ziemlich lustig:) Mein Bild wurde leider ziemlich hässlich 😛
Am Freitagabend gab es eine grosse Disco… wir tanzten den ganzen Abend, ein Mädchen versuchte mir, zum Vergnügen von allen beizubringen, wie man in Latinamerika tanzt. Wir hatten so viel Spass!
Und am nächsten Tag hiess es dann schon Abschied nehmen… Es war ziemlich traurig, da die meisten sich erst in einem halben Jahr wiedersehen. Und dann kamen unsere Familien. Ich war so aufgeregt, glücklich, nervös und auch ein bisschen traurig, weil ich all meine neuen Freunde verabschieden musste. Aber als ich dann meine Familie sah war ich einfach nur glücklich. Ich wusste gar nicht was sagen, ich grinste einfach nur noch. Von Hønefoss hatten wir ungefähr eine Stunde bis nach Kongsberg. Ich hatte immer ein bisschen Angst vor dieser Autofahrt, weil ich dachte, ich wüsste nicht, was ich mit meiner Gastfamilie reden soll… Aber es war eigentlich eine tolle Autofahrt:) Meine Schwester erzählte mir die ganze Zeit Dinge über Norwegen und meine Gastmutter fragte mich viele Dinge über die Schweiz.
Als wir dann in meinem neuen Zuhause ankamen, zeigte mir meine Gastschwester das Haus und danach liefen wir ungefähr eine Stunde durch ganz Kongsberg und sie zeigte mir alles. In meinem Zimmer klebten an allen Gegenständen Zettel mit dem norwegischen Wort drauf:) Meine Familie erklärt mir bei allem was sie tun, warum sie das genau tun und wie sie es genau tun…Ich fühle mich wirklich sehr wilkommen hier und freue mich wirklich sehr, das nächste Jahr mit ihnen zu verbringen!

Klem fra Anna