YFU Switzerland

Mein erster Monat

Hallo Zämä ?

 

Ich bin jetzt schon einen ganzen Monat hier in Amerika. Ich finde die Zeit ist richtig schnell vorbeigegangen. Ich habe in meinem ersten Monat schon sehr viel erlebt und ich werde jetzt einiges erzählen. In meiner ersten Woche hat mir meine Gastfamilie die Gegend gezeigt und mir wurden sehr viele Leute vorgestellt. Am Wochenende nach meiner Ankunft war in Britt eine riesen Veranstaltung. Die Hobo-Days. Am Samstag war eine Parade und am Sonntag konnte man alte Autos besichtigen. In der zweiten Woche als ich hier war begann ich mit dem Volleyball in der High-School. In den Ferien hatte ich jeden Morgen Practice (Ausser Samstag und Sonntag). Mir macht es grosse Freude Teil dieses Teams zu sein und der Coach ist auch sehr lustig aber auch streng.

 

Der typische gelbe Schulbus :-). Leider fahre ich nicht jeden Tag mit ihm in die Schule, weil ich nur 5 Minuten von der Schule entfernt wohne. Aber wenn wir ein Ausswärtsgame haben fahren wir mit diesem Bus.

Am 23. August hat dann meine Schule begonnen. Ich gehe in die West Hancock High-School in Britt. Ich war sehr aufgeregt an diesem Morgen, den in meinem Kopf sind viele Fragen herumgeschwirrt, werde ich die Classes finden, kann ich mich verständigen und noch viele mehr. Am ersten Tag hatten wir noch nicht wirklich Schule, den zuerst erzählte der Schulleiter noch etwas (ist zu schnell gegangen, deshalb habe ich es nicht verstanden?). Nachdem wurden alle Verschiedenen Altersstufen (Freshman, Sophomore, Juniors, Seniors) in verschiedene Räume gebeten. Ich bin ein Sophomore das ist sozusagen die 10. Klasse hier. In diesem Raum wurde uns wieder etwas erzählt und dann bekam jeder sein eigener Computer. Ja richtig gehört jeder High-School Schüler hat seinen eigenen Computer. Nach dem wir fertig waren hat die ,,Schule’’ begonnen. Wir hatten jedoch jede Class nur für 20 Minuten (normalerweise geht eine Class 43 Minuten) und jeder Lehrer hat sich vorgestellt, da wir am Nachmittag ein game- afternoon hatten. Mein Stundenplan sieht folgendermassen aus: 1. Class American History, 2. PE (ist wie Sport bei uns), 3.English, 4. Intervention (ist eine Freilektion), 5. Anatomy, 6. Family Living (ist eine Class in dem man über alles Mögliche spricht, sei es Familienkonstelationen, sich selber kennenlernt ect.), nach der 6. Class habe ich Lunch 20 Minuten, nach dem Lunch kommt die 7. Class Band, 8. Biology, 9. Algebra (in Amerika sind die Mathematik Themen in verschiedene Classes aufgeteilt). Zwischen jeder Class habe ich 3 Minuten um den Raum zu wechseln (ja echt nicht lange, manchmal muss man fast rennen). Ein normaler Schultag beginnt um 8:25am und endet 3:23pm. Ich habe eigentlich immer direkt nach der Schule zwei Stunden Volleyballpractice, ausser wenn wir ein Game haben (normalerweise Dienstag und Donnerstag).

 

 

Natürlich habe ich auch noch viel anderes erlebt. An meinem zweiten Schultag hatte ich nach der Schule mein erstes Volleyballgame.  Am 1. September war meine erste Reise. Wir gingen übers Wochenende nach South Dakota (Nachbarsstaat) zu der Familie von meinem Gastvater. Seine Eltern feierten nämlich fünfzig jähriges Hochzeitsjubiläum. Wir fuhren

Die ganze Familie von meinem Gastvater mit mir.

mit dem Auto und dem Camper dorthin. Ganze sechs Stunden waren wir unterwegs (echt zu lange). Dort habe ich alle Familienmitglieder von meinem Gastvater kennengelernt. Am Montag nach diesem Wochenende hatten wir Frei, da Labradorday war (ist ein Feiertag). Mein Gastvater, meine Gastschwestern und ich gingen fischen an diesem Nachmittag. Ich muss zugeben es war mein erstes Mal, aber ich habe mich sehr gut geschlagen, den ich habe fünf Fische gefangen. Nicht schlecht für einen Anfänger oder? ?

 

 

So jetzt sind wir schon fast am Ende von meinem ersten Monat. Ach nein das wichtigste hatte ich beinahe vergessen. Ich durfte am Freitag mein

Mein erstes Footballgame.

erstes Footballgame erleben. Ich habe schon lange auf diesen Tag hin gefiebert, den ich wollte wissen ob es wirklich so ist wie in den Filmen. Dazu kann ich sagen: JA! Richtig wie in den Filmen. Die Stimmung war unglaublich und wir haben sogar gewonnen. Ich muss aber zugeben das ich die Footballregeln noch nicht wirklich verstanden habe.

 

 

 

Gestern waren wir noch auf der Clay Country Fair (etwas ähnliches wie die BEA in Bern nur viel grösser). Meine Gastmutter hat sich sehr gefreut mir die Fair zu zeigen. Wir gingen mit der ganzen Familie von meiner Gastmutter dorthin (Grosseltern, Bruder, und Cousins). Es hat richtig Spass gemacht und wir haben viele tolle Sachen gesehen. Von riesigen Maschinen über Tiere bis hin zu viel Essen.

 

Ich weiss das dieser Blogeintrag ,,etwas’’ länger ist aber ich hatte viel zu erzählen. Trotzdem hoffe ich, dass es euch gefallen hat.

Bis Bald 

 Anja^-^

 

Mein erster Fisch.

Meine Gastschwestern, Gastcousinen und Gastcousins

Das obligatorische Bild mit meiner Gastschwester.

Am modeln 😉

Eine kurze Pause.