YFU Switzerland

It’s The Most Wonderful Time Of The Year

Hallo Zämä 🙂

 

It’s the most wonderful time of the year, but also very stressful.

 

Das ist wohl der Grund, dass ich kaum Zeit gefunden habe um ein Blogeintrag zu schreiben. Ich habe wirklich sehr viel erlebt. Am 6. Dezember wurde meine kleine Gastschwester Lydia  4. Jahre alt. Ihr Geburtstag wurde mit der Familie gefeiert und sie erhielt viele tolle Geschenke. Mit ihrem Peppa Pig Plüschtier habe ich wohl voll ins schwarze getroffen, denn ohne sie geht es jetzt nicht mehr.

 

Schneeflocken Spitzbuben.

Ich habe meine Gasteltern gefragt, ob sie den auch den “Chlouser“ kennen. Mein Gastvater meinte er habe schon mal etwas davon gehört. Am 6. Dezember hatte ich, dann eine Mandarine, eine Banane und Süssigkeiten in meinem Schuh. Das Problem war nur, dass ich mein anderes paar Schuhe angezogen habe.    

 

Die Weihnachtszeit geht natürlich nicht ohne Güezli. Wir haben am zweiten Dezemberwochenende sehr viele Christmas Cookies gebacken. Ich glaube es waren mehr als 10 Sorten. Ich wollte aber auch, dass meine Gastfamilie mein Lieblings Weihnachtsgüezi probieren kann. Deshalb habe ich Spitzbuben gebacken. Ich musste ein bisschen improvisieren, da wir nur gesalzte Butter hatten, aber die Spitzbuben sind sehr gut heraus gekommen. Meine ganze Gastfamilie und alle anderen Person welche sie probiert haben sind riesen fan von den Spitzbuben. Und das Rezept ist schon übersetzt für nächstes Jahr. 

Unsere Weihnachtssocken.

 

Am Mittwoch haben wir eigentlich immer Jugendgruppe (von der Kirche aus). So auch am 13. Dezember, wir hatten eine Christmas Party. Eine Woche vorher haben wir ein Los für Secret Santa (ist ähnlich wie Wichteln) gezogen. An unserer Christmas Party hat jeder ein kleines Geschenk für denjenigen mitgebracht, welchen man eine Woche vorher gezogen hat. Ein Paar Weihnachtssocken und noch etwas anderes. Es war sehr lustig und wie immer eine coole Zeit. Ich habe mir vorgenommen, dass ich noch einen separaten Blogeintrag über die Jugendgruppe machen möchte. Hoffentlich finde ich Zeit dafür.

 

Da stand auch schon Weihnachten vor der Tür. Die erste Weihnachtsfeier hatten direkt am Samstag nachdem die Schulferien begonnen haben. Am Heiligabend (oder hier Christmas-Eve) hatten wir den Weihnachtsgottesdienst. Es war sehr schön, den jeder hatte eine Kerze und das Licht war aus. Am eigentlichen Weihnachtstag haben wir den Tag richtig genossen. Also nachdem alle aufgewacht sind wurden die Geschenke vom Weihnachtsmann verteilt. Ja richtig gehört wie in den amerikanischen Weihnachtsfilmen haben wir am Vorabend mit meiner kleinen Gastschwester Cookies und Mich neben den Weihnachtsbaum gestellt. Wir haben eine sehr schöne Bescherung gehabt und wir haben alle zusammen “Grittibänzä“ gemacht, besonders meine kleine Gastschwester Lydia hatte sehr viel Spass. 

 

 

Meine Gastfamilie und Ich an Christmas Eve.

Unsere Grittibänzä.

Meine kleine Gastschwester Lydia und ich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Christmas break, habe ich den Rest von der Familie von meinem Gastvater sowie von meiner Gastmutter kennengelernt. Denn wir hatten insgesamt vier Familienweihnachten. Am Ende der Ferien, hatten wir zudem noch einen Autounfall. Das hört sich jetzt erschrekend an, doch niemand wurde verletzt. Es hat geschneit und die Strassen waren sehr rutschig.Ein Auto ist seitwaerts in uns reingeprallt und hat unsere ganze vorderseite zerstoert. Ein positiver Entschluss kann man ziehen, nämlich hat meine Gastfamilie ein neues Auto. 

 

Das ist ein Sun Dog. Ich war sehr beeindruckt als ich das sah.

Und da war das Jahr 2017 schon zu Ende. Ich mus ganz ehrlich zugeben, dass ich vom New Year Eve mehr erwartet habe, denn wir haben nicht wirklich gefeiert. Wir schauten einen Film und dann haben wir noch ein paar Gesellschaftsspiele gespielt. Meine Gasteltern sind sogar vor 12 Uhr schlafen gegangen. Da merkt man Kulturunterschiede halt schon. 

 

Das Wetter diesen Winter spielt auch ein bisschen verrückt. Denn wir hatten bis jetzt hier in Iowa nicht wirklich viel Schnee (bis jetzt insgesamt etwa 20cm). Doch um Weihnachten und Neujahr hatten wir dafür eisige Kälte. Es war über eine Woche zwischen -25°C und -30°C. In einem durchschnittliche Winter im Norden von Iowa, sind die Temperaturen um -10°C. 

 

So genug erzählt für den ersten  Blogeintrag in diesem Jahr. Ich werde mich schon bald wieder melden.

 

Bis Bald

Anja^-^