YFU Switzerland

Aloha from Hawaii

Hallo Zämä 🙂

Oder bessergesagt Aloha!    

 

Vom 3. bis am 10. Februar 2018 war ich mit Belo USA Travel für eine Woche in Hawaii. Belo USA Travel ist eine amerikanische Organisation für internationale Jugendliche. Diese Organisation bietet verschiedene Trips in der USA an. So jetzt erzähle ich euch ein bisschen, was ich so erlebt habe.

 

Wakiki Beach.

Eigentlich hat meine Reise schon am Freitag angefangen. Den mein Gastvater und ich sind schon am Freitagabend mit dem Auto richtig Flughafen gefahren. Da wir gut 2.5 Stunden vom Flughafen entfernt wohnen, mein Flug am Morgen um 9 Uhr fliegen sollte und auch noch Schnee gemeldet war, haben wir entschieden, dass wir bei Freunden von meiner Gastfamilie, welche näher beim Flughafen wohnen übernachten. Meine Vorfreude war schon seit einigen Wochen sehr gross, den in Iowa ist der Winter sehr kalt und ein bisschen Sonne und wärme schadet nie. Am Samstagmorgen in der Früh war es dann endlich so weit. Nachdem mein Gastvater mich zum Flughafen gebracht hat, war ich dann ganz auf mich selbst gestellt.. Ich muss ehrlich sagen ich hatte schon ein bisschen weiche Knies, denn ich flog noch nie ganz alleine. Aber ich kann ja jetzt zu Glück einiger massen gut Englisch reden, deshalb konnte ich auch ohne Probleme Fragen, wenn ich nicht weiter wusste. Ich habe eingecheckt, habe mein Koffer abgegeben, bin durch die Passkontrolle, und habe mir einen Kaffee geholt (Den ich war noch nicht 100% wach). Bim Gate angekommen hat das warten dann begonnen. Schlussendlich ist mein Flug mit 1.5 Stunden Verspätung gestartet.

Die Schweizerfahne hat es auf einen hawaiianischen Vulkan geschafft.

Der erste Grund war, das Besatzungsteam kam rund eine Stunde zu spät an, den sie hatten Probleme zum Flughafen zu gelangen, weil dieses Wochenende war das Super Bowl Weekend in Minneapolis (das ist das grösste Footballspiel des Jahres). Als die Crew dann endlich eingetroffen ist, konnten wir dann ins Flugzeug rein. Dort mussten wir aber nochmal einmal eine halbe Stunde warten, bevor wir losgeflogen sind, der Grund war, es hat in dieser Zeit stark  angefangen zu schneien und das Flugzeug musste zuerst vom Schnee befreit werden. Bei meinem Hinflug hatte ich einen Zwischenstopp nämlich in Denver, Colorado. Planmässig sollte ich von Denver aus, nach einer Stunde und 15minuten, nachdem ich mit dem Flugzeug dort gelandet bin, weiter nach Honolulu, Hawaii fliegen. Aber wiegesagt das war der Plan… Da wir so viel Verspätung hatten, sind in meinem Kopf sehr viele Fragen herumgeschwirrt. Was soll ich machen wenn ich den Flieger nach Hawaii verpasse? Wie? Wo? Was?.

Zum Glück hatten wir ein bisschen Zeit in der Luft aufgeholt, und die Gates waren nicht ganz so weit entfernt. Als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, bin ich so schnell wie ich konnte zum Gate gesprintet und ich habe es gaaaanz knapp geschafft. Das Flugzeug hat extra auf mich gewartet und ich war die aller letzte Person die ins Flugzeug eingestiegen ist. Phhuuu hatte ich Glück. Ich dachte mir, dass ist ja ein guter Start. Nach einer 12 stündigen Reise bin ich dann um 16:00 Uhr in Honolulu angekommen.  Ich konnte es zwar nicht wirklich glauben, dass ich tatsächlich in Hawaii bin, doch da war ich. Das Belo Team hat am Flughafen schon gewartet. Alle Teilnehmer sind über dem Tag verteilt in Hawaii angekommen und wir sind in Gruppen nach und nach mit einem Bus zum Hotel chauffiert worden.

Gruppenbild an diesem historischen Ort.

Wir wurden alle in verschiedene vierer Hotelzimmer eingeteilt. Ich war mit einer Dänin, Französin und einer Deutschen im Zimmer. Wir haben uns von Anfang sehr gut verstanden und haben auch immer noch Kontakt miteinander. Am Abend haben wir alle zusammen Abendgegessen und später war dann einen Infoanlass, in welchem uns ganz viele Informationen über unserem Trip erzählt wurden. Insgesamt waren wir 82 Austauschschüler von der ganzen Welt, welche alle bei einer amerikanischen Gastfamilie leben, für dieses Jahr. Die meisten waren YFU-Austauschschüler, die anderen sind mit einer anderen Organisation hier in der USA. Auf jeden Fall sind wir dann alle sehr müde ins Bettgefallen nach diesem Treffen. Hawaii hat eine vier stündige Zeit Verschiebung zu Iowa und der Schweiz sind es glaub 11 Stunden. 

 

 

Am Sonntag sind wir surfen gegangen. Ich habe mich riesig darauf gefreut und ich glaube ich war nicht die einzige. Zuerst hatten wir einen Crashkurs im trockenen und dann sind wir mit dem hübschen Surflehrer ins Wasser gegangen. Die Wellen waren nicht riesig (für Hawaii- Verhältnisse), jedoch perfekt für Anfänger. Es war eine super Erfahrung die ich machen konnte und ich habe sogar mehrere Wellen gesurft. Am Nachmittag hatten wir dann Zeit für uns, manche sind in die Stadt gegangen andere haben

Pearl Harbor.

die Sonne am Strand genossen. Am Abend sind wir Pizza essen gegangen und danach haben wir die Umgebung erkundet. 

 

 

Am Montag sind wir auf eine Catamaran Tour gegangen. Es war eine sehr schöne Bootstour und wir haben Schildkröte und sogar mehrere Wale gesehen. Ich war sehr beeindruckt von diesen riesigen Tieren. Am Nachmittag sind wir dann mit einem Car in den Norden von Oahu gefahren. Die Car Fahrt war sehr interessant, die Belo-Leiterin hat uns viele Hawaii Facts erzählt: (Wusstet ihr dass eine Ananas auf einem Feld wächst? Wenn man der Ananas der Kopf (das grüne) abschneidet und dieser wieder pflanzt wachsen drei neue Ananas daraus). Wir machten auch noch ein kurzen Zwischenstopp am berühmtesten Surf Beach von Hawaii. Die Wellen waren nicht so hoch, doch die

 

höchsten Wellen kann man im März bestaunen. Im März sind auch die meisten Surfwettbewerbe in Hawaii. Nach einer etwa eineinhalb stündigen Car Fahrt sind wir dann an unserem eigentlichen Ziel angekommen. Das Polynesian Culture Center. Wir lernten dort vieles über verschiedene Inseln Kulturen (Samoa, Aotearoa (das ist, Neuseeland), Fiji, Tahiti, the Marquesas, Tonga und natürlich Hawaii). Es war sehr interessant und wir haben auch noch den Hawaiianische Hula-Tanz gelernt. 

 

Alle im Partnerlook.

Am Dienstag haben wir eine Stadttour durch Honolulu gemacht. Wir besuchten das Staatsgebäude, das Schloss von der Queen Lili’uokalani und dem King. Das Belo Team hat uns auch noch ganz viel von der Geschichte von Hawaii erzählt. Am Nachmittag sind wir dann zum zweitschönsten Strand der Welt gegangen. Es ist ein sehr abgelegenen Strand mit keinen Hotels rundherum nur wunderschönen Palmen. Der ganzen Nachmittag durften wir and diesem schönen Strand verbringen. Am Abend sind wir dann ins Hard Rock Cafe essen gegangen. Wenn ihr auch mal das Hard Rock Cafe in Honolulu besucht, solltet ihr unbedingt den Burger dort probieren, dieser ist nämlich seeeeehhr gut. 

 

Am Mittwoch ist es mit dem Party Car (Es ist meistens laute Musik gelaufen und alle haben laut mitgesungen) zu Pearl Harbor gefahren. Es war sehr interessant, wir sahen die gesunkenen Schiffe und trafen sogar ein Veteran vom zweiten Weltkrieg. Am Nachmittag besuchten wir einen Markt. Man konnte dort viele Hawaiianische Sachen und Souvenirs kaufen. Am Abend sind wir in die grösste Shopping Mal vom Pazifik gegangen. Im Bubba Gump haben wird dann leckere Shrimps gegessen. 

 

Pure Entspannung.

Der Donnerstagmorgen begann mit einer Yoga Lektion in der Frühe am Strand. Super entspannt sind wir danach auf den Vulkan Diamond Head gewandert. Die Aussicht war so AMAZEING. Nach unser Wanderung hatten wir dann Zeit bis am Abend an den Strand zugehen und noch ein bisschen zu ,,sünnälä,,. Im Mac 24/7 haben wir dann Abendgegessen.

 

Am Freitag schnorchelten wir den ganzen Morgen. Wir konnten sehr viele Fische und sogar eine Schildkröte sehen.  Gegen Mittag hatten wir dann noch Zeit für letzte Einkäufe und um das letzte Mal die hawaiianische Sonne geniessen. Am späteren Nachmittag sind wir dann wieder mit dem Party Car Richtung Oahu’s berühmtes Paradise Cove Lu’au gefahren. Niemand wollte es wirklich glauben das dieser Trip schon vorbei war. Auf der Fahrt zu diesem Ort hatte ein Belo-Staff-Mitglied die super Idee, dass jeder seine National Hymne vorsingen muss. Also alle welche aus dem selben Land kommen müssen zusammen die Hymne ihrer Nation singen. Najaaaa… Das erste Problem, welches wir hatten war, das wir fünf Schweizer/innen nicht alle die selbe Sprache sprechen. So haben die Welschen die Nationalhymne auf Französisch gesungen und Lara und ich die auf Deutsch. Unsere Performanz war definitiv nicht die Beste, obwohl wir beide eigentlich unsere Nationalhymne konnten. So ein Tip für diejenigen, welche in der Zukunft mit Belo auf Hawaii gehen, lernt eure Nationalhymne auswendig, sodass ihr euch nicht zu fest blamiert. :-).

Nachdem alle Nationalhymnen gesungen worden sind haben wir alle zusammen noch die amerikanische gesungen, denn diese kennen wir ja mittlerweile alle. Dort angekommen hatten wir einen super schönen letzten Abend. Die Luau war der perfekte Abschluss von unserem Hawaii Trip. Wir haben Hula getanzt, verschiedene hawaiianische Aktivitäten gemacht, hawaiianisches Essen gegessen und  hatten sogar noch ein hawaiianisches Konzert mit Tanz und Gesang. Als wir danach dann im Hotel angekommen sind, haben wir uns von einander verabschiedet. Es war sehr traurig. 

 

Am Samstagmorgen begann der Tag sehr früh für mich, den ich bin schon am 7Uhr von Hawaii Richtung Los Angeles losgeflogen. Von Los Angeles bin ich dann weiter zu Denver und dann schlussendlich zu Minneapolis geflogen. Ich kam um 23:30 Uhr in Minneapolis an, wo meine Gasteltern schon auf mich gewartet haben. Wir sind dann wieder nachhause gefahren und ich bin sehr müde ins Bett gefallen. 

 

Dieser Hawaii Trip war eine super Erfahrung, die ich machen durfte. Man war für eine Woche unter Austauschschüler, welche etwa das gleiche Erleben wie ich. Es war sehr spannend Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen und jetzt habe ich Freunde aus vielen verschieden Ländern. 

 

 

Bis Bald 

Anja^-^

P. S. Ja ich weiss das mein Deutsch immer wie schlechter wird, Sorry dafür.