YFU Switzerland

My Spring Break

Hallo Zämä 🙂

 

 

Was man nicht alles so findet in Amerika.

Letzte Woche hatten wir Frühlingsferien. Jedoch begann unsere Frühlingsferien sehr winterlich. Vom Freitag auf den Samstag durfte ich meinen ersten Blizzard erleben. Es hat etwa 40cm geschneit über den ganzen Tag, also mehr Schnee als wir durch den ganzen Winter gehabt haben. Es war nicht wirklich sehr kalt, deshalb war der Schnee auch sehr schwer. Zudem kam noch, das wir am Samstag von 2:30am bis etwa 9:30am kein Strom hatten.

 

Am Sonntag sind wir dann nach dem Mittag Richtung Minnesota gefahren. Nach etwa vier Stunden sind wir an unserem Ziel angekommen. Wir besuchten nämlich Freunde von meiner Gastfamilie, welche im Januar ein kleines Mädchen adoptiert haben. Wir verbrachten die Nacht von  Sonntag bis Montag bei ihnen und sind dann am Montag nach Montevideo (etwa 20 Minuten mit dem Auto entfernt von den Freunden) gefahren. Meine Gastfamilie lebte dort für fünf Jahre, bevor sie vor drei Jahren nach Iowa gezogen sind. Also wir besuchten den ganzen Tag alte Bekannte von meiner Gastfamilie und mir wurde ganz Montevideo gezeigt. Am Abend sind wir dann wieder vier Stunden nachhause gefahren.

Ja ich musste viel Taschen schleppen, weil ich viel zu viel eingekauft habe.

 

Am Dienstag hatten die älteste meiner Gastschwester und ich morning practice (Track and Field). Sonst haben wir eigentlich nicht wirklich viel gemacht and diesem Tag.

 

The Newsies

Am Mittwoch war ein sehr aufregender Tag. Wir sind mit dem Auto zur Mall of America gefahren. Das ist die grösste Mall von ganz Amerika mit mehr als 520 Geschäften. Es hat in der Mitte sogar einen Freizeitpark. Wir verbrachten den Morgen und den ganzen Nachmittag dort und ich habe sehr viele Dinge eingekauft. Gegen den Abend sind wir dann mit dem Auto Richtung Chanhassen Dinner Theater gefahren. Meine Gastschwestern und ich haben nämlich zu Weihnachten ein Ticket für ein Musical bekommen. The Newsies ist ein Musical über die Kinder in New York in 1899 welche Zeitungen verkauft haben. Es war sehr gutes Musical und es ist nur zu Empfehlen. Nach dem es fertig war sind wir wieder nachhause gefahren. 

Am Donnerstag passierte auch nichts aufregendes, wir hatten morning practice und wir hatten am Abend noch Maundy Thursday service.

An Freitag passierte auch nicht wirklich etwas spannendes.

Am Samstag sind wir hingegen am Vormittag Rollerskaten gegangen. Da immer noch sehr viel Schnee liegt sind wir in eine Indoor Rollerskating Anlage gegangen. Es war sehr lustig, denn nicht alle in meiner Gastfamilie sind so sicher auf Rollerskates. Am Nachmittag haben wir Ostereier gefärbt. Als die Ostereier getrocknet waren, haben wir sie noch dekoriert. 

 

Ostereier färben mal anders.

Ostermorgen begann sehr sehr früh für mich. Denn wir hatten Easter Service um 7am und ein anschliessendes Frühstück. Als wir Zuhause angekommen sind wurde meine kleine Gastschwester sehr aufgeregt. Es war nämlich Zeit für denn Egg Hunt. In Amerika ist es nämlich Tradition das der ,,Osterhase“ Eier mit Süssigkeiten drinnen versteckt. Da dieses Jahr Ostern fast so kalt war wie Weihnachten, hat der Osterhase entschieden die Eier im Haus zu verstecken. Es war sehr amüsant und süss zusehen wie aufgeregt meine kleinste Gastschwester war als sie die bunten Ostereier gefunden hat. Es war spannend zu sehen wie Ostern hier gefeiert wird, jedoch habe ich die vielen Schoogiosterhasen schon ein bisschen vermisst.

 

Bis Bald 

Anja^-^

 

 

 

 

Update

Hallo Zämä 🙂

 

Kaum zu glauben es ist schon April. Ich denke das Sprichwort: “April, April, das Wetter macht was es will“ ist sehr zutreffend auf diese Jahr. Den wir hatten am Dienstag nämlich wieder Mal einen Snowday gehabt, was bedeutet dass wir keine Schule hatten, weil es viel geschneit hat und die Strassen sehr eisig waren. Und ich dachte, dass der Frühling kommen würde. 

Sonnenunteränge in Iowa sind so schön.

 

Anfang März hat Track and Field angefangen. Track and Field ist Leichtathletik. Wir haben jeden Tag nach der Schule etwa zwei Stunden Practice (Training). Ich liebe es. Das Team besteht etwa aus 30 Girls und man kann mehrere Disziplinen ausführen (100m, 200m, 400m, 800m, 1.5km, 3km, 4x100m, 4x200m, 4x400m, Sprint Med, Distance Med, 4x800m, 100m Hürden, 400m Hürden, 4x100m Hürden, Weitsprung, Hochsprung, Diskus, Kugelstossen). Leider spielt das Wetter nicht wirklich mit und es mussten schon drei Meetings abgesagt werden, da immer noch Schnee liegt (oder es schneit wie am Dienstag) und die Temperaturen zu tief sind. Ich hoffe, dass das Aprilwetter auch noch seine gute Seiten von sich zeigt, sodass wir bald schon ein Meeting haben werden. 

 

Wir hatten Mitte März auch noch Ende des Dritten Quartals. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht. In nicht ganz acht Wochen ist die Schule hier schon fertig und in 12Wochen ist mein Auslandsjahr schon vorbei. 

 

Am 16. und 17.März hat unsere Schultheatergruppe das Springplay aufgeführt. Ich hatte eine kleine Rolle und habe auch ein bisschen die High School Play Luft geschnuppert. Es war interessant zusehen wie das so abläuft hier und es hat mir echt Spass gemacht.

 

Ende März hatten wir auch noch Spring Break. Dazu werde ich jedoch noch einen extra Beitrag schreiben.

 

Bis Bald

Anja^-^

Trip to Des Moines

Hallo Zämä 🙂

 

Letzen Mittwoch machte das SWAT-Team meiner High School einen Ausflug in die Hauptstadt von Iowa, Des Moines. Ich bin zwar nicht ein Teil dieses Team, jedoch hatte ich die Möglichkeit als Austauschschüler daran teilzunehmen. Wir sind mit dem gelben Schulbus etwa zwei Stunden gefahren, bis wir da waren. In Des Moines sind wir dann zuerst an ein Meeting gegangen, in welchem uns Facts über das Capitol (wie das Bundeshaus von der Schweiz, nur ist es nur vom Staat Iowa) erzählt worden sind. Im Capitol ist jeder Distrikt von Iowa (insgesamt glaube ich 96) mit mindestens einem Vertreter vertreten. Wir durften den Vertreter vom Hancock District (inwelchem Britt, das Dorf indem ich lebe drin ist) treffen und er hat uns ein bisschen das Capitol gezeigt. Auf diesem Trip ist mir wieder mal aufgefallen wie klein die Schweiz eigentlich ist. Kaum zu glauben das Iowa 3mal (oder sogar noch ein bisschen mehr) grösser als die Schweiz ist. Es war ein wirklich sehr interessanter Tag und ich lernte sogar etwas. 

Ich wollte euch noch einen ,,flachen,, Witz erzählen, welcher mir vor einiger Zeit jemand erzählt hat…

What’s the best thing about living in Switzerland?…… I don’t know but the flag is a big plus 🙂

 

Im Capitol

Die ganze Gruppe vor dem Capitol

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis Bald 

Anja^-^

Aloha from Hawaii

Hallo Zämä 🙂

Oder bessergesagt Aloha!    

 

Vom 3. bis am 10. Februar 2018 war ich mit Belo USA Travel für eine Woche in Hawaii. Belo USA Travel ist eine amerikanische Organisation für internationale Jugendliche. Diese Organisation bietet verschiedene Trips in der USA an. So jetzt erzähle ich euch ein bisschen, was ich so erlebt habe.

 

Wakiki Beach.

Eigentlich hat meine Reise schon am Freitag angefangen. Den mein Gastvater und ich sind schon am Freitagabend mit dem Auto richtig Flughafen gefahren. Da wir gut 2.5 Stunden vom Flughafen entfernt wohnen, mein Flug am Morgen um 9 Uhr fliegen sollte und auch noch Schnee gemeldet war, haben wir entschieden, dass wir bei Freunden von meiner Gastfamilie, welche näher beim Flughafen wohnen übernachten. Meine Vorfreude war schon seit einigen Wochen sehr gross, den in Iowa ist der Winter sehr kalt und ein bisschen Sonne und wärme schadet nie. Am Samstagmorgen in der Früh war es dann endlich so weit. Nachdem mein Gastvater mich zum Flughafen gebracht hat, war ich dann ganz auf mich selbst gestellt.. Ich muss ehrlich sagen ich hatte schon ein bisschen weiche Knies, denn ich flog noch nie ganz alleine. Aber ich kann ja jetzt zu Glück einiger massen gut Englisch reden, deshalb konnte ich auch ohne Probleme Fragen, wenn ich nicht weiter wusste. Ich habe eingecheckt, habe mein Koffer abgegeben, bin durch die Passkontrolle, und habe mir einen Kaffee geholt (Den ich war noch nicht 100% wach). Bim Gate angekommen hat das warten dann begonnen. Schlussendlich ist mein Flug mit 1.5 Stunden Verspätung gestartet.

Die Schweizerfahne hat es auf einen hawaiianischen Vulkan geschafft.

Der erste Grund war, das Besatzungsteam kam rund eine Stunde zu spät an, den sie hatten Probleme zum Flughafen zu gelangen, weil dieses Wochenende war das Super Bowl Weekend in Minneapolis (das ist das grösste Footballspiel des Jahres). Als die Crew dann endlich eingetroffen ist, konnten wir dann ins Flugzeug rein. Dort mussten wir aber nochmal einmal eine halbe Stunde warten, bevor wir losgeflogen sind, der Grund war, es hat in dieser Zeit stark  angefangen zu schneien und das Flugzeug musste zuerst vom Schnee befreit werden. Bei meinem Hinflug hatte ich einen Zwischenstopp nämlich in Denver, Colorado. Planmässig sollte ich von Denver aus, nach einer Stunde und 15minuten, nachdem ich mit dem Flugzeug dort gelandet bin, weiter nach Honolulu, Hawaii fliegen. Aber wiegesagt das war der Plan… Da wir so viel Verspätung hatten, sind in meinem Kopf sehr viele Fragen herumgeschwirrt. Was soll ich machen wenn ich den Flieger nach Hawaii verpasse? Wie? Wo? Was?.

Zum Glück hatten wir ein bisschen Zeit in der Luft aufgeholt, und die Gates waren nicht ganz so weit entfernt. Als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, bin ich so schnell wie ich konnte zum Gate gesprintet und ich habe es gaaaanz knapp geschafft. Das Flugzeug hat extra auf mich gewartet und ich war die aller letzte Person die ins Flugzeug eingestiegen ist. Phhuuu hatte ich Glück. Ich dachte mir, dass ist ja ein guter Start. Nach einer 12 stündigen Reise bin ich dann um 16:00 Uhr in Honolulu angekommen.  Ich konnte es zwar nicht wirklich glauben, dass ich tatsächlich in Hawaii bin, doch da war ich. Das Belo Team hat am Flughafen schon gewartet. Alle Teilnehmer sind über dem Tag verteilt in Hawaii angekommen und wir sind in Gruppen nach und nach mit einem Bus zum Hotel chauffiert worden.

Gruppenbild an diesem historischen Ort.

Wir wurden alle in verschiedene vierer Hotelzimmer eingeteilt. Ich war mit einer Dänin, Französin und einer Deutschen im Zimmer. Wir haben uns von Anfang sehr gut verstanden und haben auch immer noch Kontakt miteinander. Am Abend haben wir alle zusammen Abendgegessen und später war dann einen Infoanlass, in welchem uns ganz viele Informationen über unserem Trip erzählt wurden. Insgesamt waren wir 82 Austauschschüler von der ganzen Welt, welche alle bei einer amerikanischen Gastfamilie leben, für dieses Jahr. Die meisten waren YFU-Austauschschüler, die anderen sind mit einer anderen Organisation hier in der USA. Auf jeden Fall sind wir dann alle sehr müde ins Bettgefallen nach diesem Treffen. Hawaii hat eine vier stündige Zeit Verschiebung zu Iowa und der Schweiz sind es glaub 11 Stunden. 

 

 

Am Sonntag sind wir surfen gegangen. Ich habe mich riesig darauf gefreut und ich glaube ich war nicht die einzige. Zuerst hatten wir einen Crashkurs im trockenen und dann sind wir mit dem hübschen Surflehrer ins Wasser gegangen. Die Wellen waren nicht riesig (für Hawaii- Verhältnisse), jedoch perfekt für Anfänger. Es war eine super Erfahrung die ich machen konnte und ich habe sogar mehrere Wellen gesurft. Am Nachmittag hatten wir dann Zeit für uns, manche sind in die Stadt gegangen andere haben

Pearl Harbor.

die Sonne am Strand genossen. Am Abend sind wir Pizza essen gegangen und danach haben wir die Umgebung erkundet. 

 

 

Am Montag sind wir auf eine Catamaran Tour gegangen. Es war eine sehr schöne Bootstour und wir haben Schildkröte und sogar mehrere Wale gesehen. Ich war sehr beeindruckt von diesen riesigen Tieren. Am Nachmittag sind wir dann mit einem Car in den Norden von Oahu gefahren. Die Car Fahrt war sehr interessant, die Belo-Leiterin hat uns viele Hawaii Facts erzählt: (Wusstet ihr dass eine Ananas auf einem Feld wächst? Wenn man der Ananas der Kopf (das grüne) abschneidet und dieser wieder pflanzt wachsen drei neue Ananas daraus). Wir machten auch noch ein kurzen Zwischenstopp am berühmtesten Surf Beach von Hawaii. Die Wellen waren nicht so hoch, doch die

 

höchsten Wellen kann man im März bestaunen. Im März sind auch die meisten Surfwettbewerbe in Hawaii. Nach einer etwa eineinhalb stündigen Car Fahrt sind wir dann an unserem eigentlichen Ziel angekommen. Das Polynesian Culture Center. Wir lernten dort vieles über verschiedene Inseln Kulturen (Samoa, Aotearoa (das ist, Neuseeland), Fiji, Tahiti, the Marquesas, Tonga und natürlich Hawaii). Es war sehr interessant und wir haben auch noch den Hawaiianische Hula-Tanz gelernt. 

 

Alle im Partnerlook.

Am Dienstag haben wir eine Stadttour durch Honolulu gemacht. Wir besuchten das Staatsgebäude, das Schloss von der Queen Lili’uokalani und dem King. Das Belo Team hat uns auch noch ganz viel von der Geschichte von Hawaii erzählt. Am Nachmittag sind wir dann zum zweitschönsten Strand der Welt gegangen. Es ist ein sehr abgelegenen Strand mit keinen Hotels rundherum nur wunderschönen Palmen. Der ganzen Nachmittag durften wir and diesem schönen Strand verbringen. Am Abend sind wir dann ins Hard Rock Cafe essen gegangen. Wenn ihr auch mal das Hard Rock Cafe in Honolulu besucht, solltet ihr unbedingt den Burger dort probieren, dieser ist nämlich seeeeehhr gut. 

 

Am Mittwoch ist es mit dem Party Car (Es ist meistens laute Musik gelaufen und alle haben laut mitgesungen) zu Pearl Harbor gefahren. Es war sehr interessant, wir sahen die gesunkenen Schiffe und trafen sogar ein Veteran vom zweiten Weltkrieg. Am Nachmittag besuchten wir einen Markt. Man konnte dort viele Hawaiianische Sachen und Souvenirs kaufen. Am Abend sind wir in die grösste Shopping Mal vom Pazifik gegangen. Im Bubba Gump haben wird dann leckere Shrimps gegessen. 

 

Pure Entspannung.

Der Donnerstagmorgen begann mit einer Yoga Lektion in der Frühe am Strand. Super entspannt sind wir danach auf den Vulkan Diamond Head gewandert. Die Aussicht war so AMAZEING. Nach unser Wanderung hatten wir dann Zeit bis am Abend an den Strand zugehen und noch ein bisschen zu ,,sünnälä,,. Im Mac 24/7 haben wir dann Abendgegessen.

 

Am Freitag schnorchelten wir den ganzen Morgen. Wir konnten sehr viele Fische und sogar eine Schildkröte sehen.  Gegen Mittag hatten wir dann noch Zeit für letzte Einkäufe und um das letzte Mal die hawaiianische Sonne geniessen. Am späteren Nachmittag sind wir dann wieder mit dem Party Car Richtung Oahu’s berühmtes Paradise Cove Lu’au gefahren. Niemand wollte es wirklich glauben das dieser Trip schon vorbei war. Auf der Fahrt zu diesem Ort hatte ein Belo-Staff-Mitglied die super Idee, dass jeder seine National Hymne vorsingen muss. Also alle welche aus dem selben Land kommen müssen zusammen die Hymne ihrer Nation singen. Najaaaa… Das erste Problem, welches wir hatten war, das wir fünf Schweizer/innen nicht alle die selbe Sprache sprechen. So haben die Welschen die Nationalhymne auf Französisch gesungen und Lara und ich die auf Deutsch. Unsere Performanz war definitiv nicht die Beste, obwohl wir beide eigentlich unsere Nationalhymne konnten. So ein Tip für diejenigen, welche in der Zukunft mit Belo auf Hawaii gehen, lernt eure Nationalhymne auswendig, sodass ihr euch nicht zu fest blamiert. :-).

Nachdem alle Nationalhymnen gesungen worden sind haben wir alle zusammen noch die amerikanische gesungen, denn diese kennen wir ja mittlerweile alle. Dort angekommen hatten wir einen super schönen letzten Abend. Die Luau war der perfekte Abschluss von unserem Hawaii Trip. Wir haben Hula getanzt, verschiedene hawaiianische Aktivitäten gemacht, hawaiianisches Essen gegessen und  hatten sogar noch ein hawaiianisches Konzert mit Tanz und Gesang. Als wir danach dann im Hotel angekommen sind, haben wir uns von einander verabschiedet. Es war sehr traurig. 

 

Am Samstagmorgen begann der Tag sehr früh für mich, den ich bin schon am 7Uhr von Hawaii Richtung Los Angeles losgeflogen. Von Los Angeles bin ich dann weiter zu Denver und dann schlussendlich zu Minneapolis geflogen. Ich kam um 23:30 Uhr in Minneapolis an, wo meine Gasteltern schon auf mich gewartet haben. Wir sind dann wieder nachhause gefahren und ich bin sehr müde ins Bett gefallen. 

 

Dieser Hawaii Trip war eine super Erfahrung, die ich machen durfte. Man war für eine Woche unter Austauschschüler, welche etwa das gleiche Erleben wie ich. Es war sehr spannend Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen und jetzt habe ich Freunde aus vielen verschieden Ländern. 

 

 

Bis Bald 

Anja^-^

P. S. Ja ich weiss das mein Deutsch immer wie schlechter wird, Sorry dafür.          

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Ice Fishing and Snowday

Hallo Zämä 🙂

 

 

Das sind fertige Würste, welche in den nächsten Tagen zu Deer Sticks umgewandelt werden. (geräuchert)

Anja der Eisloch Fischer.

    Am Sonntag haben wir kurz entschlossen nach dem Mittagessen Eisfischen zu gehen. Wir haben alles was wir brauchen ins Auto gepackt und sind etwa fünf Minuten zu einem See gefahren. Obwohl es am Sonntag mehr als 10°C war, hatte dieser See trotzdem eine etwa halb Meter dicke Eisschicht. Der Grund ist, dass es seit Mitte Denzember immer unter 0°C gewesen ist. Als wir angekommen sind, hat mein Gastvater, dann mit einem Gerät (eine Art Bohrmaschine) Löcher in das Eis gebohrt. Dann haben wir begonnen zu fischen. Die Fische waren nicht so hungrig, deshalb fingen nur ein paar wenige. Es war aber trotzdem eine sehr tolle Erfahrung, die ich machen konnte.

Mein Gastvater am Löcher bohren.

    

Am Montag hatten wir unseren dritten Snowday in diesem Winter. Der Grund war, dass eine grosse Schneesturmwarnung vorhergesagt wurde. Ich habe ausgeschlafen und den freien Tag genossen. Wir haben ausserdem noch Gewurstet. Ja richtig gehört, wir haben das Reh verarbeitet, welches mein Gastvater vor etwa zwei Wochen geschossen hat. Leider bekamen wir Gestern (Montag), dann nicht wirklich viel Schnee. Am Morgen hat es zuerst geregnet und dann ist der Regen gefroren und kurze Zeit später hat es geschneit. Die Strassen waren sehr eisig und der Schnee hat es nicht wirklich besser gemacht. Alle waren sehr froh über diesen freien Tag. 

 

 

 

 

 

 

Bis Bald 

Anja^-^ 

It’s The Most Wonderful Time Of The Year

Hallo Zämä 🙂

 

It’s the most wonderful time of the year, but also very stressful.

 

Das ist wohl der Grund, dass ich kaum Zeit gefunden habe um ein Blogeintrag zu schreiben. Ich habe wirklich sehr viel erlebt. Am 6. Dezember wurde meine kleine Gastschwester Lydia  4. Jahre alt. Ihr Geburtstag wurde mit der Familie gefeiert und sie erhielt viele tolle Geschenke. Mit ihrem Peppa Pig Plüschtier habe ich wohl voll ins schwarze getroffen, denn ohne sie geht es jetzt nicht mehr.

 

Schneeflocken Spitzbuben.

Ich habe meine Gasteltern gefragt, ob sie den auch den “Chlouser“ kennen. Mein Gastvater meinte er habe schon mal etwas davon gehört. Am 6. Dezember hatte ich, dann eine Mandarine, eine Banane und Süssigkeiten in meinem Schuh. Das Problem war nur, dass ich mein anderes paar Schuhe angezogen habe.    

 

Die Weihnachtszeit geht natürlich nicht ohne Güezli. Wir haben am zweiten Dezemberwochenende sehr viele Christmas Cookies gebacken. Ich glaube es waren mehr als 10 Sorten. Ich wollte aber auch, dass meine Gastfamilie mein Lieblings Weihnachtsgüezi probieren kann. Deshalb habe ich Spitzbuben gebacken. Ich musste ein bisschen improvisieren, da wir nur gesalzte Butter hatten, aber die Spitzbuben sind sehr gut heraus gekommen. Meine ganze Gastfamilie und alle anderen Person welche sie probiert haben sind riesen fan von den Spitzbuben. Und das Rezept ist schon übersetzt für nächstes Jahr. 

Unsere Weihnachtssocken.

 

Am Mittwoch haben wir eigentlich immer Jugendgruppe (von der Kirche aus). So auch am 13. Dezember, wir hatten eine Christmas Party. Eine Woche vorher haben wir ein Los für Secret Santa (ist ähnlich wie Wichteln) gezogen. An unserer Christmas Party hat jeder ein kleines Geschenk für denjenigen mitgebracht, welchen man eine Woche vorher gezogen hat. Ein Paar Weihnachtssocken und noch etwas anderes. Es war sehr lustig und wie immer eine coole Zeit. Ich habe mir vorgenommen, dass ich noch einen separaten Blogeintrag über die Jugendgruppe machen möchte. Hoffentlich finde ich Zeit dafür.

 

Da stand auch schon Weihnachten vor der Tür. Die erste Weihnachtsfeier hatten direkt am Samstag nachdem die Schulferien begonnen haben. Am Heiligabend (oder hier Christmas-Eve) hatten wir den Weihnachtsgottesdienst. Es war sehr schön, den jeder hatte eine Kerze und das Licht war aus. Am eigentlichen Weihnachtstag haben wir den Tag richtig genossen. Also nachdem alle aufgewacht sind wurden die Geschenke vom Weihnachtsmann verteilt. Ja richtig gehört wie in den amerikanischen Weihnachtsfilmen haben wir am Vorabend mit meiner kleinen Gastschwester Cookies und Mich neben den Weihnachtsbaum gestellt. Wir haben eine sehr schöne Bescherung gehabt und wir haben alle zusammen “Grittibänzä“ gemacht, besonders meine kleine Gastschwester Lydia hatte sehr viel Spass. 

 

 

Meine Gastfamilie und Ich an Christmas Eve.

Unsere Grittibänzä.

Meine kleine Gastschwester Lydia und ich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Christmas break, habe ich den Rest von der Familie von meinem Gastvater sowie von meiner Gastmutter kennengelernt. Denn wir hatten insgesamt vier Familienweihnachten. Am Ende der Ferien, hatten wir zudem noch einen Autounfall. Das hört sich jetzt erschrekend an, doch niemand wurde verletzt. Es hat geschneit und die Strassen waren sehr rutschig.Ein Auto ist seitwaerts in uns reingeprallt und hat unsere ganze vorderseite zerstoert. Ein positiver Entschluss kann man ziehen, nämlich hat meine Gastfamilie ein neues Auto. 

 

Das ist ein Sun Dog. Ich war sehr beeindruckt als ich das sah.

Und da war das Jahr 2017 schon zu Ende. Ich mus ganz ehrlich zugeben, dass ich vom New Year Eve mehr erwartet habe, denn wir haben nicht wirklich gefeiert. Wir schauten einen Film und dann haben wir noch ein paar Gesellschaftsspiele gespielt. Meine Gasteltern sind sogar vor 12 Uhr schlafen gegangen. Da merkt man Kulturunterschiede halt schon. 

 

Das Wetter diesen Winter spielt auch ein bisschen verrückt. Denn wir hatten bis jetzt hier in Iowa nicht wirklich viel Schnee (bis jetzt insgesamt etwa 20cm). Doch um Weihnachten und Neujahr hatten wir dafür eisige Kälte. Es war über eine Woche zwischen -25°C und -30°C. In einem durchschnittliche Winter im Norden von Iowa, sind die Temperaturen um -10°C. 

 

So genug erzählt für den ersten  Blogeintrag in diesem Jahr. Ich werde mich schon bald wieder melden.

 

Bis Bald

Anja^-^

 

Basketball und Wrestling

Hallo Zämä 🙂

 

Die neue Saison hat begonnen. Am Dienstag hatten unsere Basketballteams (Girls und Boys) ihr erstes Heimspiel. Ich hatte vorher noch nie ein Basketballgame gesehen, deshalb war ich sehr gespannt. Zuerst hat das Mädchenteam unserer Schule und das Mädchenteam der Gegner Schule gegeneinander gespielt und dann unsere Boys gegen die Boys der Gegner Schule. Es war interessant und für beide Basketballteams hatten ein sehr guter Start in die neue Saison. 

 

Am Donnerstag war dann auch noch, dass erste Home-Wrestling-Meet. Ich würde fast behaupten Wrestling ist etwas ähnliches wie Schwingen. Ich muss schon zugeben Wrestling ist nicht mein Sport, aber es war überraschenderweise recht interessant. Die Regeln verstehe ich zwar noch weniger als die Footballregeln aber diese Saison ist ja noch lange…

                                                     Unser Schullogo.

 

Bis Bald

Anja ^-^

 

Holidays

Hallo Zämä  🙂

 

Ein Tisch on vier, an Thanksgiving.

So dieses Woche durfte ich mein erstes Thanksgiving erleben und dann ein Tag später den Black Friday. Ich habe mich schon sehr lange auf diese Woche gefreut. Wir hatten schon am Mittwoch schulfrei. Wir haben ausgeschlafen, das Haus geputzt und am späteren Nachmittag war der Thanksgiving Eve Gottesdienst. Als dieser fertig war, sind wir wieder Nachhause gegangen und haben alle unsere sieben Dinge gepackt und sind richtig Grosseltern gefahren. Denn Thanksgiving ist immer bei den Eltern meiner Gastmutter. Als wir dort angekommen sind haben wir noch ein bisschen geholfen vorzubereiten und sind dann schon schlafen gegangen. Am Donnerstag den 23. November war es dann soweit. Mein erstes Thanksgiving. Meine Gastschwestern und ich wurden früh geweckt um mitzuhelfen. Da alle die Züpfe über alles lieben, durfte ich für Thanksgiving auch eine machen. Wir waren ungefähr zwanzig Personen und hatten Essen für etwa 100 Personen. Es war sooo lecker. Ich habe in meinem Leben noch nie so viel gegessen. Um ehrlich Zusein habe ich nach diesem Festessen 24 Stunden nichts mehr gegessen. 

 

Die Weihnachtsdekoration auf den Dach sitzt.

 

Am Freitag nach Thanksgiving ist in Amerika Black Friday, dass bedeutet Shopping Day. Mir waren das eindeutig zu viele Menschen und vor allem waren manche so ,,girrig,, auf manche Produkte, dass man sich besser nicht mit ihnen anlegt. Glaubt mir. Nach etwa drei Stunden Shoppen habe ich genug gesehen und wir sind nachhause gegangen.

 

 

Teamwork mit meiner kleinen Gastschwester Lydia.

 

 

 

 

Zuhause angekommen haben wir ganz traditionell die Weihnachtsdekoration aufgehängt. Volles Programm. Von Hausbeleuchtung aussen, Dekoration Innen und dass wohl wichtigste den kitschigen amerikanischen Weihnachtsbaum. Wir hatten sehr viel Spass und ich bin schon richtig in Weihnachtsstimmung. Das Einzige was jetzt noch fehlt ist der Schnee… 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis Bald

Anja^-^

100 Tage

Hallo Zämä 🙂

 

Heute vor genau 100 Tagen habe ich mein Abendteuer gestartet. Ich hatte plötzlich eine ganz andere Umgebung und wildfremde Menschen um mich, eine andere Sprache. Ein neues Zuhause? 

 

Ich habe mich von Anfang an sehr gut mit meiner Gastfamilie verstanden. Das hat mir sehr geholfen mich schnell und gut einzuleben. Ich muss schon zugeben mein Englisch war sehr schlecht und ich habe mich nicht so oft getraut etwas zusagen (Oft wusste ich auch nicht was ich sagen soll). Doch meine Gastfamilie hat mir sehr geholfen, wenn ich einmal nicht weiter wusste und wenn gar nichts geholfen hat gab es ja auch noch Google Übersetzer ;-). In der Schule, war es aber auch nicht alles immer einfach, denn 75% von den Wörtern kannte ich ja nicht. Manche Lehrer haben Rücksicht genommen, manche nicht. In unserer Schule werden sowohl Hausaufgaben, wie Tests benotet. Das bedeutet, dass es manchmal auch nicht schlimm ist wenn man einen Test verhaut. Mittlerweile verstehe ich viel mehr, traue mich etwas zusagen und bin auch viel besser in der Schule. Ich habe so viele tolle Menschen kennengelernt, aus denen sich auch schon Freundschaften gebildet haben. Mein Englisch ist so viel besser, klar habe ich noch einen Akzent, jedoch finden den alle süss. Das Problem ist jetzt manchmal, dass mein Hirn so durchmischt ist, dass ich manche Wörter weder auf Deutsch noch auf Englisch weiss.

 

Bis Bald 

Anja^-^

Mein Herbst

Hallo Zämä 🙂

 

Kaum zu glauben aber ist schon November, das bedeutet ich bin jetzt schon über drei Monate hier.  

 

Unsere Kürbisse bei Tag.

Anfang Oktober sind wir für ein Wochenende nach Minnesota zum Götti und der Gotte von meiner kleinen Gastschwester Lydia gegangen. Sie wohnen etwa 2.5 Stunden von unserem Haus entfernt. Wir waren dort von Freitagabend bis Samstagabend. Am Samstag sind wir auf ein sogenannten Pumpkin Patch gegangen. Dort hatte es ein riesen grosses Kürbisfeld mit hunderten von Kürbissen. Ausserdem noch ein Maislabyrinth und zusätzlich noch tausende Apfelbäume mit frischen saftigen Äpfeln an den Ästen. Mein Gastvater hat reichlich Äpfel gekauft (mehr als 20kg) und für jeden einen riesen grossen Kürbis. Es war ein sehr schönes Weekend und wir sind dann mit einem vollgepackten Kofferraum wieder nachhause gefahren.

 

Mein Kürbis

Eine Woche später wurde meine Gastschwester Grace (die älteste 14 Jahre) konfirmiert. Diese Konfirmation war so chaotisch. Nach der Kirche sind alle Gäste in unser Haus gekommen und wir haben zusammen Spagetti gegessen. Ja richtig gelesen Spagetti… ich dachte auch das ist doch kein Konfirmationsessen…. Es hat jedoch sehr geschmeckt. Erwähnen sollte man vielleicht noch, das sich mein Gastvater ein ,,bisschen,, mit der Menge verrechnet hat und wir nach diesem Sonntag eine Woche fast jeden Abend Spagetti gegessen haben. Zwar schon in verschiedenen Arten aber am Ende der Woche sind mir die Spagetti schon fast aus den Ohren gewachsen. 

 

Anja der Farmer.

 

Da ich für mein Austauschjahr ja im Staat des Corns zuhause bin. Durfte ich Ende Oktober mit einem Bekannten Farming gehen. Mein Gastvater hat mich nach der Schule auf das Feld gebracht. Dort bin ich dann mit Dan ein Paar runden mit dem riesigen Maismähdrescher gefahren. Er hat mir alles Mögliche erklärt und es war sehr spannend.

 

 

Am Montag den 30. Oktober haben wir Pumpkin geschnitzt. Es war ein sehr amüsanter Abend und ich würde sagen unsere harte Arbeit hat sich richtig gelohnt. Am nächsten Tag war dann Halloween. Die Häuser in der Nachbarschaft waren schön dekoriert und gegen den Abend sind die eher jüngeren Kindern sehr warm eingepackt Trick or Treating gegangen. Man muss nämlich erwähnen, dass diese Woche recht kalt war (20°F = -6°C). Was mich besonders gefreut hat: am Freitag den 3. November hat es bei uns schon das erste Mal ein bisschen geschneit. Zwar war es nur ein kleines Fläumchen aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben und der Winter ist ja noch lange.   

 

Meine erste Schweiz-Amerikanische Züpfe. (Ja ich weiss sie hat einen Flechtfehler)

Bevor ich es vergesse. Wist ihr was das neue Lieblings Brot meiner Gastfamilie ist? Eine richtig leckere Berner Züpfe. Juhhhhuuu. Anja hat es endlich Mal geschafft eine Züpfe zu backen. Meine Gastfamilie war sehr begeistert und ich habe schon den Auftrag bekommen für Thanksgiving eine oder mehrere zu backen.      

 

Wisst ihr was am 8. November war? International Hug an Exchange Student Day. Ich wusste auch nicht, dass so etwas überhaupt existiert. Ich habe an diesem Tag sehr viele Umarmungen bekommen. 

 

Bis Bald

Anja^-^

 

 

 

 

Zweiter Monat

Hallo Zämä 🙂

Huch… ich hatte fast vergessen über meinen zweiten Monat zu berichten…

Man merkt langsam das der Herbst eingetroffen ist, denn alle Bäume in der Nachbarschaft sind sich am verfärben und die Eichhörnchen sind am Wintervorrat sammeln. In diesem Monat habe ich einiges erlebt und ich glaube langsam ist wieder eine Routine in mein Alltag eingekehrt. 

Anfang September war eine sehr aufregende Schulwoche: Homecoming Week. In dieser Schulwoche hatten wir jeden Tag ein Motto (Alle haben sich passend zum Motto gekleidet). Am Montag war American Day, Dienstag Classcolor, Mittwoch Wacky Wednesday, Donnerstag Dress-up (es wurden Fotos für das Yearbook gemacht) und am Freitag war Spirit- Day (rot/weiss). Die ganze Schule war dekoriert, natürlich in unseren Schulfarben (rot/weiss). Für die Personen, die sich jetzt denken was ist Homecoming? Hier eine kurze Erklärung: Homecoming ist wie der Name schon sagt eine Woche indem ehemaligen Schüler nachhause kommen. Dieser Anlass wird gefeiert indem man eine Schoolspirit Week hat (wie oben erwähnt jeden Tag einen Dress-Up Day, Schule dekoriert), eine Homecoming Queen und ein Homecoming King gekrönt werden, Homecoming Parade, Homecoming Dance und das wichtigste das Homecoming Football Game. Diese Football Game fand wie immer am Freitag Abend statt. Die Stimmung bei Football Games sind immer grossartig doch bei diesem Game war die Stimmung bombastisch. Nach dem Football Game war anschliessend noch der Homecoming Dance. Es war sehr lustig und viele waren verwundertet, dass ich so viele Songs kenne (Footloose). 

Am ersten Oktober bin ich mit meiner Gastmutter mit dem Auto 2.5 Stunden nach Minneapolis gefahren. Der Grund war dass ich ein YFU Treffen hatte. Wir waren ungefähr 20 Austauschschüler von der ganzen Welt. Sei es Finnland, China, Thailand, Japan, Spanien, Uruguay, Deutschland… Es war sehr spannend zu hören wie es anderen Austauschschülern in der Schule, Gastfamilie, mit dem Englisch etc. geht. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste Treffen.

In der ersten Oktoberwoche hatte ich ausserdem auch noch mein letztes Volleyball Game. Es war echt eine schöne Zeit und ich vermisse es ein bisschen. Ende November startet dann die Basketball Saison. Ich werde jedoch kein Basketball spielen, sondern unsere zwei Basketball Teams (Girls/Boys) fleissig anfeuern.

 

Bis Bald

Anja^-^

American Day

 

 

  

 

 

 

 

Wacky Wednesday

Homecoming Dance

Meine Volleyball Saison

 

Hallo Zämä 🙂

 

Schon bevor mein Austauschjahr begonnen hat, war mir klar, dass ich auch in meinem Jahr hier in Amerika nicht nur Faulenzen möchte, sondern auch irgendwelche Sportarten ausführen will. Da meine Schule mit 200 Schüler nicht sehr gross ist, ist auch das Angebot für die Herbstsportarten nicht besonders riesig. Wir haben drei Sportarten, welche in

Teambesprechung

meiner High-School von den Schülern ausgeführt werden können. Das wären Football (nur für Jungs), Volleyball (nur für Mädchen) und Cross-Country (für alle).

 

 

 

Ich konnte mich also dann zwischen Volleyball und Cross-Country (ist eine Art Gelände lauf der zirka 3 Meilen lang ist) entschieden. Da ich aber nicht so der Langstreckenläufer bin, habe ich mich dann für Volleyball entschieden. Das Volleyballtraining war immer direkt nach der Schule, für eineinhalb bis zwei Stunden. Normalerweise hatten wir Dienstag und Donnerstag ein Game gegen ein anderes Volleyballteam von den High-Schools in unserem Bezirk.

 

Hände schütteln nach dem Spiel gehört natürlich dazu.

Das ganze Volleyballteam von unserer Schule ist in drei kleineren Gruppen unterteilt: Varsity (die Besten), JV (zweit Besten) und JJV (dritt Besten). Die Trainings haben immer etwa gleich ausgesehen. Zuerst haben wir uns mit verschiedenen Übungen aufgewärmt, dann haben wir entweder in den Teams gegeneinander gespielt oder spezifische Übungen (zum Beispiel für das Anspiel etc..) gemacht.

Anja in action.

 

 

 

 

Wenn ein Game Day war sah der Tag etwa so aus: Alle Volleyballgirls haben den ganzen Schultag ihr Warm-Up Shirt getragen (jeder hat dieses Shirt, auf der Vorderseite des Shirts ist ein Volleyball mit dem Schullogo und auf der Rückseite der Nachname). Wenn wir ein Auswärts Game hatten, sind wir meistens direkt nach der Schule zusammen mit dem gelben Schulbus zu der High-School unserer Gegner gefahren. Und wenn wir ein Heimspiel hatten konnten wir zuerst kurz nachhause gehen und dann eine Stunde bevor das Game beginnt zurückkehren. Zuerst hat immer das JV und das JJV Team (also von uns und von der anderen High-School) gegeneinander gespielt und dann das Varsity Team. Bevor aber das Varsity Game begonnen hat, wurde zuerst noch die Nationalhymne gesungen. (Ich kann die Amerikanische Hymne schon fast besser als die Schweizer Hymne).

Die Zeit im Volleyball Team habe ich sehr genossen und habe vieles Neues dazu gelernt. Ich bin echt froh, dass ich mich dafür entschieden habe Volleyball zu spielen, denn ich habe sehr viele tolle Girls kennen gelernt.

 

Bis Bald

Anja ^-^

 

 

Das ganze Team

Mein erster Monat

Hallo Zämä ?

 

Ich bin jetzt schon einen ganzen Monat hier in Amerika. Ich finde die Zeit ist richtig schnell vorbeigegangen. Ich habe in meinem ersten Monat schon sehr viel erlebt und ich werde jetzt einiges erzählen. In meiner ersten Woche hat mir meine Gastfamilie die Gegend gezeigt und mir wurden sehr viele Leute vorgestellt. Am Wochenende nach meiner Ankunft war in Britt eine riesen Veranstaltung. Die Hobo-Days. Am Samstag war eine Parade und am Sonntag konnte man alte Autos besichtigen. In der zweiten Woche als ich hier war begann ich mit dem Volleyball in der High-School. In den Ferien hatte ich jeden Morgen Practice (Ausser Samstag und Sonntag). Mir macht es grosse Freude Teil dieses Teams zu sein und der Coach ist auch sehr lustig aber auch streng.

 

Der typische gelbe Schulbus :-). Leider fahre ich nicht jeden Tag mit ihm in die Schule, weil ich nur 5 Minuten von der Schule entfernt wohne. Aber wenn wir ein Ausswärtsgame haben fahren wir mit diesem Bus.

Am 23. August hat dann meine Schule begonnen. Ich gehe in die West Hancock High-School in Britt. Ich war sehr aufgeregt an diesem Morgen, den in meinem Kopf sind viele Fragen herumgeschwirrt, werde ich die Classes finden, kann ich mich verständigen und noch viele mehr. Am ersten Tag hatten wir noch nicht wirklich Schule, den zuerst erzählte der Schulleiter noch etwas (ist zu schnell gegangen, deshalb habe ich es nicht verstanden?). Nachdem wurden alle Verschiedenen Altersstufen (Freshman, Sophomore, Juniors, Seniors) in verschiedene Räume gebeten. Ich bin ein Sophomore das ist sozusagen die 10. Klasse hier. In diesem Raum wurde uns wieder etwas erzählt und dann bekam jeder sein eigener Computer. Ja richtig gehört jeder High-School Schüler hat seinen eigenen Computer. Nach dem wir fertig waren hat die ,,Schule’’ begonnen. Wir hatten jedoch jede Class nur für 20 Minuten (normalerweise geht eine Class 43 Minuten) und jeder Lehrer hat sich vorgestellt, da wir am Nachmittag ein game- afternoon hatten. Mein Stundenplan sieht folgendermassen aus: 1. Class American History, 2. PE (ist wie Sport bei uns), 3.English, 4. Intervention (ist eine Freilektion), 5. Anatomy, 6. Family Living (ist eine Class in dem man über alles Mögliche spricht, sei es Familienkonstelationen, sich selber kennenlernt ect.), nach der 6. Class habe ich Lunch 20 Minuten, nach dem Lunch kommt die 7. Class Band, 8. Biology, 9. Algebra (in Amerika sind die Mathematik Themen in verschiedene Classes aufgeteilt). Zwischen jeder Class habe ich 3 Minuten um den Raum zu wechseln (ja echt nicht lange, manchmal muss man fast rennen). Ein normaler Schultag beginnt um 8:25am und endet 3:23pm. Ich habe eigentlich immer direkt nach der Schule zwei Stunden Volleyballpractice, ausser wenn wir ein Game haben (normalerweise Dienstag und Donnerstag).

 

 

Natürlich habe ich auch noch viel anderes erlebt. An meinem zweiten Schultag hatte ich nach der Schule mein erstes Volleyballgame.  Am 1. September war meine erste Reise. Wir gingen übers Wochenende nach South Dakota (Nachbarsstaat) zu der Familie von meinem Gastvater. Seine Eltern feierten nämlich fünfzig jähriges Hochzeitsjubiläum. Wir fuhren

Die ganze Familie von meinem Gastvater mit mir.

mit dem Auto und dem Camper dorthin. Ganze sechs Stunden waren wir unterwegs (echt zu lange). Dort habe ich alle Familienmitglieder von meinem Gastvater kennengelernt. Am Montag nach diesem Wochenende hatten wir Frei, da Labradorday war (ist ein Feiertag). Mein Gastvater, meine Gastschwestern und ich gingen fischen an diesem Nachmittag. Ich muss zugeben es war mein erstes Mal, aber ich habe mich sehr gut geschlagen, den ich habe fünf Fische gefangen. Nicht schlecht für einen Anfänger oder? ?

 

 

So jetzt sind wir schon fast am Ende von meinem ersten Monat. Ach nein das wichtigste hatte ich beinahe vergessen. Ich durfte am Freitag mein

Mein erstes Footballgame.

erstes Footballgame erleben. Ich habe schon lange auf diesen Tag hin gefiebert, den ich wollte wissen ob es wirklich so ist wie in den Filmen. Dazu kann ich sagen: JA! Richtig wie in den Filmen. Die Stimmung war unglaublich und wir haben sogar gewonnen. Ich muss aber zugeben das ich die Footballregeln noch nicht wirklich verstanden habe.

 

 

 

Gestern waren wir noch auf der Clay Country Fair (etwas ähnliches wie die BEA in Bern nur viel grösser). Meine Gastmutter hat sich sehr gefreut mir die Fair zu zeigen. Wir gingen mit der ganzen Familie von meiner Gastmutter dorthin (Grosseltern, Bruder, und Cousins). Es hat richtig Spass gemacht und wir haben viele tolle Sachen gesehen. Von riesigen Maschinen über Tiere bis hin zu viel Essen.

 

Ich weiss das dieser Blogeintrag ,,etwas’’ länger ist aber ich hatte viel zu erzählen. Trotzdem hoffe ich, dass es euch gefallen hat.

Bis Bald 

 Anja^-^

 

Mein erster Fisch.

Meine Gastschwestern, Gastcousinen und Gastcousins

Das obligatorische Bild mit meiner Gastschwester.

Am modeln 😉

Eine kurze Pause.

    

Meine Reise nach Amerika

Hallo Zämä 🙂

 

Blick aus dem Flugzeugfenster

Am Mittwochmorgen, den 9. August 2017 begann mein Abendteuer. Ich flog nach Amerika. Um 7 Uhr trafen sich alle YFU Austauschschüler, welche an diesem Tag vom Flughafen Zürich nach Newark flogen. Nachdem alle beisammen waren gingen wir zur Gepäcksabgabe. Man glaubt es kaum aber mein Koffer war nicht schwerer als 23kg. Um genau zu sein war mein Koffer 22.85Kg. Also viel mehr konnte ich nicht mehr mitnehmen. Nach der Gepäcksabgabe hatten wir noch Zeit uns von unseren Familien zu verabschieden. Es ist mir sehr schwer gefallen, aber als ich durch die Ticketkontrolle durchgelaufen bin überschattete die Vorfreude alles. Der Flug nach Newark war eigentlich angenehm und das coole war ich hatte einen Fensterplatz. Als wir auf Newark zuflogen hat mich plötzlich mein Sitznachbar aufmerksam gemacht, dass man die Freiheitsstatue sehen kann. Ich war ganz aus dem Häuschen als ich sie sah. Ich hatte in Newark vier Stunden Aufenthalt und dann flog ich weit

er nach Minneapolis. Dort hat mich meine Gastfamilie mit einem süssen Schild herzlich empfangen. Nachdem ich mein Koffer hatte, haben wir uns auf die Heimreise gemacht Richtung Britt. Ganze zweieinhalb Stunden hatten wir noch vor uns. Wir sind nicht lange gefahren und alle waren sich alle einig, wir haben Hunger. Also machten wir einen Boxenstopp beim MC Donald’s. Ich hatte nicht so Hunger also bestellte ich ein small Menü. Die Amerikaner interpretieren small aber als big, also hatte definitiv kein Hunger mehr nach diesem Menü. Die Fahrt in mein neues Zuhause habe ich aber dann verschlafen, weil ich echt müde war. Zuhause angekommen hingen überall süsse ,,Welcome Anja ‘’ Schilder. Meine Gastschwester hat

Meine Gastfamilie und Ich

mir die wichtigsten Orte im Haus gezeigt und dann bin ich todmüde ins Bett gefallen, denn ich hatte eine vierundzwanzig Stunde Reise hinter mir.

 

Bis Bald

Anja ^-^

 

 

 

 

 

 

Mein Austauschjahr in Iowa

Hallo Zämä 🙂

 

Ich heisse Anja und werde 2017/2018 ein Austauschjahr in den Vereinigten Staaten von Amerika machen. Um genau zu sein in einem kleinen Dörfchen namens Britt im Bundesstaat Iowa. Dort werde ich bei einer fünfköpfigen Gastfamilie leben. Ich habe bereits mit ihnen Kontakt aufgenommen und sie ein bisschen kennengelernt. Sie sind sehr nett und ich freue mich riesig sie endlich persönlich kennen zu lernen. Der Countdown läuft, denn es sind nur noch 23 Tage, bis ich von Zürich nach Iowa fliegen werde. Ich bin schon sehr aufgeregt , jedoch geniesse ich jetzt noch die letzten Tage mit meiner Familie und meinen Freunden in der Schweiz.

 

Ich werde hier während meines Auslandsjahres mehrere Blogs veröffentlichen, so habt ihr einen kleinen Einblick in mein Leben in Amerika.

 

Bis bald

Anja ^-^