YFU Switzerland

Hola

Wieder einmal zurück aus meinem spannenden Leben in Uruguay.

 

In diesem Monat habe ich vieles erlebt! Es währe zu viel alles zu erzählen aber das wichtigste teile ich natürlich gerne mit allen.

 

Vor etwa zwei Wochen haben die Vorbereitungen für das grösste Criolla im Lande angefangen. Ich bin mit meinem Gauchokollegen hoch zu Ross an einem Morgen ins Campo seiner Eltern geritten. Dort haben sie uns mit einem Asado (Fleisch vom Grill) empfangen. Was möchte man mehr?! Danach haben wir mit unseren Pferden die anderen Pferde im Campo eingepfercht und unser Pferd, das wir mittnehmen sollten an einen Pfahl gebunden. Nach dieser Arbeit haben wir uns gut gestärkt mit einer Suppe, die hier aus Gemüse und Fleisch besteht mit Fideos. Mhhhmmm.. wie lecker war das. Mit vollem Magen gab es dann eine kurze Siesta. Am späteren Nachmittag ritten wir dann mit drei Pferden zurück in unser Dorf. Ich bin mich ja das reiten gewohnt aber ein ganzer Tag hoch zu Pferd und dann noch immer Leute die reden und Dinge die man neu entdeckt. Ich war dementsprechend müüde am Abend!!!

 

Auf diesem Pferd, dass wir abgeholt haben im Campo habe ich dann einige Ausritte im Dorf gemacht und es dann zwei Wochen später in ein andres Campo gebracht. Diesen Spass dauerte wieder einen halben Tag! In diesem Campo wurden alle Pferde gesammelt, welche am vergangenen Samstag morgen für die Desfile an der Patria Gaucha gebraucht wurden. Die Pferde wurden dort alle samt auf einen Camion geladen und direkt zu uns geführt und nach dem Umzug wieder zurück auf direktem Wege ins Campo.

 

Jetzt muss ich nur wieder mein Pferdchen im Campo abholen.

 

Die Patria Gaucha ist das grösste Criolla im Land. Es versammeln sich viele Vereine der Gauchos und präsentiren ein Thema der vergangenen Zeit. Das Thema haben die Gruppen schon zum vorherein erhalten und konnten sich dementsprechend vorbereiten. Die Gauchos und ihre Frauen lebten diesen vier Tagen auch wie früher. Sie kochten über Feuer, tranken Mate und spielten Karten. Die meisten Gauchos machten auch in den Rodeos mit und viele sind auch mit ihren Pferden angereist.

Es war ein Fest mit vielen vielen Leuten. Es gab viele Vorführenungen, Konzerte, Bailes und noch mehr zu essen!

 

Ja ich habe meine drei Tage dort sehr gut verbracht. Die Nacht in einem Zellt mit einer Luftmatraze und den Tag auf dem Pferd, tanzend oder beobachtend die Rodeos.Es war sehr spannend und ich habe erneut festgestellt, dass die Leute hier sich mit viel weniger zufreiden geben als ich es bis jetzt kennengelernt habe. Auch wenn sie nicht viel haben wollen sie dir alles geben. Sie teilen bis aufs Letzte und sind immer für dich da. Klar gibt es immer schwarze Schafe aber das gibt es immer und überall.