YFU Switzerland

Catharatas

Gruezi metenander

Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. Tut mir echt leid aber ich hatte immer so viel zu tun.

Letzte Woche war ich wieder einmal auf einer Reise nach Brasilien und Argentinien. An meinem ersten Tag reiste ich mit der anderen Austauschschuelerin meines Dorfes nach Montevideo. Dort hatten wir 6 Stunden Aufenthalt, bis wir uns mit der ganzen Gruppe trafen. Zum Glueck konnten wir die Zeit beim Onkel von Anahi (der anderen Austauschschueleren) verbringen. Wir konnten etwas Fruehstuecken und uns Sandwiches fuer die Reise bereit machen.

Am Mittag ging es dann endlich los. Wir versammelten uns und warteten auf unseren Bus. (er hatte 2 Stunden Verspaetung) Als er eintraf, verstauten wir unsere Koffer und machten es uns im innern bequem. Eine Reise von etwa 20 Stunden im Bus wartete auf uns. Es ging also los. Wir fuhren los und luden auf der Strecke noch 2 weitere Austauschschueler auf. Zuerst passierten wir die Grenze zu Argentienien und danach fuhren wir nach Brasilien. Jedes Mal mussten wir an der Grenze anhalten um unsere Paesse neu staempfeln zu lassen. Zum Glueck mussten wir nicht jedes Mal unsere Koffer durch den Scaner lassen – was das fuer eine Arbeit ist !!! Im Hotel angekommen bezogen wir unsere Zimmer und macheten uns fuer das Schwimmbad im Hotel bereit. So schnell wie an diesem Tag war ich glaube ich noch nie im Wasser. Wir verbrachten den ganzen Abend mit reden, essen, Mate und schwimmen. Es tat gut sich austauchen zu koennen und sich auszuruhen nach dieser langen Reise.

Nach einem reichlichen Fruehstueck ging es dann ab zu den Iguayú Wasserfaellen. Mit dem Car mussten wir erneut die Grenze nach Argentinien passieren und unsere Paesse praesentieren. Bei den Wasserfaellen angekommen wurden wir von einer Reisefuehrerin durch die Catharatas erwartet und instruiert. Sie erzaehlte uns etwas ueber das Gelaende und die Regeln innerhalb der Wasserfaelle. Nun machten wir uns allso auf die 7 km Weg die uns erwarteten. Wie richtige Touristen bewaffnet mit Sonnenhut, Brille und Fotoaparat spazierten wir durch die Argentinische Hitze. Das Thermometer zeigte ueber 40°C an. Stellt euch das jetzt noch mit viel viel Wasser und Leuten vor!!! – Die, die mich etwas kennen sollten wissen, dass das nicht so etwas fuer mich ist mit vielen Leuten. Dementsprechend am Ende war ich am Abend im Hotel. Den Tag verbrachten wir mit Staunen, Fotos machen, Spazieren, Essen, Trinken und Reden. Was aber unsere Hauptbeschaeftigung war, war Schatten suchen! Am Abend im Hotel (nach dem wir wieder alle Grenzen hinter uns gebracht haben) sprangen alle erneut ins Pool und erfreuten sich an einem riesen Buffet. So wie ich gehoert habe haben alle sehr guet geschlafen. Man glaubt es fast nicht wie einem die Hitze so ermueden kann!

Gleich wie am vorherigen Tag gab es ein riesen Fruehstueck. Mit dem Car ging es dann zu den brasilischen Catharatas. Alle noch etwas muede versammelten sich vor dem Eingang und hoerten unserem Guide zu. Zum Glueck war es nur noch einen Kilometer, denn es war so schrecklich heiss. Eine richtige Ueberraschung gab es ungeahre in der Haelfte. Wir durften Riverraften gehen  Das machte so richtig Spass und im etwas ruhigeren Wasser durften wir sogar schwimmen gehen. War das erfrischend. Ich kann jetzt von mir behaupten, dass ich im Wasser der Catharatas schwimmen war 😉 Natuerlich gab es auch an diesem Tag ein grosses Eis zu essen. Hmmmm…. Als wir dann alle wieder im Hotel ankamen ging es wieder ab ins Schwimmbad. Gleich nach dem Nachtessen ging es ab in eine Bar, in der wir etwas trinken waren. Wir hatten Glueck und es gab live Musik, so tanzten wir vor der Bar, fast auf der Strasse zur Musik. Es sah sehr komisch aus aber wir hatten grossen Spass.

Am folgenden Morgen packen wir bereits unsere sieben Schachen zusammen und machten uns auf unsere Heimreise. Am spaeteren Nachmittag gab es einen Halt in einem Indiodorf. Dort konnten wir uns fuer den weiteren Weg staerken und uns weitere Souvenirs kaufen. Unsere Reise ging weiter. Mitten in der Nacht gab es noch ein Unwetter das wir durchquerten. Zum Glueck hielten an einer Raststaette um heisses Wasser fuer unseren Mate zu suchen. Dort erfuhren wir das unsere Autobahn wegen eines Unfalles fuer einige Stunden gesperrt wurde. Wir setzten uns also vor unseren Car und tranken Mate. Andere schliefen weiter oder gingen sich etwas bei der Raststaette kaufen. Wir fuhren mit 4 Stunden Verspaetung weiter und kamen mit 5 Stunden Verspaetung in Montevideo an. Dort wechselten wir den Bus. In unserem Camp angekommen stiessen die restlichen Austauschschueler zu uns. Nun waren wir alle. Es gab wieder viel zu reden und wir hatten wie schon in unseren ersten Tagen im Einfuehrungscamp Aufgaben zu loesen. Es gab noch eine Pruefung in Spanisch fuer alle, die wir absolvieren mussen. Es war aber nicht so schwierig. Wie immer assen wir viel in diesem Camp und vergnuegten uns mit Spielen und Musik. Am Abend gingen wir dann noch kurz an den Strand. Am Sonntag Abend fuhren dann alle wieder in ihr zu Hause. Ihr wisst nicht wie ich mein Doerfchen und meine Leute vermisst habe!!!! So und jetzt geht es ab Mate trinken haahha…

Bis zum naechsten Mal

Besitos