YFU Switzerland

Diciembre

Guten Tag zusammen

 

Es ist schon wieder eine Weile her, seit ich in meinen Blog geschrieben habe aber es passiert immer so viel!

Ich beginne mal bei meinem Wochenende.

Am Samstag war ein Tag mit reiten, schlafen und essen. Am Abend fuhren wir nach Rivera, um eine Kollegin im Spital zu besuchen. Sie hatte einen Motorradunfall mit ihrem Freund und hat sich schwer verletzt. Am Samstag lag sie noch im Koma aber die erste Operation war gut verlaufen. Den Oberschenkel rechts hat sie mehrere Male gebrochen und einen kleinen Riss in der Schädeldecke. Der Freund von ihr hat sich die rechte Kniescheibe angerissen und eine Quätschung an der Schulter. Ist auch nicht gerade lustig aber ihm geht es wesendlich besser. Wir konnten sogar mit ihm reden.

Der Sonntag morgen war wie immer da um meinen Schönheisschlaf (XD) aufzuholen, den ich während der Woche verpasst habe. Am Nachmittag konnte ich mich dann wieder einmal als Gauchita präsentieren. Es war wieder einmal ein Criolla aber diesmal mit Pferden und nicht mit Kühen.

Wie schon die Woche vorher bin ich am Montag morgen um 7 Uhr aufgestanden um rennen zu gehen. Danach war ich duschen und schon kam ein SMS um am späteren Nachmittag wieder reiten zu gehen. Gut ich teile meinen Schlaf etwas auf. Also hiess es ab wieder schlafen. Ich bin nur aufgestanden um etwas zu essen und gleich wieder ins Bett um weiter zu schlafen. Ihr wisst nicht wie heiss es war! Der Fentilador lief ununterbrochen aber es half nicht wirklich viel.So gegen 6 Uhr abends hiess es dann reiten (es war immer noch seeehhr warm!) Ich sass ungefähr 3 Stunden auf dem Pferd. Danach begann es sehr heftig zu winden. Ich dachte mir nicht viel dabei, ging duschen und ab ins Gymnasia. Ja, so nach einen viertel Stunde begann es zu blitzen und donnern. Es macht mir ja eigentlich nichts aus aber wenn dann der Strom im ganzen Dorf ausfällt und nur noch die Autos mit ihren „Augen“ auf der Strasse zu sehen sind, gehe ich lieber nach Hause. Auf dem Nachhauseweg kam einmal das Licht wieder aber verabschiedete sich kurz vor meinem Zuhause erneut. Bei mir angekommen hiess es zuerst mal Kerzen suchen, damit wir Licht haben. Wir verbrachten unseren Abend mit aus dem Fenster schauen, Reden und Essen. (Für meine Gastmutter war es sehr schlimm, da sie kein Fernseh schauen konnte :O)

Am nächsten Morgen musste ich feststellen, dass der Strom immernoch nicht funktioniert und das Wasser abgestellt wurde. Gut kein Problem (nur hatte ich kein Strom mehr auf meinem Handy). Egal, ich war am Dienstag den ganzen Tag auf dem Pferd, ausser um zu essen und meine Siesta abzuhalten verliess ich den Pferderücken. (Die Siesta musste sein, da es zu dieser Zeit fast unerträglich warm ist draussen.) Am Abend dann mein täglicher Gymnasiabesuch. Dort wurde natürlich viel geredet über das Unwetter und den Unfall meiner Kollegin, deshalb wurde es auch etwas später.

Am Mittwoch gab es dann nach meinem täglichen Rennen nochmals etwas Schlaf und einen kurzen Besuch bei einer Kollegin. (Der Besuch war nur um zu reden und um dort gewesen zu sein, das ist für die Leute hier sehr wichtig.) Nach dem Mittagessen fuhr ich dann mit dem Omnibus nach Rivera um eine Kollegin von YFU-Deutschland zu besuchen. Wir gingen nochmals zusammen ins Spital. Bis jetzt kann aber immer noch nur die Familie rein. Sie sei aber mental 100 % wieder da, nur ihr Körper macht noch nicht so mit. Sie ist auf dem Weg der Besserung aber es braucht viel Zeit! Mit der anderen Austauschschülerin waren wir dann noch kurz in Brasilien um zu schauen wo wir am nächsten Tag unseren Weihnachtsgeschänke für unsere Familien einkaufen wollten. Danach gingen wir zu ihr nach Hause, assen etwas, redeten und schauten Fernseh bis früh morgens. Wir schliefen dementsprechend etwas länger als sonst. Kurz nach dem Mittag machten wir uns dann auf den Weg um unsere Geschenke zu kaufen und noch etwas zu shoppen (Ja, ich war shoppen aber ich brauche auch einmal Kleider oder nicht?!) Am Abend, nachdem wir nochmals bei ihr zu Hause waren um uns zu duschen (weil es so warm ist duscht man mehr als einmal am Tag hier) und meine Kleider abzuholen begleitete sie mich noch zum grossen Platz in Rivera, wo ich mich mit eineren anderen Kollegin aus Tranqueras traf und die YFU- Kollegin ging weiter an einen Geburtstag, andem sie eingeladen war. Ich ging also weiter mit Fernanda und konnte dann wie schon vorher abgemacht mit ihr und ihren Eltern nach einem Konzert, dass auf diesem Platz stadtfand nach Hause fahren.

Ja, und so vergehen meine Tage wie im Fluge! Ich kann mir einfach mit 35°C noch immer nicht genau vorstellen, dass bald Weihnachten ist aber unser Weihnachtsbaum in unserer Wohnung sagt etwas anderes.

 

Fals ich nicht mehr zum Schreiben komme vor Weihnachten. Schöne Weihnachten!!!!!!!!!!