YFU Switzerland

Viaje

Hallöchen zusammen

Ich melde mich wieder mal…. Es tut mir wirklich leid, dass ich nicht schon eher geschrieben habe aber ich hatte wirklich immer sehr viel zu tun!

Ich beschränke mich mal auf meine letztige Woche, sonst werde ich nie fertig mit erzählen hahahh.

Am Montag morgen in der Früh (00:40 Uhr) ging es los. Meine Mutter brachte mich zur Bushaltestelle, wo ich einsteigen sollte und gemütlich innert sechs Stunden in Montevideo ankommen soll. Ja, da hast du die Rechnung nicht mit den Uruguayanern gemacht! Auf meinem Ticket für die Reise hatte ich zuerst einen Sitzplatz, der im Bus überhaupt nicht existierte und danach hatte ich ein Ticket für einen Platzt der schon besetzt war. Zum Glück konnte ich trotzdem einsteigen und musste nur 2 mal Platz wechseln, da immer wieder Leute ein- und ausstiegen, denen der Platz gehörte, den ich besetzte. Hauptsache ich bin rechtzeitig in Montevideo angekommen, denn meine Gruppe versammelte sich um 7 Uhr morgens im Tres Crus um einen weiteren Omnibus nach Colonia zu nehmen. Wir waren 28 Austauschschüler plus 4 Betreuer von YFU. Klar gab es im Bus nach Colonia keine ruhige Minute, da alles ausgetauscht werden musste! Wie geht es dir in deiner Familie? Musstest du schon die Familie wechseln, wenn ja warum? Wie ist die Schule? Hast du schon viele Freunde? ect…. Fragen über Fragen!

Ich kann euch sagen, ich hab es richtig gut mit meiner Familie, Schule und Freunde. Es gibt da andere, die schon gewchselt haben, gerade Probleme haben oder sonst was nicht stimmt. Schon am zweiten Tag vermisste ich das Alltagsleben in Tranqueras! Es ist einfach Hammer hier! (obwohl es gerade regnet und rechnet und regnet)

In Colonia angekonne brachten wir zuerst mal unser Gepäck in die Jugi und gönnten uns eine Pause. Es war seeehhhr heiss (ca.30 Grad aber feucht! und wir haben erst Frühling!!!! Was mache ich im Sommer?) Danach ging es weiter auf eine Reise durch das „alte Colonia“. Es gibt dort alte Gebäude, Gassen, Strand, Meer und Kaffees, die wirklich zu empfehlen sind. Wir genehmigten uns ein Eis und ein Fussbad im Meer. Das Einzige, was ein wenig stöhrte, waren die vielen Moskitos aber auch die konnte man sich wegdenken. Es wurden bereits die ersten Souvenirs gekauft und viele viele Fotos geschossen. Am späten Nachmittag spazierten wir noch ein wenig am Strand entlang, bis wir an einen richtig schönen Sandstrand kamen. Ja klar, 28 Jugentliche am Meer und einer Hitze, die man sich kaum vorstellen kann. Was folgt darauf? Klar, ein Bad mit sammt Kleidern im Meer. Man konnte meinen wir wären alle verrückt geworden aber es war so lustig und erfrischend. Am Abend nach einer ausgiebigen Dusche gingen wir alle zusammen essen. Es war ein schöner aber erschöpfender Tag. Man kann es sich kaum vorstellen aber wir sagten uns Gut Nacht und es war Ruhe, denn wir waren alle soo müde und das war jeden Tag so!

Am Dienstag packten wir schon wieder unsere Sachen und gingen mit all unserem Gepäck an den Hafen. Dort mussten wir wie am Flughafen unser Gepäck scannen, unseren Pass vorweisen und Sicherheitsschranken passieren, bis wir endlich das Schiff für die Überfahr nach Buenas Aires betreten konnten. Innert einer Stunde passierten wir den Rio de la Plata und hatten zuglich eine Zeitverschiebung von einer Stunde. In Buenas Aires angekonnen fuhren wir mit einem Omnibus zu unseren neuen Jugi. Wir richteten uns wieder neu ein und stärkten uns ein wenig. Die ganze Gruppe machte sich dann auf, um sich Buenas Aires anzuschauen. Auf einem grossen Platz bekamen wir eine Karte von Buenas Aires und es wurde uns erklärt, dass wir zwei Stunden freie Zeit haben um uns umzusehen. Klar gab es Regeln aber ohne diese geht es mit einer solchen Gruppe wie wir waren leider nicht. Es klappte alles wunderbar. Zurück wieder in der Jugi gab es eine ausgiebige Erfrischung in Form einer Dusche. Es war eine mords Hitze. Die Leiter bestellten uns eine Pizza und es gab noch ein gemütliches Beisammensein.

Am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück wurden wir von einem Omnibus abgeholt. Mit diesem fuhren wir durch die halbe Stadt und uns erklärte ein Guide in Spanisch und Englisch was wir gerade sehen oder wissen müessen. Wir sahen wirklich viel und machten immer wieder einen Halt um uns etwas (wie das Stadium) näher anzusehen oder uns Souvenir zu kaufen. So vergieng die Zeit wie im Fluge und am Nachmittag spazierten wir noch durch einen Park und besuchten ein Museum (moderne Kunst). Wie erholend kann ein Museum sein wenn es draussen unerträglich heiss ist! Zurück zum Hotel durften wir in kleinen Gruppen mit den typischen Buenas Aires Taxis fahren. Es war wirklich abenteuerlich und spannend zu sehen wie sich der Chauffeur unseres Taxis durch die Menge von Bussen, Autos und Motos schlängelte. Am Abend gingen wir noch gross essen und danach machten wir im Keller unserer Jugi einen Tanzabend, da wir ja den letzten Abend in Buenas Aires richtig geniessen mussten.

Am Donnerstag packten wir unsere Sachen zusammen und verstauten sie in einem Zimmer, damit die Jugi die anderen Zimmer schon putzen konnte und wir nicht den ganzen Tag unser Gepäck mitnehmen mussten. Danach gab es eine Besprechung, was mir jetzt machen wollen. Es gab zwei Optionen. Einmal mit der Untergrundbahn in einen anderen Stadtteil fahren und dort die Kirchen, Plätze und Häuser anschauen oder nochmals zum selben Platz wie zwei Tage zuvor um nochmals shoppen zu gehen. Ich entschied mich für die erste Variante. Es hat sich wirklich gelohnt, denn es gab viel zu sehen und da wir eine kleine Gruppe waren hatten wir auch noch eine Stunde für uns. Wieder zurück in der Jugi kam kurz darauf unser Omnibus, der uns wieder an den Hafen brachte. Dort mussten wir wie schon in Coloina den Pass vorweisen, unser Gepäck scannen… Auf dem Schiff wurde die Uhr wieder umgestellt. Angekommen in Colonia gab es eine WC-Pause und es ging mit dem Omnibus weiter nach Montevideo, wo wir um 12 Uhr nachts ankamen. Wir verabschiedeten uns alle und wurden von unseren Gasteltern abgeholt oder fuhren mit einem anderen Omnibus weiter in unsere Städte.

Ich wurde von der Freundin meines Gastbruders abgeholt, denn für mich gab es um diese Zeit keinen Bus mehr. Ich schlief also eine Nacht in Montevideo und wurde am nächsten Tag zum Busterminal begleitet. Für diese Fahrt hatte ich MEINEN Platz und das ohne Probleme.

Jetzt bin ich froh wieder zurück zu sein und freue mich schon auf morgen, denn morgen gibt es ein Criolla (Gauchospiele und Rode) bei uns im Dorf. Das gibt ein riesen Fest.

 

Fazit der Woche: Mir fehlt eine Woche Spanisch, weil viel auf Deutsch und Englisch geredet wurde. Ich habe keinen Sport gemacht und nur gegessen. Und es war sooo heiss. Es hat sich aber wirklich gelohnt, denn es war ein einmaliges Erlebnis.

 

Mando un abrazo a todos en Suiza