YFU Switzerland

Viel Neues zu bestaunen und lernen

Hallo Zusammen

Meine erste Woche hier ist schon bald um und ich erzähle jetzt was ich bereits alles erlebt habe. Ich habe euch bereits aus dem Welcome-Camp geschrieben. Es war sehr informativ und lustig da. Trotzt den vielen Deutschen haben wir bereits ein wenig spanisch gelernt. Auch haben wir dort mehr über die Küche und die Leute erfahren. Beispielsweise gibt es hier nicht nur drei mal am Tag etwas zu essen, sondern vier mal. Verhungern werde ich also nicht 😉 Eine weitere Sache ist das Brot hier! Es gibt nur Weissbrot! Ich vermisse bereits jetzt das feine Bauernbrot oder Roggenschrot 😛 Dafür gibt es hier massenhaft Fleisch, was ich für mein Leben gerne mag. Zu trinken gibt es Milch und Mate. Mate schmeckt eher etwas bitter, ist aber besser als jeden Tag Cola zu trinken.

Am Dienstag war mein erster Schultag. Meine Gastmutter und meine Gastschwester haben mich dorthin begleitet und mich später auch wieder abgehot. Es war sehr spannend, da ich kein Wort verstanden habe… Aber ich glaube auch das kommt noch. Am liebsten habe ich Mathe und Englisch (Ja, ich mag Englisch! Das verstehe ich einigermassen ;)) In der Schule ist es ausserdem so, dass die Lektionen nur 40 Minuten gehen. Ein Schultag ist min 5 Stunden voll ausgefüllt. Meiner beginnt um 7:45, also sollte er. Hier in Uruguay geht alles etwas langsamer, daher beginnt die Stunde erst so etwa um 8 Uhr. Es ist normal hier am Morgen zu spät zu kommen.

Gestern war ich mit meiner Klasse in Rivera und habe dort eine Universitätsausstellung besucht. Das beste am Ganzen war das Mittagessen. Die Hamburger hier sind unübertrefflich! Natürlich haben wir auch die Grenze überquert und sind nach Brasilien. Es war ein toller Tag. Auf dem Nachhauseweg war ich der Star im Buss. Alle wollten etwas wissen. Wie viele Geschwister ich haben. Wie alt ich bin. Wie mir Tranqueras gefällt… Ich kann gar ich alles aufzählen.

Heute durfte ich zudem erleben, dass die Tradition gross geschriben wird. In der Schule meines Gastbruders gab es eine Aufführung. In der Schweiz würde man sagen, es war patriotisch, denn alle haben sich traditionell gekleidet und die Nationalhymne gesungen. Für die Fussballbegeisterten gab es noch extra verkleidete Kinder mit den sich beiden duelierenden Teams in Uruguay.

Und morgen ist Nationalfeiertag. Das gibt ein riesen Fest…

Hasta luega!