YFU Switzerland

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YFU-Uruguay

Was wir alles so erlebt haben in einem Video

Orientación

Hallo Zusammen

Es ist wieder ein Weilchen vergangen. In der Zwischenzeit habe ich die Schule besucht, Mate getrunken, reiten gegangen und in die Bailes…
Am letzten Freitag bin ich mit dem Omnibus nach Montevideo gefahren, um an der Schlussorientierung von YFU teil zu nehmen. Es versammelten sich alle Austauschschüler von Uruguay (die noch im Land sind). Wir gastierten im gleichen Hotel, wie an den ersten zwei Tagen am Anfang meines Austauschjahres.
Fragen wie: Wie verabschieden wir uns vor unserer Gastfamilie und Freunde? Was wird das schwierigste sein wenn wir zurückkommen? Wie bleiben wir am Besten mit allen in Kontakt? Was dürfen wir auf gar keinen Fall vergessen…..
Es gab einige gute Informationen und Hinweise, das schönste aber war, nochmals alle zu sehen, die ein Jahr im selben Land verbracht haben. Mit denen du zumteil Sorgen und Ängste ausgetauscht hast oder einach die Zeit genossen hast.
Wie schon in der Halbjahresorientation haben wir zurück geschaut auf unsere vergangene Zeit. Wie haben wir uns gefühlt?Was war das Schwierigste? und und und. Dann haben wir natürlich auch die Zukunft nicht vergessen. Das Beste für mich war das Jetzt. Wir haben ein „Spiel“ gespielt. Was packen wir innert 15 Minuten in unseren Koffer, wenn wir gleich verreisen müssten. Wir konnten alles mögliche mitnehmen, wie Gefühle, Gedanken und auch Material. Unser Koffer war mehr als voll jajaj.
Am Samstag in der Nacht haben wir noch einen Film geschaut, den uns die Voluntiers gemacht haben. Es gab viele Fotos zu sehen und kleinere Filmchen die uns an unsere gemeinsame Zeit erinnerten. Dann haben sie uns eine kleinere eigene Talkshow gemacht, bei der wir verschiedene Premios gewinnen konnten. Besser gesagt Diplome für beispielsweise, der Austauschschüler, welchen am meisten an Partys war, die meisten Witze gemacht hat, am meisten geschlafen hat… Es war sehr sehr lustig!
Ja am Sonntag morgen gab es nochmals eine weitere Runde mit reden reden reden. Nicht zu vergessen wie richtige Uruguayer haben wir am Morgen natürlich unseren Mate getrunken und verspätet angefangen hahah Nach dem Mittagessen mussten wir uns dann schon langsam verabschieden. Ja, es gab Tränen und wird es noch viele mehr geben…

Am Ende muss ich sagen haben wir alle sehr viel gelernt über uns selbst, die Leute und das Land. Alle werden noch ihre letzten Tage und Wochen geniessen

YFU 13

YFU 13

Langsam kommt das Ende

Hey zäme

Wie die Zeit hier vorbei geht. Schon haben wir Ende Mai und mein Austuasch neigt sich dem Ende zu. Ich bin bis jetzt fleissig in die Schule gegangen und habe die Wochenenden mit Bailes, Geburtstagen oder sonst welchen Festen verbracht.
In der Schule habe ich schon einige Tests geschrieben und sogar einen Vortrag auf spanisch gehalten. (Vor einem Jahr hätte ich nie gedacht, dass ich es mit meinem Spanisch so weit bringe!) Es gibt mittlerweile Tage, an denen die Urugayer bei mir abschreiben und nicht ich bei ihnen ^^ Die Motivation fürs lernen habe ich aber nicht mehr immer für jede Prüfung. Ich lerne nur noch was mir wirklich Spass macht und bei den anderen Fächern wie Chemie oder Phisik bin ich noch dabei und mache die Hausaufgaben (was wir fast nie haben) aber für die Prüfungen lerne ich nicht mehr.
In meiner Freizeit gehe ich immer noch reiten und mache Fittness am Abend. Es hat schon einen Richtigen Alltag/Rhythmus gegeben. Es ist schade, dass ich schon gehen muss und ich werde alle sehr vermissen!!!! Jedoch wusste ich immer, dass mein Jahr hier ein Ende hat. Bis es aber so weit ist, muss ich noch einmal nach Montevideo reisen. Wir haben die letzte Zusammenkunft bevor sich die Ersten auf die Heimreise begeben. Ich habe noch keine Ahnung was wir machen werden in diesen zwei Tagen aber es gibt sicher wieder vieles zu höhren und erzählen.

Besos

Wie die Zeit vergeht

Meine ersten zwei Wochen Schule

So es vergingen schon zwei Wochen seit ich wieder in die Schule gehe und schon wieder habe ich eine Woche Osterferien. Hahaha wie anstrengend es war!!!
Am ersten Schultag kamen alle mit der neun Uniform zur Schule. Klar hatte man viel Neues auszutauschen. Demzufolge sassen wir mit etwa fünfzehn Minuten Verspätung in unserem Zimmer. Es war jedoch nicht so schlimm, denn unser Lehrer kam auch zu spät. Ja, dann redeten wir über unsere Ferien, was wir in diesem Jahr so machen werden und dass wir ja schon bald wieder Ferien haben.Unsere Schulleiterin erklärte uns, dass sie für unsere Klasse bis jetzt noch keinen Englischlehrer gefunden haben und unser Biolehrer immernoch Ferien hat. Wir hatten also bis jetzt weder Englisch noch Bio. (menos mal jajaj) Diese Wochen konnten wir fast an jedem Tag früher gehen, da immer irgend ein Leher fehlte. An einem Tag hatte der eine eine Sitzung, der andere das Materia noch nicht oder fehlte weil es regnete hahah. (man könnte ja nass werden beim raus gehen XD) .
Das Beste passierte jedoch am letzten Mittwoch. Wir haben seit neustem keine Schule mehr am Samstag und gehen dafür jeden Tag eine Stunde länger zur Schule. Ja und das ist genau die Stunde, in der wir normale zu Mittag essen. Wir wechselten also unser Zimmer, um mit einer anderen Klasse zusammen in die Philosofiestunde zu gehen. (Zimmerwechsel nur weil wir sonst keinen Platz haben in den anderen Zimmern mit knapp 40ig Schülern). In diesen fünf Minuten sahen alle, dass unsere Lehrerin wirklich da ist und wir noch nicht gehen können. Also setzten wir uns schön braf in unsere Bänke und warteten. Nach ungefähr zehn Minuten Wartezeit gab es schon welche die ungeduldig wurden. Ein Schüler der anderen Klasse, der sich gelangweilt fühlte machte eine Tour duchs Schulhaus. Als er zurückkam sagte er uns, dass er unsere Lehrerin gefunden hat. Sie hatte hunger und ging etwas essen bevor sie uns schule gibt, denn mit knurrendem Magen kann sie keine Schule geben hahahh. Das passiert auch nur hier XD
Ja und dann schrieben wir noch ein zwei Einführungstests um zu sehen was wir schon vergessen haben und was nicht. So vergingen die zwei Wochen und jetzt haben wir schon wieder eine Woche FERIEN. (Wie mir das Wort gefällt hahahh)

Besos ANJA

Guguseli

Hola

Wieder einmal zurück aus meinem spannenden Leben in Uruguay.

 

In diesem Monat habe ich vieles erlebt! Es währe zu viel alles zu erzählen aber das wichtigste teile ich natürlich gerne mit allen.

 

Vor etwa zwei Wochen haben die Vorbereitungen für das grösste Criolla im Lande angefangen. Ich bin mit meinem Gauchokollegen hoch zu Ross an einem Morgen ins Campo seiner Eltern geritten. Dort haben sie uns mit einem Asado (Fleisch vom Grill) empfangen. Was möchte man mehr?! Danach haben wir mit unseren Pferden die anderen Pferde im Campo eingepfercht und unser Pferd, das wir mittnehmen sollten an einen Pfahl gebunden. Nach dieser Arbeit haben wir uns gut gestärkt mit einer Suppe, die hier aus Gemüse und Fleisch besteht mit Fideos. Mhhhmmm.. wie lecker war das. Mit vollem Magen gab es dann eine kurze Siesta. Am späteren Nachmittag ritten wir dann mit drei Pferden zurück in unser Dorf. Ich bin mich ja das reiten gewohnt aber ein ganzer Tag hoch zu Pferd und dann noch immer Leute die reden und Dinge die man neu entdeckt. Ich war dementsprechend müüde am Abend!!!

 

Auf diesem Pferd, dass wir abgeholt haben im Campo habe ich dann einige Ausritte im Dorf gemacht und es dann zwei Wochen später in ein andres Campo gebracht. Diesen Spass dauerte wieder einen halben Tag! In diesem Campo wurden alle Pferde gesammelt, welche am vergangenen Samstag morgen für die Desfile an der Patria Gaucha gebraucht wurden. Die Pferde wurden dort alle samt auf einen Camion geladen und direkt zu uns geführt und nach dem Umzug wieder zurück auf direktem Wege ins Campo.

 

Jetzt muss ich nur wieder mein Pferdchen im Campo abholen.

 

Die Patria Gaucha ist das grösste Criolla im Land. Es versammeln sich viele Vereine der Gauchos und präsentiren ein Thema der vergangenen Zeit. Das Thema haben die Gruppen schon zum vorherein erhalten und konnten sich dementsprechend vorbereiten. Die Gauchos und ihre Frauen lebten diesen vier Tagen auch wie früher. Sie kochten über Feuer, tranken Mate und spielten Karten. Die meisten Gauchos machten auch in den Rodeos mit und viele sind auch mit ihren Pferden angereist.

Es war ein Fest mit vielen vielen Leuten. Es gab viele Vorführenungen, Konzerte, Bailes und noch mehr zu essen!

 

Ja ich habe meine drei Tage dort sehr gut verbracht. Die Nacht in einem Zellt mit einer Luftmatraze und den Tag auf dem Pferd, tanzend oder beobachtend die Rodeos.Es war sehr spannend und ich habe erneut festgestellt, dass die Leute hier sich mit viel weniger zufreiden geben als ich es bis jetzt kennengelernt habe. Auch wenn sie nicht viel haben wollen sie dir alles geben. Sie teilen bis aufs Letzte und sind immer für dich da. Klar gibt es immer schwarze Schafe aber das gibt es immer und überall.

Carneval

Catharatas

Gruezi metenander

Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. Tut mir echt leid aber ich hatte immer so viel zu tun.

Letzte Woche war ich wieder einmal auf einer Reise nach Brasilien und Argentinien. An meinem ersten Tag reiste ich mit der anderen Austauschschuelerin meines Dorfes nach Montevideo. Dort hatten wir 6 Stunden Aufenthalt, bis wir uns mit der ganzen Gruppe trafen. Zum Glueck konnten wir die Zeit beim Onkel von Anahi (der anderen Austauschschueleren) verbringen. Wir konnten etwas Fruehstuecken und uns Sandwiches fuer die Reise bereit machen.

Am Mittag ging es dann endlich los. Wir versammelten uns und warteten auf unseren Bus. (er hatte 2 Stunden Verspaetung) Als er eintraf, verstauten wir unsere Koffer und machten es uns im innern bequem. Eine Reise von etwa 20 Stunden im Bus wartete auf uns. Es ging also los. Wir fuhren los und luden auf der Strecke noch 2 weitere Austauschschueler auf. Zuerst passierten wir die Grenze zu Argentienien und danach fuhren wir nach Brasilien. Jedes Mal mussten wir an der Grenze anhalten um unsere Paesse neu staempfeln zu lassen. Zum Glueck mussten wir nicht jedes Mal unsere Koffer durch den Scaner lassen – was das fuer eine Arbeit ist !!! Im Hotel angekommen bezogen wir unsere Zimmer und macheten uns fuer das Schwimmbad im Hotel bereit. So schnell wie an diesem Tag war ich glaube ich noch nie im Wasser. Wir verbrachten den ganzen Abend mit reden, essen, Mate und schwimmen. Es tat gut sich austauchen zu koennen und sich auszuruhen nach dieser langen Reise.

Nach einem reichlichen Fruehstueck ging es dann ab zu den Iguayú Wasserfaellen. Mit dem Car mussten wir erneut die Grenze nach Argentinien passieren und unsere Paesse praesentieren. Bei den Wasserfaellen angekommen wurden wir von einer Reisefuehrerin durch die Catharatas erwartet und instruiert. Sie erzaehlte uns etwas ueber das Gelaende und die Regeln innerhalb der Wasserfaelle. Nun machten wir uns allso auf die 7 km Weg die uns erwarteten. Wie richtige Touristen bewaffnet mit Sonnenhut, Brille und Fotoaparat spazierten wir durch die Argentinische Hitze. Das Thermometer zeigte ueber 40°C an. Stellt euch das jetzt noch mit viel viel Wasser und Leuten vor!!! – Die, die mich etwas kennen sollten wissen, dass das nicht so etwas fuer mich ist mit vielen Leuten. Dementsprechend am Ende war ich am Abend im Hotel. Den Tag verbrachten wir mit Staunen, Fotos machen, Spazieren, Essen, Trinken und Reden. Was aber unsere Hauptbeschaeftigung war, war Schatten suchen! Am Abend im Hotel (nach dem wir wieder alle Grenzen hinter uns gebracht haben) sprangen alle erneut ins Pool und erfreuten sich an einem riesen Buffet. So wie ich gehoert habe haben alle sehr guet geschlafen. Man glaubt es fast nicht wie einem die Hitze so ermueden kann!

Gleich wie am vorherigen Tag gab es ein riesen Fruehstueck. Mit dem Car ging es dann zu den brasilischen Catharatas. Alle noch etwas muede versammelten sich vor dem Eingang und hoerten unserem Guide zu. Zum Glueck war es nur noch einen Kilometer, denn es war so schrecklich heiss. Eine richtige Ueberraschung gab es ungeahre in der Haelfte. Wir durften Riverraften gehen  Das machte so richtig Spass und im etwas ruhigeren Wasser durften wir sogar schwimmen gehen. War das erfrischend. Ich kann jetzt von mir behaupten, dass ich im Wasser der Catharatas schwimmen war 😉 Natuerlich gab es auch an diesem Tag ein grosses Eis zu essen. Hmmmm…. Als wir dann alle wieder im Hotel ankamen ging es wieder ab ins Schwimmbad. Gleich nach dem Nachtessen ging es ab in eine Bar, in der wir etwas trinken waren. Wir hatten Glueck und es gab live Musik, so tanzten wir vor der Bar, fast auf der Strasse zur Musik. Es sah sehr komisch aus aber wir hatten grossen Spass.

Am folgenden Morgen packen wir bereits unsere sieben Schachen zusammen und machten uns auf unsere Heimreise. Am spaeteren Nachmittag gab es einen Halt in einem Indiodorf. Dort konnten wir uns fuer den weiteren Weg staerken und uns weitere Souvenirs kaufen. Unsere Reise ging weiter. Mitten in der Nacht gab es noch ein Unwetter das wir durchquerten. Zum Glueck hielten an einer Raststaette um heisses Wasser fuer unseren Mate zu suchen. Dort erfuhren wir das unsere Autobahn wegen eines Unfalles fuer einige Stunden gesperrt wurde. Wir setzten uns also vor unseren Car und tranken Mate. Andere schliefen weiter oder gingen sich etwas bei der Raststaette kaufen. Wir fuhren mit 4 Stunden Verspaetung weiter und kamen mit 5 Stunden Verspaetung in Montevideo an. Dort wechselten wir den Bus. In unserem Camp angekommen stiessen die restlichen Austauschschueler zu uns. Nun waren wir alle. Es gab wieder viel zu reden und wir hatten wie schon in unseren ersten Tagen im Einfuehrungscamp Aufgaben zu loesen. Es gab noch eine Pruefung in Spanisch fuer alle, die wir absolvieren mussen. Es war aber nicht so schwierig. Wie immer assen wir viel in diesem Camp und vergnuegten uns mit Spielen und Musik. Am Abend gingen wir dann noch kurz an den Strand. Am Sonntag Abend fuhren dann alle wieder in ihr zu Hause. Ihr wisst nicht wie ich mein Doerfchen und meine Leute vermisst habe!!!! So und jetzt geht es ab Mate trinken haahha…

Bis zum naechsten Mal

Besitos