YFU Switzerland

Roar Young Lions, Roar

Vor genau 16 Tagen und ein paar Stunden hat es an meinem Zimmer an die Türe geklopft und meine ganze Gastfamilie ist mit einem Kuchen davor gestanden und hat für mich Happy Birthday gesungen. Aber ich konnte meinen Sweet Sixteen nicht lange zu Hause geniessen, denn auch vor genau 16 Tagen haben wir uns, das heisst alle Austauschschüler von Port Elizabeth, bei unserer Kontaktperson getroffen, um die Cape Town Tour zu starten. Wir waren acht Austauschschüler: Eine Französin, vier Deutsche, ein Mexikaner, ein Argentinier und ich aus der Schweiz. Am ersten der fünfzehn Tage, in denen wir der ganzen Küste von Port Elizabeth bis nach Kapstadt und wieder zurück fahren sollten, ging es mit einem Halt in St.Francis nach Jeffrey’s Bay los, der Himmel für alle Surfer.

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Am Sonntag gingen wir zuerst über Felsen, Schluchten und der von den Wurzeln der Bäume ganz braune Fluss „ziplinen“. Danach sind wir zum Big Tree gefahren, welcher seinen Namen auch verdient hat. Unsere Unterkunft war im Tsitsikamma Nationalpark, welcher so einiges zu bieten hat, wie wir am nächsten Morgen erfahren sollten: Wir mussten für eine gute halbe Stunde durch einen Wald bergauf und -ab gehen, bis wir dann bei zwei Hängebrücken rauskamen. Es war wie im Paradis ! Am Nachmittag durften wir mit auf die höchste Bungee Jumping Brücke der Welt, wo wir alles bis zum Absprung hautnah miterleben durften. Wie hat es so schön geheissen: Fear is temporaly, regret is forever.

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Am vierten Tag erreichten wir Knysna. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt in Monkeyland und Birds of Eden, da ich aber Angst vor Affen habe und keine Interesse an Vögeln habe, habe ich keine Tour gemacht. In Knysna selbst haben wir eine Bootstour und eine Traktortour gemacht, wobei wir wie immer zum Genuss der wunderschönen Landschaft gekommen sind. Am Abend sind wir an die Waterfront von Knysna, wo ich mich richtig zu Hause gefühlt habe, mit dem Schweizerfähnchen.

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Mittwoch, Donnerstag und Freitag haben wir in Oudthoorn und Umgebung verbracht. Wir waren in den Cango Caves und sind dort herumgekrochen, unterzogen uns einen Leadershipkurs, wobei wir Kamele ritten, für 45 Minuten wie die Khoisans lebten und zu zweit einen Hindernisparcour bewältigen mussten und dabei durch Schlamm kriechen mussten ! Wir waren in einem Kletterpark, badeten bei einem Wasserfall, waren auf einer Ostrichefarm und in einem Tierpark, in welchem ich sogar mein zukünftiges Haustierlein gefunden habe: einen Gepard.

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Nach einer Woche hiess es dann endgültig, Cape Town here we come. Wir lebten in einem Geisterhaus, denn es war ein Internat, riesengross und richtig unheimlich. Kapstadt hat es mir richtig angetan, weil es wunderschön ist ! Die V&A Waterfront mit einem Riesenrad, vielen Shops und vielen anderen vergnügenden Dingen ist nur der Anfang. Einen Sonnenuntergang auf dem Signal Hill mit Ausblick auf Robben Island und das Meer, sowie auch auf den Table Mountain, bestaunten wir an einem Abend. Leider spielte das Wetter nicht mit fairen Karten, das ist weshalb wir nicht auf den Tafelberg raufkonnten. Wir waren am Cape Point und am Kap der guten Hoffnung im Table Mountain Nationalpark, in welchem wir auch Pinguine bewundert haben, ausserdem gingen wir in der grössten Mall von Afrika shoppen, waren in Ratanga Junction, etwas ähnliches wie der Europapark, einfach mitten in Kapstadt und viel kleiner, wir fuhren Schlittschuh, wir gingen Gokart fahren und haben Paintball gespielt, ich habe über meinen ganzen Körper Erinnerungen daran, in Form von blauen und grünen Flecken. Natürlich konnten wir uns auch Robben Island nicht entgehen lassen und es war ein seltsames und schockierendes Gefühl, als wir am Donnerstag in der Nacht realisierten, dass Nelson Mandela gestorben ist. Rest in Peace Madiba !

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Am Freitag waren wir am südlichsten Punkt von Afrika, wo auch der Atlantik und der indische Ozeanaufeinander treffen. Und dann war die ganze Tour leider auch schon wieder vorbei. Mit einem letzten Stop in Plettenbergy Bay im Waterland, ein Schwimmbad mit vielen verschiedenen Rutschbahnen, kamen wir alle herzgebrochen wieder in Port Elizabeth an, denn für uns alle waren es zwei der besten Wochen in Südafrika. Der Abschied ist uns allen schwer gefallen, aber es war kein „Auf-nimmer-wieder-sehn'“, sondern nur ein „See you soon“.

 

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