YFU Switzerland

Die Hälfte ist schon vorbei!

Kaum zu glauben, aber ich befinde mich jetzt so ziemlich in der Mitte meines Austauschjahres in Südafrika. Ich weiss gar nicht, was ich davon halten soll. Einerseits freue ich mich jetzt schon tierisch darauf meine Familie und Freunde in der Schweiz wiederzusehen, andererseits kann ich es mir gar nicht vorstellen meine Gastfamilie und Freunde, welche mir sehr ans Herz gewachsen sind, zu verlassen. Ich sollte mir darüber aber noch keine Gedanken machen. Immerhin habe ich noch fünf Monate vor mir.

Nele ist inzwischen umgezogen, allerdings nicht mit ihrer Gastmutter nach Pretoria, sondern zu einer anderen Familie hier in Nelspruit. Ihre Gastmutter konnte sie nun doch nicht mitnehmen. Das Gute ist, dass wir uns immer noch in der Schule sehen und sie ist auch sehr zufrieden mit ihrer neuen Familie.

Weihnachten ist jetzt schon mehrere Wochen her. Anders als in der Schweiz wird der 24. Dezember hier nicht gross gefeiert, der 25. Dezember dagegen schon. So kam es, dass ich Heiligabend grösstenteils mit Nele bei der Arbeit ihrer Gastmutter verbrachte. Sie arbeitet im Labor und untersucht vor allem Blutproben auf Malaria und andere Krankheiten. Sie wollte uns mal mitnehmen um uns ihre Arbeit zu zeigen. Es war sehr interessant zu sehen wie sich Malaria infiziertes Blut und auch andere Krankheiten unter dem Mikroskop zeigen. Wir liessen uns sogar von einer Krankenschwester Blut abnehmen und konnten einen Blick auf unser eigenes Blut werfen und unsere Blutgruppe bestimmen. Dies ist nun wirklich keine typische Aktivität an Heiligabend, aber es war echt spannend. Am Abend traf sich die ganze Familie bei den Grosseltern wo es eine grosse Vielfalt an Essen gab und die jüngeren Kinder schon ein paar Geschenke öffnen durften. Eigentlich darf man dass nämlich erst am 25. Dezember. Darum warteten wir noch bis Mitternacht bevor wir unsere Geschenke öffneten. Am 25. Dezember fuhren wir zum Haus des Onkels wo wir einen Braai hatten. Alles in Allem war Weihnachen echt schön, auch wenn meine eigene Familie so weit weg ist. Vom Onkel bekam ich übrigens ein ganz besonderes Geschenk: ein Küken! Auf seiner Farm rennen eine Menge Hühner herum von denen ich mir ein Küken aussuchen durfte. Es wohnt nun in meinem Zimmer in einer Box und rennt tagsüber durch das ganze Haus. Es hält mich ganz schön auf Trab, da ich es vor unseren zwei Hunden und der Katze beschützen muss. Es hat sich eine wahre Hass-Liebe zwischen ihm und uns entwickelt. Es schreit ununterbrochen, wenn es hungrig ist, Aufmerksamkeit möchte, oder auch einfach so. Mein Gastvater redet ständig darüber, eines Tages ein Chicken Stew aus ihm zu kochen. Auch wenn es sehr nervig sein kann und es mich schon einige Male an den Wochenenden um sechs Uhr morgens geweckt hat, werde ich es mit aller Kraft vor dem Stew bewahren. Es ist einfach zu niedlich wie es jedes Mal in meiner Hand einschläft.

Silvester haben wir nicht gross gefeiert. Feuerwerk ist hier illegal, aber man darf es an bestimmten Orten abfeuern. Einer dieser Orte war eigentlich das grosse Stadion in Nelspruit. Als wir dort ankamen war es jedoch abgeschlossen und wir fuhren zurück zur Farm wo wir nur “leises” Feuerwerk anzündeten, um die Tiere nicht zu erschrecken.

Die Schule hat am 9. Januar wieder angefangen. Da hier das Schuljahr im Januar beginnt, gehe ich nun in die 11. Klasse und habe neue Lehrer und auch zum Teil neue Mitschüler. Es ist gerade Sportsaison der Schulen. Letzte Woche hatten wir an meiner Schule Interhouse, wobei zum Unterschied zum Hinterhigh die Schüler innerhalb einer Schule in verschiedenen Leichtathletikdisziplinen gegeneinander antreten. Beim Interhigh treten verschiedene Schulen gegeneinander an. Die ersten Drei in jeder Disziplin haben sich automatisch für die Interhigh qualifiziert. Ich habe beim 1500 Meter Lauf mitgemacht. Da bei diesem nur zwei andere Mädchen meines Jahrgangs mitgemacht haben, habe ich mich qualifiziert. Jetzt muss ich Montags bis Donnerstags jeden Nachmittag eine Stunde trainieren, und dass bei den hohen Temperaturen. Aber es macht auch Spass.

Gestern habe ich zum ersten Mal eine Schlange in der Hand gehalten! Wir haben gestern zum zweiten Mal die “Schlangenfänger”, wie ich sie nenne, beim Eingang der Farm angetroffen. Dass ist eine Familie, die sich für das Wohl der Schlangen einsetzt. Man kann sie anrufen, wenn man auf seinem Grundstück eine Schlange findet. Sie fangen Schlangen und lassen sie außerhalb der Stadt wieder frei oder zeigen sie bei Aufklärungsarbeiten. Damit wollen sie verhindern, dass die Bevölkerung aus Angst Schlangen tötet. Als wir sie das erste Mal getroffen haben, hatten sie eine Ägyptische Kobra dabei, die natürlich viel zu giftig ist um sie mit der ungeschützten Hand zu halten. Auch gestern hatten sie eine hochgiftige Puffotter dabei, aber auch eine Baby Python und eine Kornnatter, welche ich auf der Hand halten durfte. Sie fühlen sich viel geschmeidiger und weicher an als ich erwartet hatte.

Nächsten Freitag geht es auf nach Pretoria zur Mid-Orientation. Ich freue mich schon sehr die anderen Austauschschüler wiederzusehen. Wir werden uns sicher eine Menge zu erzählen haben.


Ein Semester im College (USA)

Hallo zusammen!

Ich heisse Sarah und bin jetzt bereits seit letztem August in Illinois, USA . Ich mache mein Austauschjahr in einem College. Ich besuche das Wabash Valley College. Es ist eine sehr kleine Schule mit etwa 500 Studenten. Diese sind jedoch nicht alle immer dort. Die meisten von ihnen arbeiten nebenbei.

Kurz nachdem ich ankam hatten wir eine Einführungswoche. Wir machten einen Rundgang durch das Schulareal, gingen einkaufen, und vieles mehr. Wir schrieben unseren Englischeinstufungstest und wurden in die Klassen eingeteilt. Dann kauften wir die Schulbücher und so waren alle bereit für das erste Semester. Der Stundenplan schien recht einfach und nicht mit viel Schule, denn Freitags war schulfrei.

Meine Schulfächer waren English Grammar, Reading, Listening and Speaking, Writing und eine Diskutierklasse. Bald war ich Mitglied vom Schülerrat. Dort organisierten wir verschiedene Anlässe wie z.B. eine Halloweenparty oder …. Die meisten Englishklassen waren zusammen mit anderen international Students.

Mein Gastvater ist Schulbusfahrer und bringt uns jeden morgen in die Schule und holt uns um drei Uhr wieder ab. Es ist nicht ein klassischer gelber Schulbus. Es ist ein roten Van und eigentlich ist er sehr gross für nur drei Studenten. Unsere Fahrten sind manchmaletwas kriminell, aber bis jetzt sind wir immer heil in der Schule oder zuhause angekommen.

Ein grosser Unterschied zur Highschool ist, dass es im College keine Plausch-Sportteams gibt. Wir haben Basketball, Baseball/Softball, und Volleyball, jedoch nur für Personen die Profi werden möchten. Die Sportler kommen von überall aus Amerika und Zentralamerika sowie auch aus Kanada. Es ist sehr schade aber es gibt wirklich keine Sportteams wo man einfach aus Spass mitmachen kann.

Die meiste Zeit im ersten Semster verbrachte ich mit den anderen Exchange Students. Drei kamen aus Vietnam, zwei aus Deutschland, einer aus Japan und eine aus Uruguay. Wir unternahmen auch viel zusammen nebst der Schule. Wir gingen shoppen, gemeinsam essen, Footballspiele der High School anschauen, wandern/spazieren und unternahmen einmal sogar einen Wochenendtrip nach Nashville TN. Da unser College zu einem Verbund mit drei anderen Colleges gehört, unternahmen wir auch Aktivitäten zusammen mit den International Students aus den anderen Schulen. Wir gingen Minigolf spielen, hatten gemütliche Wochenenden, gingen in einen Freizeitpark oder für vier Tage nach Chicago. Es war meistens etwas los und wenn nicht, genossen wir die Zeit mit unserer Gastfamilie.

Meine Gastfamilie ist ein älteres Ehepaar (80+). Früher wohnten mehrere Austauschstudenten bei Ihnen. Jetzt bin ich die Einzige. Das ist irgendwie schade. Meine Gasteltern haben Enkelkinder, welche etwa 10 – 14 Jahre alt sind. Diese besuchen wir ab und zu. Manchmal fahre ich mit meinem Gastvater zum Mac Donalds. Dort treffen wir die halbe Stadt. Im Grunde ist es nie wirklich langweilig. Wenn mir doch einmal ein wenig langweilig wird, mache ich Hausaufgaben oder lerne für die Schule.

Ich lebe irgendwo inmitten von Feldern, abseits einer Ortschaft und somit habe ich auch keine Nachbarn, mit welchen ich etwas unternehmen könnte. Aber ich geniesse die Zeit hier und bin gespannt was mich noch alles erwarten wird im zweiten Semester.

Allen ein Gutes 2019!

Sarah

 

Weihnachtszeit in Südafrika

Goeie dag almal

Nun ist es schon Mitte Dezember, Weihnachten steht vor der Tür. Kaum zu glauben bei den oft an  die 40 Grad grenzenden Temperaturen. Aber auch ohne Schnee, Grittibänzen und Samichläusen kommt bei mir wenigstens ein bisschen Weihnachtsstimmung auf. Seit drei Wochen haben wir Sommerferien und so hatten Nele und ich viel Zeit um sowohl Zimtsterne und Mailänderli als auch ein paar lokale Kekse zu backen. Ausserdem haben wir Adventskalender für unsere Gastfamilien gebastelt. Wir mussten nämlich feststellen, dass hier die Adventszeit, Adventskalender, Adventskränze, und was sonst noch dazu gehört, nicht bekannt ist. Schon seit einer Woche steht in unserem Wohnzimmer ein Weihnachtsbaum, liebevoll von meiner Gastmutter mit Lametta und Plastiksonnenblumen geschmückt. Der Sonnenblumenbaum repräsentiert Weihnachten im Sommer ziemlich gut, wie ich finde. An Weihnachten wollen wir wieder zu dem Damm fahren, in dem wir in einer meinen ersten Wochen den riesigen Wels gefangen haben. Wir werden dort natürlich einen Braai haben, schwimmen und in der Sonne liegen. Es wird zwar komplett anders sein, als das Weihnachtsfest, dass ich kenne, aber ich freue mich echt darauf. Klar, irgendwo vermisse ich die winterliche Stimmung. Wenn man sich jedesmal dick einmummelt, bevor man einen Schritt vor die Haustüre wagt und es dann aber drinnen kuschelig warm ist und man eine schöne Tasse Tee  trinken kann. Aber es hat auch was, wenn man Weihnachten im Bikini feiern kann.

An den Wochenenden in den Ferien sind wir häufig mit dem Auto durch die nähere Umgebung von Nelspruit gefahren. Es gibt so viele schöne Orte hier in der Nähe. Wir sind über den Long Tom Pass gefahren, wobei man an einer Kanone vom Burenkrieg vorbei kommt, welche dem Pass seinen Namen gibt. Bei der Gelegenheit haben wir uns auch die Stadt Lydenburg ein bisschen angesehen. An einem anderen Wochenende haben wir “God’s  Window” besichtigt, einem Aussichtspunkt, von dem man an einem klaren Tag bis nach Mozambique sehen kann. Ausserdem waren wir bei ein paar Wasserfällen; einem riesigen Wasserfall, welcher in eine tiefe Schlucht fiel und zwei kleineren, bei denen wir baden konnten und sogar unter den Wasserfall stehen konnten. Eine willkommene Abkühlung bei der Hitze. An diesem Tag waren wir auch in Graskop, einem kleinen Touristenstädtchen, und in Pilgrims rest, was eine beinahe ausgestorbene Goldgräberstadt ist. An all diesen Touristenorten sitzen immer Leute, welche selbst gemachte Figuren der Big Five aus Holz oder Stein, Bilder oder Schmuck verkaufen. Auch Stände mit Früchten und Nüssen findet man überall. Manchmal gibt es einen kleinen Stand oder die Ware ist einfach nur auf dem Boden ausgebreitet. Die Kunstwerke sind oft echt beeindruckend und wenn sich die bunten Stände aneinanderreihen, sieht es wunderschön aus. Mit Rufen versuchen die Verkäufer einen anzulocken und sind oft ziemlich hartnäckig. Dass ist aber auch verständlich, wenn man bedenkt, dass sie pro Tag vielleicht nur ein oder zwei Stück loswerden.

Unter der Woche sind Nele und ich häufig allein zu Hause, da sowohl meine Gastgeschwister als auch meine Gasteltern arbeiten. So kommt es, dass wir im Moment eine Folge Game of Thrones nach der anderen schauen. Es ist aber auch mal schön so gar nichts zu tun zu haben, auch wenn mir manchmal etwas langweilig wird. Ein paar spannende Dinge passieren aber auch auf der Farm. Zum Beispiel hat uns der Grossvater (Oupa Pete) an einem Tag zu seinem Haus gerufen mit der Begründung, dass er ein “Buschbaby” gefangen hätte. Buschbabies sind kleine, flauschige nachtaktive Primaten mit riesigen Augen. Wir hören ihren Ruf manchmal am Abend. Ein scheussliches Geräusch, es klingt wie der verzerrte Schrei eines Neugeborenen aus einem Horrorfilm. Mit dem Bild eines niedlichen Buschbabies vor Augen liefen Nele und ich sofort zum Haus der Grosseltern. Oupa Pete hatte einen Leinensack in den Händen und wir kamen näher um einen Blick auf das vermeintliche Buschbaby werfen zu können. Wir waren jedoch einigermassen geschockt, als wir stattdessen die glänzende Schuppenhaut einer Schlange erblickten. Es war allerdings eine ungiftige Würgeschlange und da ich Schlangen mag, solange sie mir nichts tun können, wollte ich sie auch einmal halten. Leider konnte ich dass dann doch nicht tun, aber vielleicht bietet sich diese Gelegenheit irgendwann noch einmal. Die Schlange hat Oupa Pete übrigens hier in der Nähe gefangen. Er hält sie nun zusammen mit einem Artgenossen in einem Käfig auf dem Gelände der Farm. 

Im Moment läuft eigentlich alles ganz gut. Zum Glück habe ich wenig Heimweh und hoffe, dass das auch so bleibt. Mich beschäftigt aber, dass Nele in weniger als drei Wochen mit ihrer Gastmutter und ihrer kleinen Gastschwester nach Pretoria zieht. Pretoria ist nicht wahnsinnig weit entfernt, mit dem Auto sind es etwa vier Stunden. Aber es ist auch keine kleine Strecke die man einfach so mal fährt. Es war echt schön für uns beide eine andere Austauschschülerin in der unmittelbaren Nähe zu haben. Wir können uns in die jeweilige Lage versetzen und können offen miteinander reden. Ein kleiner Pluspunkt war natürlich auch, dass wir beide Deutsch reden, was manchmal ganz gut war. Aber ich versuche auch an die positiven Seiten des Umzugs zu denken. Wir werden uns besser auf unser eigenes Austauschjahr konzentrieren können und auf unsere Erlebnisse hier. Mal sehen, wie dass so wird.

Halloween and November

Hallo Zusammen!

 

Halloween

Am Samstag vor Halloween bin ich mit meinem Gastvater in ein Haunted House gegangen (die andern wollten nicht mitkommen/hatten keine Zeit) und ich wusste zuerst nicht genau was mich erwartet und wie schlimm ich es finden würde und war ziemlich nervös (ich hasse Horrorfilme) aber als ich dann mal drinnen war war es nicht so schlimm, ich bin zwar die ganze Zeit erschrocken aber ich habe gewusst das nichts passieren kann und dann war es noch lustig. Es war in einer alten Fleischabpackungsfabrik und gehört angeblich zu den 10 besten in den USA. Das durchgehen hat etwa 45 min gedauert und vorher mussten wir noch um die 1 1/2 Stunden anstehen aber es hat sich gelohnt.

Während dem Anstehen ist immer wieder ein Clown gekommen und in dieses Auto gestiegen und hat Süssigkeiten in die Menge geworfen.

 

Für Halloween bin ich mit meinen beiden älteren Gastschwestern und ein paar Kolleginnen Trick&Treating gegangen, hier machen das auch noch viele in meinem Alter. Ich habe insgesamt sicher um die zwei Kilo Süssigkeiten bekommen, ich habe immer noch! 

 

Das ist vor unserem Haus nach dem Trick&Treating, Lana mit der Katze, Angel, Betty, Mia (sie ist zuhause geblieben und hat Süssigkeiten rausgegeben), ich und Megan.

 

Am Wochenende nach Halloween hat meine Familie schon die Weihnachtslichter fürs Haus aufgehängt, das sie es nicht machen müssen wenn es kalt ist, aber schon am Wochenende darauf waren wir nicht mehr das einzige Haus in der Strasse mit Lichtern und im Radio läuft auch fast nur noch Weihnachtsmusik seit ein paar Wochen. 

 

Lana und ich am Weihnachtslichter  aufhängen.

 

Veterans Day

Am Samstag nach Veterans-Day (das ist ein Festtag zu Ehren aller Kriegsveteranen in den USA) habe ich mit meinen Gastschwestern und meinem Gastvater und Leuten von ihrer Kirche bei einem “Veteransdinner” mitgeholfen, wir haben gekocht und das essen serviert und sind dann zu den alten Leuten gesessen und haben mit ihnen geredet und ich habe zwei Leute kennengelernt, die Vorfahren in der Schweiz hatten und einer von ihnen konnte ein bisschen Deutsch weil er nach dem 2. WK in Deutschland stationiert war. Eine andere Frau hat mir ganz stolz erzählt dass sie einmal am Flughafen Zürich umsteigen musste und dann ihre Wartezeit mit Zugfahren verbracht hat.

 

Thanksgiving

Wegen Thanksgiving (das am 22. November war) hatten wir auch eine Woche Ferien. Ich habe eigentlich nicht viel gemacht, einfach die freie Zeit genossen und dann am Abend vor Thanksgiving war die “Parade of Light”, eine Christmas/Thanksgiving Parade. Es hat Pferde gehabt, die Lichtketten um die Zügel hatten, alle möglichen Arten von Autos, wirklich alles von richtig alten Oldtimern über Sportautos zu Feuerwehrautos und alle waren voller Lichterketten und die Feuerwehrautos hatten die Blinklichter an etc und “Floats” und Ballone wie an der Thanksgiving Day Parade in New York. Es war sehr schön.

 

Das sind meine Gastfamilie und ich nach der Parade. In der “Mitte” der Stadt, auf dem “Sundance Square” hat es einen riesigen Tannenbaum voller Lichter (er ist links neben meinem Kopf aber man erkennt es nicht so gut)

 

An Thanksgiving selber habe ich Spätzli gemacht und wir hatten auch sonst noch gaaanz viel Essen. Es sind zwei andere Familien gekommen und sie haben auch noch Essen mitgebracht und ich habe natürlich von allem probiert und war danach kurz vor dem platzen!

 

Oben rechts sind die Spätzli, dann (im Uhrzeigersinn) Marshmallow überbackene Süsskartoffeln, Rüebli, “Stuffing” (das ist einfach Brot und Gewürze die im Truthahn waren während dem Backen), eine “Dinner Roll” (eine Art süsses Brot), irgendein Bohnenauflauf, dann irgendetwas mit Ananas und Eiern, ich glaube das wäre für auf den Schinken gewesen aber ich habe es einfach so gegessen und dann Gemüse mit Dip. In der Mitte ist ein Stück Truthahn und darunter war noch ein Stück Schinken.

 

iHeart Jingle Ball

Der Jingle Ball ist eine “Konzertreihe” die jedes Jahr von iHeart Radio gehostet wird in der Vorweihnachtszeit und er kommt in verschiedene Städte mit vielen berühmten Popsängern die Auftreten (es variiert von Stadt zu Stadt) und in Dallas waren es Shawn Mendes, Calvin Harris, Alessia Cara, NF, Bebe Rexha, Bazzi, Why Don’t We und Sabrina Carpenter. Ich bin mit der Mutter einer Kollegin, ihr, ihrer Schwester, einer anderen Kollegin und meiner ältesten Gastschwester gegangen. Es war super und am nächsten Tag war ich heiser vom mitsingen.

 

Darby, Jocelyn und ich

 

Lustige “Zitate”

 

  • “Do you have Wifi in Switzerland?” (Habt ihr WLAN in der Schweiz?)
  • “Do you speak Swedish in Switzerland?” (Sprecht ihr schwedisch in der Schweiz?(das werde ich häufig gefragt))
  • “Whaat? I didn’t know Italy was an actual country I always thought Italians where just these people that speak that fucked up version of English in movies.” (Waas? Ich habe nicht gewusst das Italien wirklich ein Land ist, ich habe immer gedacht dass Italiener einfach diese Leute sind die diese komische Version von Englisch sprechen in Filmen.)
  • “No wayy, Swiss army knives are actually from Switzerland? That’s so cool! And do y’all like carry them around with you all the time?” (Nein, Schweizer Armeemesser kommen wirklich aus der Schweiz? Das ist so cool! Und habt ihr sie dann immer dabei?)

 

Das war es auch schon wieder, 

liebe Grüsse aus Texas, 

Anna:)

 

 

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