YFU Blog

Utdate

Entrag #3

Hej

Es ist jetzt genau drei Tage her, seit ich in das Flugzeug gestiegen bin und das alles angefangen hat. Meine Gastfamilie hat sich dazu entschieden mich das ganze Jahr zu behalten, worüber ich sehr froh bin. Das heisst ich darf meine Schwestern behalten (wenn auch nur für ein Jahr). Ich fühl mich hier schon wie zu Hause und scheine ein volles Mitglied der Familie geworden zu sein. In der Schule läuft es auch super, ich komme im Unterricht gut mit und habe meine Freundesgruppe mit der ich zusammen esse. Soweit ist alles perfekt, einzig meine Schwedischkünste lassen zu wünschen übrig, aber daran arbeite ich noch. Mein Ziel ist es in einem Monat, wenn ich die  anderen Austauschschüler auf dem Stockholm Trip wiedersehe mit ihnen Schwedisch zu sprechen.

Leonie


Always look on the bright side of life

Il est 21h, c’est l’heure du thé… alors je prends un moment pour écrire un article ici !

Dimanche 25 septembre 2016, 18h, Aigle. Ma petite sœur Estelle point le bout de son nez. Ici, on fête l’anniversaire de Dean [mon papa d’accueil]. Quand je reçois la nouvelle, j’éclate en sanglots dans le salon. Tout le monde me félicite.

Lundi, j’ai l’impression de vivre dans du coton. Je retiens mes larmes pendant l’examen d’économie : je comprends rien, je suis fatiguée, j’ai pas le moral. Je réponds à environ 1/3 des questions, j’ai l’impression de décevoir le prof qui fait lui tant d’efforts pour faire le cours en anglais pour que je puisse suivre. [j’ai reçu ma note aujourd’hui : 7.3/10. je reçois l’examen demain, mais je me demande bien comment il a corrigé mon examen, je m’attendais plutôt à un 3.7…]
J’avais décidé de dire à mes copains d’école que j’allais essayer de parler néerlandais à partir de cette semaine. J’ai pas eu la motivation. Donc déception encore.
Alors oui, je savais que ce serait dur quand le bébé allait arriver… mais le vivre, c’est pas pareil qu’en parler.

Aujourd’hui, jeudi, Estelle a 5 jours. Moi, j’ai toujours pas trop le moral, mais ça devient moins difficile. C’est bientôt octobre, donc mon anniv [et les vacances d’automne !], puis novembre, le test de language de YFU, encore un week-end avec d’autres étudiants d’échange, puis décembre, Sint Klaas, la fin de l’école, Noël, et le retour.
J’ai déjà fait 1/3 de mon séjour ici, et je rentre dans exactement 89 jours !

Alors on baisse pas la tête, on pense fort fort fort à sa famille en Suisse [mais pas trop pour pas pleurer encore], aux copains/copines, et on garde le sourire. La semaine prochaine sera une nouvelle semaine, et mon objectif : parler néerlandais ! L’écrit va déjà bien, la compréhension orale et écrite aussi, alors on se motive.
Et pour citer quelqu’un qui me manque beaucoup : „Always look on the bright side of life !“


Neuland

Morgen vor 50 Tagen begann meine Reise nach Chelsea, ins Neuland. Ins Ungewisse, in das Abenteuer. Seither ist aber einiges geschehen. Ich habe mich hier wunderbar eingelebt, in einer Familie in der ich mich sehr wohl fühle. Sie haben mich herzlich aufgenommen und mich wunderbar in ihrer Familie integriert. Ich bin sehr dankbar dafür in einer solch tollen Familie gelandet zu sein, dass macht einem das Leben doch viel angenehmer.

Bevor bei mir die Schule begonnen hat, hatte ich jeden Tag Volleyball Training von 9-13.00 Uhr mit einer halben Stunde Lunch break. Es war hart aber ich mag das Training bei meinem Coach sehr denn es ist ganz anders, als das Training in der Schweiz an das ich gewöhnt bin. An einem Abend nach einem Turnier haben wir mit dem Team etwas unternommen und gingen zu jemandem nach Hause, die ein Haus an einem idyllischen See besitzt und dazu noch ein Boot hat. „Tubing“ hiess der Spass bei dem man auf einem „schwimmenden Teller“ von einem Boot gezogen wird. In Michigan ist das eine beliebte Sommerbeschäftigung denn Seen gibt es unzählige! Als ich ihnen gestehen musste, dass ich dies noch nie gemacht hätte, wurde ich etwas schräg angeschaut, umso mehr freuten sie sich das „Tubing“ auch dem Mädchen aus der Schweiz Spass macht! Wir übernachteten in ihrem Keller und machten unsere Poster mit Namen und Nummer, die nun in unserer Turnhalle hängen, was für ein toller Abend…

Was ich sehr schätze ist, dass wir so unglaublich viele Austauschschüler sind von YFU, dass man beinahe gar nicht alle persönlich kennenlernen kann! YFU ist sehr aktiv und so haben wir uns schon einige Male getroffen, für eine Orientierung, für Willkommensfeiern oder für die Stadttour quer durch Ann Arbor. Ich habe so viele tolle Menschen kennengelernt und habe mich mit einem Mädchen aus Dänemark schon richtig angefreundet! Dass ich sie in Kopenhagen besuchen komme nach dem Austauschjahr steht schon fest! 😉

Weiterhin organisiert eine muslimische Frau sogenannte „evening potlucks“ bei denen viele Leute aus den verschiedensten Kulturen, verschiedenstem Alter zusammenkommen. Jeder bringt etwas zu essen mit, es wird geredet, gespielt und gelacht. Finde ich eine geniale Sache, denn man lernt voneinander und wird bereichert durch das Kennenlernen von anderen Kulturen und Sitten, was mich auch immer wieder zum denken anregt, ich liebe es!

Nun will ich aber noch von meiner Schule erzählen, wo ich mich ja in diesem Jahr dann doch am meisten aufhalten werde! Meine Fächer im ersten Trimester sind Orchester, Spanisch, Foods and Nutrition, US History and American Literature. Orchester finde ich sehr spannend und eine unglaubliche Chance um Fortschritte machen zu können. Der Leiter des Orchester ist sehr lustig und doch wird er von allen ernst genommen und es wird hart gearbeitet. Im April 2017 verreist das Orchester nach Nashville, Tennessee, hoffentlich werde ich dabei sein können! Spanisch finde ich interessant, denn ich will diese Sprache sehr gerne lernen, doch im Moment ist es noch sehr einfach und auf die Basics orientiert. In Foods and Nutrition lerne ich alles wichtige über das Kochen, Sicherheit und Unfallprävention in der Küche und über die richtige Ausrüstung. Ich mag dieses Fach und ich finde es spannend, denn ich hatte Hauswirtschaft in der Bezirkschule, wo wir natürlich total andere Rezepte kennenlernten als wir es hier machen werden. Nach Foods habe ich US History, sehr interessantes Fach, wo ich einiges lerne über Immigration im 19./20. Jahrhundert, und natürlich werden wir in der entscheidenden Phase der Präsidentschaftswahl auch darüber reden und diskutieren. Danach habe ich American Literature, mit einer genialen Lehrerin, das Fach selber finde ich nicht so toll wie die restlichen. All diese Fächer habe ich jeden Tag, 72 Minuten für ein Trimester lang. Das Motto der Lehrer kann als „hard work and big effort, to achieve the American Dream“ zusammengefasst werden, und es wird von den meisten auch sehr ernst genommen. Nach der Schule habe ich dann immer zwei Stunden Training, was mir immer noch sehr gefällt, denn ich mag die Leute in meinem Team und die Matches und Turniere unter der Woche und an Samstagen.

Ich freue mich auf den Herbst in Michigan, mit den roten Blättern und der Halloween Dekorationen in den Gärten! Ich freue mich auf nöchstes Wochenende, wenn ich meinen Cousin und seine Frau sehe! Ich freue mich auf die Wheinachtsbeleuchtung in Chelsea! Ich bin einfach froh und jedem dankbar, dies hier erleben zu dürfen mit all den unvergesslichen Erlebnissen drumherum…

Grüsse aus Chelsea!

 

 


Der Herbst beginnt

So jetzt melde ich mich mal wieder nach gefühlten Ewigkeiten. Die Zeit hier in Oslo vergeht so schnell aber irgendwie auch nicht. Es ist ein richtig komisches Gefühl. Über sechs Wochen bin ich schon hier und so langsam aber sicher pendelt sich der Alltag ein. Schule, Hobbys, Familie es fängt an sich alles normal anzufühlen.
Vor kurzem habe ich mir überlegt, dass ich eigentlich noch nie länger als fünf Wochen am Stück von zuhause weg gewesen bin. Und jetzt bin schon in der siebten Woche. In dem Moment habe ich einmal mehr realisiert wie lange so ein ganzes Jahr ist. In diesen bald sieben Wochen habe ich schon so viel erlebt und ich bin schon wahnsinnig gespannt was ich wohl noch alles erleben werde. Vieles, das steht fest!
Der Herbst scheint jetzt auch in Norwegen angekommen zu sein. Bis vor einer Woche war es noch so warm und schön, dass ich schwimmen gehen konnte. Da war ich sogar noch mit einem Mädchen aus meiner Klasse im Oslo-Fjord schwimmen. Ein bisschen kalt, aber wunderschön! Wenn ich jetzt aus dem Fenster schau, hab ich dazu eher weniger Lust.
img_0719(Sprung in den Fjord bei wunderschönem Sonnenuntergang)
In einer Woche fangen die Herbstferien an. Sie haben hier nur eine Woche Ferien und die werde ich ziemlich sicher mit meiner Familie in ihrer Hytta verbringen. In Norwegen ist es so, dass praktisch jede norwegische Familie mindestens eine Hütte hat, entweder in den Bergen oder am Meer. Am Wochenende kann man somit ein bisschen der Stadt entfliehen und sich in seine Hytta zurückziehen. Vor einer Woche war ich mit meiner Familie in ihrer Hytta am Meer. Und dieses Wochenende hat sich wirklich angefühlt wie 2 Tage Ferien. Wir sind Boot über den Fjord gefahren, haben Waffel gemacht, haben gebadet…Herrlich!
img_0721(Hier ist die Aussicht von unserer Hytta in Bamble)
Auf jeden Fall freue ich mich auf die Herbstferien. Die Schule ist zwar nicht besonders anspruchsvoll und für mich gibt es dieses Jahr auch keinen Stress mit den Noten, aber trotzdem hat man ja lieber frei, ikke sant? (was soviel heisst wie: nicht wahr?–>ikke sant wird hier von allen ständig gesagt.)
In meiner Klasse sind alle richtig nett und  hören mir geduldig bei meinen Versuchen norwegische Sätze zu bilden zu. Es wäre natürlich vieles sehr viel einfacher wenn ich die Sprache schon könnte. Bei Gesprächen unter den Leuten in meiner Klasse kann ich noch nicht so gut mitreden. Normalerweise wäre ich die erste, die mitdiskutiert und ihre Meinung kundtut, aber mit meinem gebrochenem norwegisch ist das eher noch schwer. Ich habe jedoch das Gefühl, dass ich mich jeden Tag ein bisschen mehr verbessere  und ich hoffe das ich bald mehr und interessantere Gespräche auf norwegisch führen kann.
Ich habe jetzt ausserdem ein volles Programm unter der Woche. Am Mittwoch gehe ich ins Orchester, was mir wirklich sehr viel Spass macht, und ausserdem habe ich jetzt mit Volleyball begonnen und werde zweimal in der Woche trainieren. Ich bin zwar nicht herrausragend gut in Volleyball, aber das Wichtigste ist doch, dass ich neue nette Leute treffe und mich ein wenig sportlich betätige:)
Ich freue mich auf jeden Fall auf die Ferien und weitere spannende Erlebnisse in meinem Austauschjahr. Ich habe jetzt zwar lange keinen Blogeintrag geschrieben, aber ich werde versuchen öfter daran zu denken und immer wieder etwas kleines schreiben.
Ha det bra
Hilsen fra Clara♥

Die ersten Tage….

Die ersten drei Schultage überstanden, und es geht mir super! Ich muss sagen ich hätte erwartet das es schwieriger wird am Anfang. Natürlich ist es manchmal schwierig, da ich nicht perfekt Englisch spreche, aber im Grossen und Ganzen ist es wirklich super. Die Mitschüler sowie Lehrer sind sehr hilfsbereit und freuen sich darüber, wenn sie einem helfen können. Ich bin auch immer froh wenn jemand kommt und fragt: « can I help you?». Zur Schule gehört auch der Sport, auch da läuft alles gut, naja meine amerikanischen Teamkameraden sind nicht gerade die Besten im Fussball, aber Fussball ist auch nicht deren Sport. Football, das ist hier das Ein&Alles. Ein Leben onhe football wäre für sie unmöglich. Jede High School hat ihre Traditionen und so genannte “Spirit Days“. Meine High School (Tuslaw) hat den Freitag als “Spirit Tag“. Es gibt tausende T-Shirts oder Hoodies und Hosen sowie Jacken mit verschiedenen Sprüchen und Logos unserer Schule zu kaufen, ich habe mir zum Beispiel ein T-Shirt im Walmart gekauft. Es ist üblich das man an den Freitagen etwas von der Schule anzieht, manche Lehrer geben sogar extra Punkte dafür. Die Amerikaner leben für ihre Traditionen. Auch die Football Matches sind am Freitag Abend, es ist üblich das man zu den Spielen geht und seine Schule anfeuert, es gibt in jedem Stadion einen Schüler Sektor. An jedem Football Match ist auch Einsatz für die Band sowie Cheerleader.

 

«We live for Fridays»