YFU Switzerland

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Hallo,

 

Um 6 Uhr morgens, weckte mich mein Wecker. Ich rasch sofort aus dem Bett. Es würde mein erster Schultag sein. Meine Aufregung siegte über meine Müdigkeit, und ich war voll und ganz auf meine neue Schule vorbereitet.

 

Als wir in Middleton Highschool ankamen, wurde ich von Panik überwältigt. Ich war noch nie in einer amerikanischen Schule gewesen und war jetzt mittendrin. Teenager hangen draussen im Schulhof und in den Gängen, sprachen und lachten laut, einige Schüler eilten zu ihren Klassen und andere sassen herum und nahmen ihre Zeit. Es sah irgendwie genau gleich wie in den Filmen aus, anderseits aber auch nicht. Ihr solltet zunächst wissen, dass ich im Süden von Tampa lebe. Dieser Distrikt hat eine Mehrheit an afroamerikanischen und Einwohnern. Und so sind die meisten Schüler and meiner Schule Afroamerikaner und Hispanier. Bevor ich weiter erzähle: Middleton wurde um 1930 erbaut und war nur für Schwarze. Aufgrund von Konflikten und Uneinigkeiten, wurde die Schule während eines Protest in Brande gestellt. 2002 wurde Middleton wieder eröffnet. Die Schule ist in zwei Programme unterteilt: Traditional Program und Magnet Program. Die Staatsregierung wollte mehr Diversität an dieser Schule haben, und stellte deshalb ein sogenanntes Magnet Programm ein. Man kann sich dieses Programm wie als ein Schwerpunktsfach Programm (wie Medizin, Musik etc.) vorstellen. Jede Schule, die dieses Magnet Programm anbietet, besitzt andere Programme. An meiner Schule bieten sie: Engineering, Biomedical Science, Computer Game Design und Computer Engineering assisting Magnets an. Und so nehmen sich viele (mehrheitlich weisse) Schüler aus verschieden Distrikten den ganzen Weg hierhin, um an dieses Program teilnehmen zu können. Zum Vergleichen: Von 1’700 Schüler sind 60% Schwarz und 20% Weiss.

 

Jetzt nimmt mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Dunkelhäutigen, es war einfach etwas, woran ich nicht gewohnt war und ich brauchte einfach etwas Zeit mich dort einzuleben. Ich weiss nicht, wie ich es Wörtern befassen kann, aber meine Schule ist eine, wie sie es nennen, „Ghetto Schule“. Wie schon gesagt, die meisten Schüler sind im traditionellen Programm. In Amerika nehmen oft die, die später ans College wollen, ein Magnet Programm, um sie darauf vorzubereiten. Leider, nehmen die meisten, die im traditionellen Programm sind, die Schule ganz und garnicht ernst: Sie schwänzen die Schule, passen im Unterricht nicht auf, sind respektlos gegenüber anderen Schüler und Lehrern, nehmen im Schulhof Drogen zu sich, und werden sehr schnell aggressiv. Wir haben mehrere Polizisten, die jeden Tag im Schulhof patroullieren. Schlägereien liegen fast an der Tagesordnung und es werden oft Sachen beschädigt oder geklaut. Die Schule ist wirklich nicht einer der top Schulen, man gewöhnt sich aber daran und findet es mit der Zeit garnicht mehr so drastisch. Es sind aber nicht alle traditionellen Schüler so. Obwohl die meisten meiner Freunde dort Magnet Schüler sind, sind auch viele traditionelle Schüler. Sie die sind unheimlich nett und lustig und ich verstehe mich sehr gut mit ihnen. Andere, sind unglücklicherweise etwas schlimmer. Letztens lief das einte Mädel an unseren Tisch in der Cafeteria vorbei und nahm sich der Schokoriegel meines Freundes und lief weg. Als sie zurück kam, verlangte sich tatsächlich Geld für diesen Riegel. Als sie abgelenkt war, schnappte sich mein anderer Freund den Riegel aus ihrer Hand. Wir fanden diese Situation lächerlich und mussten umheimlich lachen. Das Mädchen jedoch, rastete total aus und wollte auf den Jungen losgehen. Zum Glück beruhigte sich aber die Situation und sie lief mit ihrer Bande weg. Das und vieles mehr geschieht an unserer Schule jeden tag.

 

Ich mag meine Schule aber sehr. Sie ist halt etwas anderes und ich finde das für ein Jahr total ok. Jedoch würde ich sehr nur ungern meinen gesamten Schulabschluss dort bewältigen. Wie schon gesagt, einerseits ist meine Schule eine Ghetto Schule, und anderseits mag ich das U.S. Amerikanische Schulsystem ganz und garnicht. Also die u.s. amerikanische Schulen bieten eine grosse Anzahl and verschieden Schulfächern an, woraus man selber wählen kann. Üblicherweise sind es acht Fächer, die man dann jeden Tag um die genau gleiche Zeit nimmt. An meiner Schule, haben wir an einem Tag die ersten vie Fächer und am nächsten Tag die vier weiteren. Dafür dauern diese viel länger (1.5h), und so vergeht die Zeit viel langsamer. Ich finde es einerseits gut, dass wir unsere eigenen Fächer auswählen dürfen, anderseits haltet uns zurück neue Sachen auszuprobieren. Und ich meine 8 Fächer in einem Jahr ist wirklich nicht viel. Vielleicht wäre man, zum Beispiel, ein Potenzial für Physik besässe, es aber nicht wusste, und weil man keine Lust hat es auszuprobieren, es nicht wählt, würde man nie rausfinden, dass das womöglich etwas zukünftiges  hätte werden können. Ich finde auch, dass 8 Fächer viel zu wenig sind und kann es überhaupt nicht ausstehen, dass jeder zweite Tag genau gleich aussieht. Man lernt auch nicht wirklich vieles. Viele Lehrer lassen die Kinder einfach die Notizen abschreiben, und diese dann an die Prüfung benutzen lassen. Und so gibt man sich keine Mühe die Notizen wieder durchzugehen, oder etwas zu lernen, da man sowieso alles abschreiben kann. Einige Lehrer geben auch unheimlich viel and Hausaufgaben. Viele Schüler im Magnet Programm bleiben deshalb oft die ganze Nacht auf, um diese abzuschliessen. Sie kommen dann jeden Tag wie Zombies zur Schule und schlafen im Unterricht. Ich finde im Ganzen, dass das Schulsystem in den Staaten nicht sehr gut organisiert ist und ein bisschen von den schweizerischen Schulen abschauen, sollen.

Weihnachten

Am 23. Dezember war der letzte Schultag. In unserer Chorlektion sind wir in der Schule von Schulzimmer zu Schulzimmer gezogen und haben gesungen. Danach sind wir zu verschiedenen Altersheimen gefahren und haben wieder gesungen. Die älteren Leute hatten immer Freude an den Liedern und meistens haben sie mitgesungen.

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Am Freitag blieben wir zu Hause. Wir hatten nicht wirklich ein spezielles Program. Alicja und ich hatten gesagt, dass wir im Chor der Kirche für die Weihnachtszeit aushelfen würden, weil sie nicht genug Sänger hatten. An Heiligabend mussten wir deshalb zwei Mal in die Kirche gehen zum Singen. Danach sind wir zu den Eltern der Verlobten meines Bruders gegangen und haben ein wenig gefeiert. Da es aber schon spät war blieben wir nicht allzu lange.

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Am 25. durften wir sobald wir wach waren alle Geschenke vom Weihnachtsmann aufmachen. Die waren in unserem ‚Stocking‘. Danach haben wir alle Geschenke zu unseren Grosseltern gebracht. Wir haben viel gegessen und danach haben wir die Geschenke verteilt. Jeder durfte nacheinander ein Geschenk öffnen bis alles geöffnet war. Später haben wir noch einige Spiele gespielt und dann sind Alicja und ich mit unserem Bruder nach Hause gegangen.

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An Silvester sind wir Zuhause geblieben. Hier feiern die meisten mit ihren Familien und nicht mit Freunden. Wir haben Brownies gebacken und die Show in New York im Fernsehen angeschaut. Wir sind nur bis kurz nach Mitternacht wach geblieben, weil wir am Morgen um 8 Uhr in der Kirche singen mussten.

Ich finde, dass Silvester hier ziemlich unspektakulär war. Sie haben kein Feuerwerk hier und alle bleiben Zuhause. Weihnachten war aber sehr schön, vor allem weil wir Schnee hatten.

 

Schwedische Weihnachten

Eintrag #5

Hej

Es ist jetzt schon zwei Monate her seit ich das letzte Mal einen Blogeintrag geschrieben habe… Mittlerweile ist so viel passiert und ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll… Der Winter ist gekommen und es hat überraschend wenig Schnee. Wir haben zwar gerade Temperaturen von minus 15 Grad, aber wir hatten trotzdem grüne Weihnachten. Im allgemeinen schwanken die Temperaturen sehr viel. Heute ist es minus 15, morgen kann es schon wieder 4 Grad plus sein. Dann natürlich hatten wir Lucia was sehr lustig war, da ich als Tärna an einem Luciatåg teilnehmen durfte. Ich glaube ich kann momentan mehr schwedische Weihnachtslieder als deutsche. Danach kamen auch schon die Weihnachtsferien. Wir haben Weihnachten bei der Familie meiner Gastmutter verbracht, was grossartig war. An Silvester kam dann meine Vorgänger-Austausch-Schwester zu besuch… Sie ist mega nett Grüsse an dich Lena. Das Verstehen von Schwedisch ist mittlerweile auch kein Problem mehr. Und ich rede auch immer mehr auf Schwedisch. Also alles in allem läufts besser als, ichs mir vorgestellt habe.

Leonie

L’appréhension

Décembre, le début de mes vacances d’été qui vont durer jusqu’à la mi-février mais aussi un mois remplis d’évènements, remises de diplôme, anniversaire, mariage, noël, nouvel an. J’ai débuté mes vacances avec l’appréhension de m’ennuyer et de ne pas savoir comment occuper tout ce temps libre que j’allais avoir. Ceux ne sont donc pas les moments tranquilles qui manquent, je peux lire, dessiner, me baigner dans ma piscine, faire la sieste. Il reste néanmoins que je me trouve en Amérique du Sud est que trainer dans les rues reste quelque chose que mes parents d’accueil n’aiment pas trop que je fasse… donc pour voir des amis c’est plutôt à la maison ou au shopping ce qui est un peu moins fun. En réalité quand je dis amis je parle plus des autres étudiants d’échange que mes camarades de classe. Ma maman d’accueil m’a organisé des cours de pilate pour m’occuper un peu. Au mois de janvier je pars au Brésil!!

Adieux, Noël et Home sweet home

Et c’est ainsi que je commence mon dernier article….

C’est fou de se dire que c’est passé aussi vite. J’ai l’impression d’être arrivée il y a 1 mois à peine.

Après mon dernier article, il ne me restait plus que quelques jours d’école. Le lundi et mardi de la dernière semaine, rien de spécial. Le mercredi, nous avons eu le Sportdag (ou les interclasses) ou nous avons joué au volley le matin (perdu en 1/4 de finales) et arbitré les 2èmes et le 1ères au basket l’après-midi. C’était une chouette journée !

Le lendemain, le jeudi, c’était le dernier jour d’école. On a fêté Noël avec la classe (mangé le repas de midi, écouté des chansons de Noël…). Ma classe m’a offert un cadeau super chou avec des livres, des DVDs, et de la nourriture néeerlandaise, ainsi que des cartes de voeux écrites par eux (24 en tout) et une grande carte signée par presque tous mes profs. C’était vraiment adorable !
Le soir, c’était la fete de l’école. Plein de mes profs sont venus aussi, déguisés, danser avec nous… Pour une opération de charité, il y avait un bar à ongles où on pouvait se les faire vernir pour 1€, j’ai donc peint les ongles de mon prof de physique en rose vif. Seyant !

Pour Noël, nous avons fêté (le 25) chez Oma et Opa. J’ai reçu plein de petits trucs (il fallait que ça passe dans la valise !), et mes cadeaux ont plu :)

Et puis, le jour tant redouté/attendu arriva… le 27 décembre, on a casé tous les enfants dans la voiture (sauf Rayan), direction Schiphol. Là-bas, après avoir eu tous les problèmes du monde avec ma valise (qui faisait 35kg à la place des 23kg autorisés, voir 32kg GRAND MAXIMUM), et avoir dû enlever mon sac d’école de ma valise (Jenise et Dean devraient me l’envoyer un de ces jours), j’ai retrouvé mes copines (Sophia [USA], Melli [Allemagne] et Emma [Lettonie]). Evelien et Jasmijn m’ont aussi fait la surprise de venir me dire au revoir à l’aéroport :)

Après avoir versé „quelques“ larmes, j’ai passé la sécurité sans encombres et suis arrivée à Genève où j’ai retrouvé ma famille à l’aéroport.

Et tout est bien qui finit bien…

Sur ce, je vous souhaite une merveilleuse année 2017 remplie de joie, de découvertes, de voyages et de bonheur ! Merci d’avoir suivi mes aventures ici et à bientôt 😘