YFU Switzerland

Frühling

Nach einigen Nachfragen und Aufforderungen nach einem neuen Eintrag fühle ich mich schon fast ein bisschen verpflichtet euch wieder einmal zu erzählen was ich so mache, nachdem ich jetzt seit einigen Monaten nichts mehr geschrieben habe. 

Die Zeit fliegt und diese Monate sind mir vorgekommen wie höchstens ein Monat! Die ganze Zeit hatte ich noch fast ein halbes Jahr vor mir aber jetzt ist es plötzlich nur noch einen Monat. „helt sykt!“ hätte ich jetzt auf norwegisch gesagt, was so viel wie „total krank“ oder „total verrückt“ bedeutet. 

Gleichzeitig habe ich aber in den letzten Monaten soo viel erlebt. Im März war ich auf einer Schneehöhlen tour mit YFU. Mit Langlaufski sind wir zu einer grossen Schneewehe gegangen und haben dort unsere Höhlen gegraben und danach darin übernachtet. In den Osterferien waren wir in Hafjell, einem Skigebiet und sind Skigefahren. Danach war ich noch in der Pfadihütte mit einigen Freunden wo wir eis badeten. An einem Samstag war ich im „Tusenfryd“ ein Vergnügungspark wie Europapark, der ausserhalb von Oslo liegt. Am gleichen Wochenende waren, Stine, Torjus und ich mit mit den Stines Eltern in ihrer Hytte. Einfach weil wir sonst nichts zu tun hatten, so macht man das in Norwegen;)  

Nachdem es dann anfangs Mai plötzlich noch einmal schneite ist jetzt endgültig der Frühling gekommen. Den Mai habe ich so weit mit zwei Wochenender in der Pfadihütte und einer Kanutour mit der Familie verbracht. In der Pfadihütte hatten wir „Dugnad“ wo alle, auch Eltern, mithelfen die Hütte in Ordnung zu bringen. Neben Holz hacken und putzen hatten wir das Glück, das „Utedo“, Plumpsklo, entleeren zu dürfen… Ich weiss eigentlich nicht was es dazu noch zu sagen gibt aber ich kann es nicht unbedingt weiter empfehlen. Die Kanutour mit der Familie dagegen war sehr „koselig“ (gemütlich, geniessbar, angenehm, heimelig, wohlig, lauschig) ein sehr praktisches Wort, das einfach für alles steht aber unmöglich zu übersetzten ist. Es hat zwar geregnet, aber wir haben uns einfach unter unserer Plane Im Schlafsack verkrochen. 

Auch im Mai war natürlich der 17. Mai. Der norwegische Nationaltag der hier sehr fest gefeiert wird. Alle haben frei und haben ihre „Bunad“ Nationaltrachten an. Überall sieht man die norwegische Flagge und man geht in die Stadt um im Umzug zu gehen oder den Umzug zu schauen und der Königsfamilie zu winken. Die Norweger sind stolz auf ihre Vergangenheit und das feiern sie an diesem Tag. Man kann es als einen sehr nationalistischen Anlass sehen, was es ja auch ist, aber wie ich es erlebt habe überhaupt nicht im negativen Sinne. „Der kleine Bruder von Schweden“ feiert friedlich und harmonisch seine Unabhängigkeit gegenüber Dänemark uns ist stolz auf seine Königsfamilie. Alle sind glücklich und man sagt sich „gratulerer med dagen“ (gratulieren zum Geburtstag) Für mich war es ein sehr schöner Tag und ich fühlte mich sehr norwegisch;)

Dieses Wochenende haben zwei andere Austauschschüler mich und Clara in Oslo besucht und wir waren zusammen an einem Bruno Mars Konzert und am Tag danach auf einer Insel im Oslofjord um zu baden. 

Die Tage sind jetzt immer länger und es wird eigentlich gar nicht erst richtig dunkel. Es war auch sehr schönes Wetter in den letzten Tagen und oft grillen wir und sitzen noch lange draussen nachdem Torjus und später auch Synne im Bett sind.  Ich haben noch einen wunderbaren letzten Teil mit vielen Plänen, meines Austauschjahrs vor mir, aber es nähert sich dem Ende und ich würde am liebsten die Zeit anhalten! 

geh auf meine Seite um die richtigen Bilder zu sehen

 

Alps Meeting of Board and National Directors 2017

From February 24th-25th, The national Directors and Board representatives of several YFU organizations met in Biel. Representatives from YFU Austria, YFU France, YFU Germany, YFU Italy, and YFU Switzerland met. Additionally, the National Directors of YFU Lithuania, YFU Mexico and YFU USA participated in that meeting as special guests.

The objective of that meeting was to do best practice exchange on establishing positive change in the YFU network.

The Youth exchange landscape is going through big changes at the moment and this was the opportunity to share existing challenges both within the YFU network and outside of it. To find out what are the realities and priorities both at board and national director level and how each national organization is going about it.

This two days meeting allowed us to learn how the different boards functions and what they are currently working on and how national strategies are developed and implemented. For the NDs it was the realization of how different and challenging the different markets we are operating effectively are. The fact that several countries represent a vast untapped potential for YFU became also clearer in our discussions.

During the meeting, we also realized that there is a need to leverage the YFU values and have them flow into our working culture at the international level. Different business & program models were discussed as a way of diversifying the YFU offering. What we also found out during this best practice exchange, is what every single one of the participants can positively impact the development of the new international office and fill the new governance structure with relevant content and inputs.

After the event, two specific ideas are going to be explored, one of them is the development of a supranational organization to offer programs under the umbrella of a social enterprise and the other one is that a monitoring tool as to key performance indicator for each National organizations needs to be developed.

Overall, this was a very valuable time spent together with our international colleagues.

Minutes: VI Alps meeting 2017, Biel_minutes_photos

Blog wrote by Jerry Krattiger, National Director YFU Switzerland

Un vendredi férié

Ce vendredi je n’avais pas cours pour le jour des profs. J’ai décidé d’aller au centre d’Asuncion pour aller acheter quelques souvenirs (puisque le départ se rapproche gentiment). Nous avions rendez-vous devant Bolsi, un restaurant connu du centre qui est toujours plein, à 12h. Je suis partie de chez moi à 11h15. Ce qu’il faut savoir c’est que prendre le bus au Paraguay est tout une question de chance, car il n’y a pas d’horaires. Bon ce jour là je n’ai pas eu de chance, j’ai du attendre le bus passé 20min. Le prix du bus est ridicule, 3300 guaranis ce qui équivaut à 60ct. Je suis arrivée 30min en retard mais c’est les risques du bus. On commencé par aller boire un jus de fruit, on s’est baladé un peu. Puis nous sommes allés au petit marché pour acheter des bracelets. mon objectif du jour était de négocier mon prix, l’objectif a été atteint. Comme tout le monde avait acheté ce qu’il lui fallait, nous avons continué par un repérage des bars sympas du centre pour sortir un soir. A 17h nous sommes retourné attendre le bus, rebelotte mon bus ne venait pas… il commençait à faire sombre. Avec une copine qui habite près de chez moi on est montée dans un bus qui nous rapprochait de notre maison mais nous allions devoir changer à un moment donné. Il faut savoir qu’il y a deux types de bus, avec et sans clim. Ceux avec climatisation sont moins fréquenté et coutent le prix mentionné ci-dessus, les autres coutent seulement 2000 guaranis. Comme j’étais pressée, nous sommes montées dans ce bus pas cher et plus on avançait plus il se remplissait. Ca devenait insupportable la quantité de gens et le chauffeur qui criait de se serrer plus et plus. Nous nous trouvions tout devant dans le bus, lorsqu’il a fallu sortir par la porte arrière du bus ca a été toute une histoire de pardons et de coup de coudes. Après il a fallu attendre l’autre bus, je ne me sentais pas rassurée il faisait déjà nuit. Le bus est venu vite par chance mais une fois de plus bondé. On se serait cru dans le métro au Japon.  J’étais contente d’arriver chez moi. Ma maman n’était pas très contente de mon retard mais ça m’importait peu parce que j’étais arrivée entière chez moi.

Arizona

Im März gingen wir nach Arizona um meinen ältesten Bruder (Tyler) und seine Frau (Abby) zu besuchen. Die Reise ging am Montag nach der Schule los. Dabei waren meine Eltern, einer meiner Brüder, meine Schwester und eine andere Austauschschülerin aus Deutschland. Wir landeten am Abend in Las Vegas und nachdem wir unser Mietauto abgeholt hatten ging es los zum Hotel (MGM Grand). Am Dienstag konnten wir den ganzen Tag in Las Vegas herumlaufen. Wir liefen den Strip auf und ab, was länger dauerte als wir dachten. Am Abend schauten wir uns die Show der „Blue Men Group“ an, welche übrigens super war.

 

  

   

 

 

  

 

Am Mittwoch sind wir mit einem Bus zum „Hoover Dam“ gefahren. Es war sehr eindrücklich zu sehen wie gross der Damm ist. Danach gingen wir mit einem Boot auf den „Lake Mead“, der See hinter dem Damm. Wir verbrachten einige Stunden auf dem Boot und genossen die Sonne. Auf dem Heimweg stoppen wir bei einer Schokoladenfabrik und einem Garten. Als wir wieder in Las Vegas waren, war es Zeit zum weiterfahren. Wir fuhren 2-3 Stunden nach Kingman, wo wir in einem Hotel übernachteten. 

 

 

 

Am nächsten Tag ging es weiter nach Flagstaff. Auf dem Weg hielten wir am „Meteor Crater“ an. Der Krater war riesig! Ganz unten war ein kleines Haus, welches man nur mit einem Feldstecher sehen konnte. Am Abend liefen wir in Flagstaff herum und suchten die „Route 66“. 

   

   

  

 

Am Freitag fuhren wir nach Williams. Dort besichtigen wir die „Grand Falls“ und den „Walnut Canyon“. „Grand Falls“ ist ein Wasserfall mitten in der Wüste. Ohne Führer hätten wir ihn nie gefunden. Unser Führer erzählte uns viel über die verschiedenen Steine die es dort gibt. Nach 30min hatten wir zum Glück die Chance ihm zu sagen, dass die Steine uns nicht wirklich interessieren und wir einfach den Wasserfall sehen wollen. Der „Walnut Canyon“ ist ein Canyon in dem die Indianer in Höhlen gelebt haben. Ein Weg führt an den verschiedenen Höhlen vorbei und wieder zurück zum Visitor Center. Als wir „Kids“ ein mal herumgelaufen sind, haben wir entschieden, dass wir nochmal herumlaufen werden um unsere Eltern einzuholen. Jedoch waren sie schneller als wir dachten und sogar nachdem wir alles hochgerannt sind konnten wir sie nicht mehr einholen. Am Abend haben sich Tyler und Abby uns angeschlossen. 

  

 

Am Samstag fuhren wir zum Grand Canyon. Endlich! Der Canyon ist riesig. Einfach nur wow! Wir liefen dem Canyon für 2h entlang und dann wieder zurück. Nach einigen Stunden hat man es jedoch gesehen und es sind einfach nur noch Steine. Als wir wieder beim Auto waren, beschlossen wir die andere Seite des Canyons auch zu besichtigen. Jedoch waren wir so müde, dass wir Mädchen den Bus nahmen. Alle anderen liefen. Besser gesagt, verliefen sich. Wir mussten dort warten, bis Tyler uns fand und wir mit dem Bus zum Auto fahren konnten. Schlussendlich fanden alle eine Bushaltestelle und wir mussten niemanden zurücklassen. Danach fuhren wir zurück nach Flagstaff. 

  

 

Am Sonntag fuhren wir von Flagstaff nach Sedona. Dort gingen wir auf eine Jeep Tour. Die Aussicht von ganz oben war atemberaubend! Danach fuhren wir wieder für einige Stunden. Wir fuhren zu einer Ranch wo wir an einem Ausritt teilnahmen. Wir waren für 2h ohne Schatten bei 36 Grad in der Wüste unterwegs, kein Wind, nur Sonne. Wir mussten alle eine Wasserflasche mitnehmen, jedoch kochte das Wasser schon nach 10min. Die Landschaft war sehr schön und wir sahen viele verschiedene Pflanzen, die wir sonst nie gesehen hätten. Nach dem Ausritt fuhren wir nach Tucson, wo Tyler und Abby leben. Wir durften für die nächsten drei Tage mit ihnen in ihrer Wohnung leben. Meistens verbrachten wir den Tag am Pool. Am Mittwoch fuhren wir zum Mount Lemmon, von wo aus wir eine super Aussicht hatten. Leider mussten wir am Donnerstag morgen wieder nach Hause fliegen, wo es immer kalt und nass ist. Zum Glück wird es jetzt langsam auch wärmer. 

    

 

  

  

Die Reise war definitiv ein Highlight meines Jahres. Wir konnten die Zeit mit der Familie geniessen und die vielen Stunden im Auto brachten uns viel näher zu der Familie. Und natürlich sahen wir einige grossartige Sachen. 

Spring Break

Hey guys, how are you? I am great! Last week was spring break and we went to Panama City Beach. It was awesome! During the whole week I had the feeling that I was in paradise! We spent the week enjoying the beautiful beach and the Gulf of Mexico. To go there we had to drive for 16h, but against my expectation it didn’t feel that long, maybe partly also because we drove through the night. So on Friday we arrived early in the afternoon and we already went to the beach, to try out the gulf’s temperature and lay in the sun after a long winter. On the last day Lauren and I went on a Jet Ski tour. It was a 2h tour and it was amazing! We saw a lot of dolphins really close to us and we made a stop at the so-called Shell Island. I have to go, I’ll try to make an update soon again, until then, have a good time, Julie

 

Heyy, wie geht es euch? Mir geht es super! Letzte Woche hatten wir Frühlingsferien und wir sind zu Panama City Beach, Florida, gefahren. Es war unglaublich! Während der ganzen Woche hatte ich das Gefühl, im Paradies gelandet zu sein! Wir haben meistens den Strand und den wunderschönen Golf von Mexiko genossen. Wie bereits erwähnt, sind wir dorthin gefahren, das bedeutete eine 16h Fahrt, aber entgegen meiner Erwartung hat es sich nicht so lange angefühlt, warscheinlich auch zum Teil dadurch, dass wir einen grossen Teil davon in der Nacht gefahren sind. Dadurch sind wir am Freitag bereits am frühen Nachmittag angekommen und konnten bereits runter zum Strand gehen, um die Temperatur des Wassers zu testen, es war schön warm, und auch die Sonne und die Wärme zu geniessen nach einem langen Winter. Am letzten Tag sind Lauren und ich auf eine zweistündige Jet-Ski-Tour, welche unglaublich war! Ganz in unserer Nähe sind plötzlich total viele Delfine aufgetaucht! Zudem haben wir an der sogenannten Muschelinsel angehalten! Es war wunderschön! Ich muss leider schon wieder los, tut mir Leid. Ich werde versuchen, bald wieder einen Eintrag zu schreiben. Bis dahin, alles Gute, Julie