YFU Blog

1.Schulwoche

Hallo jetzt meld ich mich mal wieder

Ich bin jetzt genau seit 2 Wochen in meiner Gastfamilie und sie ist noch immer super! Sie passt einfach richtig gut zu mir. Ich bin echt froh, dass ich so ein Glück mit der Familie habe. Für mich war das sehr wichtig, dass ich mich mit der Familie gut verstehe.

Ich habe jetzt auch schon die 1. Schulwoche in Norwegen hinter mir und ich mag meine Schule echt. ich gehe in die 1. Klasse des hiesigen „Gymnasiums“. Das heisst also, dass ich nicht die einzige Neue bin, die keinen kennt in der Klasse, sondern alle Schüler sind neu. Das ist eigentlich ganz gut für mich, weil sich somit noch keine Freundesgruppen gebildet haben und alle neue Freunde suchen. Das Einzige was es für mich natürlich schwieriger macht ist die Sprache. Natürlich verstehe ich jeden Tag etwas mehr, aber ich muss mich schon richtig anstrengen eine Konversation zu verfolgen. Aber in 1-2 Monaten glaub ich wird das auch kein grosses Problem mehr sein. Am Anfang ist es natürlich immer etwas schwerer, aber das klappt schon. Hier in den Schulen ist man richtig darauf fokussiert ein gutes Klassenmilieu aufzubauen, daher hatten wir die ersten Tage gar keine richtige Schule gehabt. Wir haben Spiele gespielt, um uns besser kennenzulernen, im Pausenhof gegrillt, usw. Das fand ich echt schön. Wir  hatten diese Woche aber auch schon normale Schule. Und die ist ganz anderes als in Basel! Erst einmal nennt man die Lehrer beim Vornamen und im Allgmeinen ist das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler viel lockerer. Die Schüler hier sind alle geschockt von dem langen Stundeplan! „Oh Gott wir müssen fast jeden Tag bis um halb vier in der Schule bleiben!“ Ich wiederum finde den Stundeplan ziemlich locker im Vergleich zu einem Stundenplan in der 11. Klasse in der Schweiz. An 2 Tagen muss ich erst um 1o Uhr in der Schule sein und wir haben nie länger als 15.30 Uhr Schule. Purer Luxus wenn ihr mich fragt.

Aber Norweger sind allgemein früher zuhause als wir Schweizer. Ab 16 Uhr ist sozusagen schon Abend und man hört normalerweise auf zu arbeiten. Bis um 17 Uhr sind natürlich beide Elternteile zuhause und dann wir um allerspätestens 18 Uhr gegessen. Wenn man so früh isst, hat man einfach noch den ganzen Abend vor sich. Ich finde das super. Anne ( die andere schweizer Austauschschülerin in Oslo) und ich wir haben schon überlegt, dass wir in der Schweiz eine Initiative starten wenn wir zurückkommen : „Feierabend um 16 Uhr!“.

Ich denke ich habe mich soweit so gut eingelebt und ich bin schon echt gespannt auf dieses Jahr!


3. Blog: Erster Tag

An meinem ersten Tag in Three Rivers ging es gleich auf eine Bootstour mit Ed, den drei Söhnen der Reeds und einigen ihrer Freunde. Christopher, der älteste der dreien und Adam, der jüngste, surften in den Wellen des Bootes.
Davor erkundigte ich ein Wenig die Nachbarschaft mit unserem Hund Molly. Ich mag es, wie es hier ausschaut.
Am Abend gingen wir uns ein Football Game der Wildcats, meinem Highschool-Team anschauen. Es war das erste in dieser Saison und leider konnten sie nicht gewinnen. Ich verstehe zwar noch nicht ganz alle Regeln aber es war trotzdem ziemlich aufregend für mich. Ich fühlte mich, als wäre ich in einem amerikanischen Film. Toll war auch, dass ich Campbell, das Mädchen der Nachbarn und deren Austauschschülerin, Leonie von Deutschland, kennenlernen konnte.

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Love,

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2. Blog: Reise ins Abenteuer

Am Mittwoch, dem 24. August, war es so weit. Ich flog nach Amerika. Um 7.00 Uhr hatte ich am Flughafen Zürich Treffpunkt mit YFU. Meine Familie und drei meiner engsten Freundinnen begleiteten mich. Natürlich fiel mir der Abschied nicht leicht aber dennoch freute ich mich, dass es nun endlich losging. Mein erster Flug dauerte neun Stunden und ging von Zürich nach Newark, was bei New York liegt. Ich kannte keinen der fünfzehn Austauschschüler, welche den gleichen Flug hatten wie ich. Nur ein Mädchen, das im Vorbereitungslager im gleichen Zimmer wie ich war, kam mir bekannt vor. Leider verloren wir uns im Flugzeug aus den Augen, da ihr Platz ganz an einem anderen Ort war als meiner. Während wir durch die Sicherheitskontrolle gingen, erzählte sie mir, dass sie ihr Austauschjahr auch in Michigan verbringen wird. Jedoch wohnt ihre Familie ganz im Norden, an der Grenze zu Kanada.
Mit dem Sitzplatz hatte ich ein Wenig Pech, da ich genau in der Mitte sass. Auf der linken Seite gab es zwei Sitze, in der Mitte drei und auf der rechten Seite wieder zwei. Mein Platz, 37F, war der mittlere der drei Mittelsitzplätze. Dafür hatte ich mit meinen Sitznachbarn Glück. An meiner Rechten sass eine Amerikanerin, welche fast die ganze Zeit schlief und mit der ich kaum sprach. An meiner Linken sass ein Junge namens Adrien, welcher auch mit YFU nach Amerika reiste. Er besucht ein Französisch-Englisch bilingues Gymnasium im Kanton Waadt, welcher ein Austauschjahr in Amerika voraussetzt. Mit ihm plauderte ich viel und wir tauschten auch die Nummern aus, damit wir einander später Bilder schicken und erzählen können, wie unsere jeweiligen Austauschjahre so verlaufen. Da er in der Nähe von Lausanne wohnt, haben wir meistens Französisch oder manchmal auch Englisch miteinander gesprochen. Ich habe ihm sogar einige Schweizerdeutschen Wörter beigebracht. Seine Gastfamilie lebt in Virginia Beach, einer Grossstadt. Er hat mir erklährt, dass er nicht ein ganzes Jahr auf unseren Schweizer Käse verzichten kann und deswegen sogar ein Fondue und ein Gagglo dabei hat. Natürlich hatte er auch kiloweise Schokolade im Gepäck, so wie ich.
Als das Essen kam, freuten wir uns. Allerdings war es nicht wirklich der Hit. Es schmeckte überhaupt nicht frisch und es wäre passender wenn ich sagen würde, ich habe es hinunterwürgen müssen, als dass ich es genossen hätte. Ein paar Minuten nach dem wir aufgegessen hatten, wurde dann noch Eis zum Nachtisch verteilt. Erstaunt stellte ich fest, dass es ein Ingwer-Honig-Eis war. Das hat meine Geschmacksnerven ziemlich verwirrt aber es war okay.
Nach dem Essen schliefen Adrien und ich kurz. Manchmal hörte ich ein Hörspiel oder Musik und so verging der lange Flug dann doch noch irgendwann. Als wir über New York flogen und ich sogar von meinem Sitzplatz aus ein Wenig aus dem Fenster spähen konnte, überkam mich ein überwältigendes Gefühl. Endlich war ich in Amerika!
Mein nächster Flug, von Newark nach Chicago hatte eine Stunde Verspätung. Mein sowieso schon langer Aufenthalt dort wurde also noch länger. Ich war richtig müde und erschöpft. Dennoch konnte ich im Flugzeug nicht schlafen. Als wir um 7.00 pm in Chicago ankamen, dachte ich, dass ich meinen Anschlussflug um 8.35 pm locker noch erwischen würe. Da habe ich aber nicht damit gerechnet, dass wir noch fast eine Stunde am Flughafen warten, weil kein Gate frei war und wir nicht aussteigen konnten. Je länger wir im Flugzeug warteten, desto nervöser wurde ich. Der Flughafen in Chicago ist riesig, also brauchte ich immer noch viel Zeit um umzusteigen, auch wenn ich mich nicht mehr um mein Gepäck kümmern musste und ich schon in Newark durch die Sicherheitskontrolle gegangen bin. Plötzlich bekam ich eine SMS, dass ich einen anderen Flug bekäme, der erst um 9.00 pm nach Kalamazoo fliegen würde. Da war ich aber erleichtert.
Ich verabschiedete mich von den zwei anderen, welche als einzige unserer Reisegruppe vom Anfang mit mir nach Chicago flogen. Der Junge musste in Chicago übernachten und flog erst am nächsten Morgen weiter. Das Mädchen flog nach Lansing. Eine Amerikanerin von YFU brachte mich zu meinem Gate, wo zwei Austauschschüler, welche mit mir flogen, warteten. Der Junge kam aus Dänemark, das Mädchen aus Italien. Wir waren alle ziemlich aufgeregt, da wir nur einen sehr kurzen Flug hatten, und bald unsere Gastfamilie treffen würden. Das Flugzeug war ziemlich klein. Auf der einen Seite waren zwei Sitzplätze, auf der anderen Seite einer. Ich sass am Fenster, wie schon beim vorherigen Flug, und konnte auf die vielen Lichter von Chicago hinunterblicken.
Als wir in Kalamazoo anIMG_2669ete meine Gastfamilie bereits mit einem Schild mit meinem Namen und Welcome to America auf mich. Meine Gastmutter, Kelly, mein Gastvater, Ed und die zwei jüngeren Söhne der Familie Reed, Adam und Eric, und ein Freund von Eric waren extra gekommen für mich. Ed begrüsste mich mit „Hi Sweetie“ und alle umarmten mich. Meine Gastbrüder schleppten meine schweren Koffer und alle stellten mir Fragen. Meine Müdigkeit vergass ich dabei fast. Alle waren sich einig, dass wir als erstes bei Mc Donalds vorbeifahren sollten, damit ich so einen richtigen amerikanischen Start hatte. Das war mir auch recht, denn ich hatte Hunger. Zeit zum essen hatten wir genügend, da wir 40 Minuten Auto fahren mussten, bis wir in Three Rivers ankamen. Ich fühlte mich auf anhieb wohl bei den Reeds. Alle sind locker drauf und lachten viel.
Als wir zu Hause ankamen, wurde mir sofort alles gezeigt und vom Familienhund, der dicken Molly begrüsst. Es sieht alles so richtig amerikanisch aus und mein Zimmer ist toll. Ich habe ein grosses Bett und ein eigenes Bad. Von der Umgebung sah ich nicht viel, weil es so dunkel war. Ich übergab der Familie meine schweizerischen Geschenke, worüber sich alle sehr freuten. Die Schokolade wurde gleich getestet. Ein Wenig später wünschten wir einander eine Gute Nacht. Um 1.00 am sank ich todmüde aber glücklich in mein gemütliches Bett und schlief.

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Viele liebe Grüsse,

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Arrived

Heii Leute, da bin ich wieder. Ich bin gestern nach 18h Flug aufgeregt und etwas müde in Lansing angekommen und bisher finde ich es super! Meine Gastfamilie hat mich am Flughafen abgeholt und wir sind nach einer herzlichen Begrüssung zu meinem neuen Zuhause gefahren. Zuerst haben sie mir das Haus gezeigt. Ich habe mein eigenes Zimmer und die Aussicht daraus ist fantastisch!

Danach habe ich ausgepackt und bin todmüde ins Bett gefallen. Heute habe ich ausgeschlafen und danach hat mir meine Gastmutter die Umgebung gezeigt und wir waren einkaufen. Die anderen Familienmitglieder konnten nicht hier sein. Ganz in der Nähe hat es einen super Gemüse- und Früchtemarkt, das ist für mich als Vegetarierin natürlich super. Danach habe ich noch die Schwester meiner Gastmutter getroffen. Auch sie scheint sehr nett zu sein. Gerade eben haben wir schliesslich zusammen Abendessen gemacht. Dies werden wir auch bald essen, deshalb verabschiede ich mich schon wieder. Bis Bald, Julienne


Las Vegas

Ich heisse Leonie und werde das Schuljahr 2016/17 in Las Vegas, Nevada verbringen.

Gestern, am 24.08.2016 war es endlich so weit. Ich habe mein Austauschjahr in Las Vegas gestartet. Nach einer Reise, die über 20Stunden gedauert hat, bin ich endlich angekommen. Meine Gastfamilie hat mich am Flughafen abgeholt. Zuhause wollte ich einfach nur noch schlafen, was aber durch die Hitze nicht sehr einfach war. Selbst um 12 Uhr Abends ist es immer noch über 25°C. Ich hoffe, dass ich mich schnell daran gewöhnen werde.

 

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Ankunft in Las Vegas